Montag, 19. Januar 2015

Tod eines Cannabispatienten

Robert Strauss ist gestorben

 

Cannabis aus der Apotheke
Posthum noch in der Asservatenkammer:  Die legale Medizin von Herrn Strauss. Foto: marker

 

Einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) zufolge ist der Cannabispatient Robert Strauss vergangene Woche verstorben. Robert Strauss wurde aufgrund seines Status als Cannabis-Patient wiederholt von der örtlichen Polizei schikaniert und hatte aufgrund einer Hausdurchsuchung im Herbst, in deren Rahmen sowohl legal erworbenes sowie illegales Cannabis beschlagnahmt wurde, seit Monaten keinen Zugang mehr zu den vom Arzt verordneten Blüten.

 

Nachdem Herr Strauss wegen eines Oberarmbruchs, den er sich infolge eines Sturzes zugezogen hatte, im Krankenhaus liegen musste, verschlechterte sich sein Zustand nach Aussage seines Sohnes erheblich. Herr Strauss hatte auch im Krankenhaus kein Cannabis erhalten und die beschlagnahmten Bedrocan-Blüten bis zu seinem Tod nicht zurück erhalten. Nach Aussage der behandelten Ärzte sei Herr Strauss an mutiplem Organversagen verstorben. Die ACM hat die Ereignisse ausführlich dokumentiert.

42 Antworten auf „Tod eines Cannabispatienten

  1. Sebastian Clausen

    Aber denkt doch an die Kinder! Ihr könnt solch eine Einstiegsdroge doch nicht jedem dahingelaufenen Schwerkranken geben, der ein Rezept und eine Genehmigung vom BfArM hat!? Wo kämen wir denn da hin?
    Wer Ironie findet, darf sie behalten. Sowas macht mich einfach nur Wütend. Wütend und traurig.

  2. PPP

    @Promoproll…. och mensch…. er schreibt doch extra, das es Ironie sei. erst lesen, dann denken, dann schreiben.

  3. Petra R.

    @Promo – Es war ironisch und keinesfalls Ernst gemeint von Sebastian. Lese mal zwischen den Zeilen und Du wirst die Ironie finden *zwinker*

  4. Lars Rogg

    Nicht das Wort dumm in den Mund nehmen. Nicht, wenn man selbst angekündigte Ironie nicht versteht. Rezept hin oder her-der Mensch wurde wie ein Schwerverbrecher behandelt-als ob er Kinder Schaden würde. Seit den „Simpsons“ ist das ein geflügelter Satz: „Warum denkt den niemand an die Kinder“. Das ist Ironie in Reinkultur. Da aber unsere zurück gebliebenen Politiker sich ebenfalls immer wieder dieses Satzes bemächtigen, zeigt wie weit sie vom Volk entfernt denken und agieren. Die Ironie ist das selbst ein Rezeptfreier Konsum unbeteiligte Kinder noch nie tangiert hat und werden wird.
    In unserer Medienlandschaft ist die Kinder- sowie Einstiegskeule ein Argument der Dummen die immer wieder viele, viel uninformierte Menschen erreicht.
    Sebastian hat es doch nur auf die Spitze getrieben-Ironie ist der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen gesagten und gemeinten Wortsinn. So hab ich es wenigstens verstanden.

  5. marie

    Hallo.Der nette Sebastian ist nicht dumm.nur die die meinen er sei doof weil sie sein text nicht verstanden haben, sind hier die idioten.

  6. X-KIFFER

    Wer todkranken Menschen die nötige Medizin verweigert, so daß sie sterben müssen…
    … IST EIN MÖRDER !

    Alle Prohibitionsbefürworter sind MÖRDER !

  7. Marv

    Ich kiffe auch seit 10Jahren aber um ehrlich zu sein, merkt man schon das der dauerkonsum den meisten nicht gut tut, wie kann man denn immer wieder auf ein Kommentar rumhacken wenn da steht, wer ironie findet darf sie behalten, das wird so viel heißen wie, das ist ironisch gemeint 😀 kifft weniger und vorallem nehmt das kiffen nicht in Schutz in dem ihr andere als dumm darstellt wenn ihr euren IQ selber unter 100gedampft habt

  8. Michael Knodt Autor

    Hallo..hier geht es um den Tod eines Patienten. Nicht um „wer kifft wann zuviel“ oder „tut kiffen jedem gut“. Hier wurde jemand seine medizin gestohlen und nu isser tot. Ein wenig mehr Respekt, streitet euch woanders über den Comment. R.I.P. Robert.

  9. ripopgodazippa

    Mein Gott, wie traurig ist das denn?

    Die Staatsanwaltschaft, sowie die Polizei sollten sich was schämen! Aber gewissenlose Menschen haben kein Schamgefühl. Ich persönlich, hätte massive Probleme damit mich im Spiegel betrachten zu müssen.

    Mein Beileid an die Hinterbliebenen

  10. Camarolude

    Normalerweise sollte man die in den Fall involvierten Beamten wegen Amtsmissbrauchs oder unterlassener Hilfeleistung anzeigen. Irgendeinen schönen Paragrafen wird es wohl geben.

  11. zjxür

    Naja ganz spurlos ist der Konsum wohl doch nicht an dir vorüber gegangen oder war Textverständnis noch nie deine Stärke?
    Manche der Kommentare hier ließen sich echt hervorragend gegen die Legalisierung verwenden..

  12. mostly.sativa

    Eigentlich müsste man nicht mal diskutieren über die „Legalisierungs-Frage“ wenn andere Staaten und Politiker den Nutzen von Hanf sowohl wirtschaftlich und medizinisch schon längst erkannt haben. Und bei uns lässt mal sich nicht mal auf eine ordentliche Diskussion mit Fachmännern ein ^^ arme Demokratie

    Peace Out

  13. J2

    Irgendwie ist das mit den Ausnahmegenehmigungen so wie früher in den deutschen Konzentrationslagern: wenn sich jemand als bedürftig geoutet hatte, der wurde nur noch schneller umgebracht.

    Mein Beileid an die Familie und Freunde.

  14. Susanne Winter

    Lieber Kommentator,
    leider mussten wir Ihren Kommentar auf hanfjournal.de entfernen, da er nicht der allgemeinen Netiquette entspricht. Um ein angenehmes Diskussionsklima zu bewahren, ist die Einhaltung dieser unabdingbar. Bitte halten Sie sich für weitere Kommentare an die allgemeine Netiquette.

    Beste Grüße
    Die Redaktion
    Agentur Sowjet

    PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

  15. Susanne Winter

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  16. Susanne Winter

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  17. Susanne Winter

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  18. Susanne Winter

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  19. Nummer14

    Sehr sehr traurig, ich hoffe das viele unserer Drogenbeauftragten Frau Mortler twittern, mailen und ordentlich auf die Facebook Seite schreiben. Am besten mit Link zur acm Veröffentlichung. Leider ändert das für Robert nichts mehr. Ich bin fassungslos.

  20. Axel Junker

    Robert Strauss war neben Piet Stieg und Matthias Pollak der dritte Tote, den dieses System gesundheitspolitischer Ignoranz aus den Reihen von ACM/SCM gerissen hat.

    Es macht uns nach wie vor fassungslos, wie menschenverachtend die Vasallen der Ressorts Gesundheit und Justiz auf siechen Menschen herumtrampeln und Opfer, Opfer und Opfer produzieren.

    Wir trauern.

    Farewell, Robert.

  21. Danydanone

    Lieber Kommentator

    Bitte fügen Sie einen Kommentar hinzu und keine reinen Links da dies sonst Spam ist.

    Beste Grüße
    Die Redaktion
    Agentur Sowjet

  22. Margarete Blohm

    Robert musste sterben; Eine Schmerzpatientin muss Busse zahlen…
    Der akt. Newsletter des IACM rüttelt auf:
    http://www.cannabis-med.org/german/acm-mitteilungen/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=172
    Wie lange soll es noch so weiterlaufen, nur weil „Gesetz halt Gesetz“ ist? Allen Gesetzestreuen Staatsdienern, empfehle ich den Film: „Hanah Arendt, Über die Banalität des Bösen“ zu schauen, der daran erinnert, den EIGENEN, gesunden Menschenverstand nicht außer ACHT zu lassen!
    Die Hoffnung stirbt nie!
    R.I.P. Robert

  23. moep

    Wer selber Schmerzpatient ist oder wer erlebt hat wie stärkste Schmerzmittel (mit oder ohne Alkohol) wirken, der sieht den Fall wohl mit anderen Augen als viele Kommentatoren hier.
    Das mag hier zwar kein Forum für Kranke sein, trotzdem ist etwas Pietät bei so einer Meldung angebracht.

    Die Politik muss Sicherheit schaffen, so wie es Experten fordern.
    Erst dann ändert sich das Bild in den Köpfen über Cannabis und Medizin hierzulande und erst dann werden Hilfsbedürftige nicht darüber wieder zu Opfern gemacht. Ruhe in Frieden.

  24. Jochen

    Also ich finde das ist Mord durch verwerfliche Gleichgültigkeit. Wäre ich ein Angehöriger würde ich wollen, dass irgendjemand dafür so viel bezahlen muss, dass er sein Leben die Toilette runter spülen kann.

    Zu schade, das diese Verbrecher in der Politik das Volk so behandeln können und am Ende auch noch mit reinem Gewissen in Pension gehen dürfen.

    Wenn die Legalisierung irgendwann kommt und das wahre Ausmaß dieser Menschenrechtsverletzungen bekannt werden, will wieder keiner etwas davon gewusst haben und niemand wird dafür zur Verantwortung gezogen.

    Ich persönlich schäme mich für unsere Regierung, wenn ich nicht selbst krank wäre und in der Lage wäre dieses Land zu verlassen, würde ich es tun. Irgendwann wird man diese Menschen als das sehen, was sie sind: Die modernen Nazis von heute. Die Neo-Nazis die ihre Parolen brüllen, nimmt die Mehrheit eh nicht ernst. Aber diese Verfolgung die absolut verharmlost wird, rechtfertigt immer noch die Verfolgung von kranken, behinderten und im Bereich der Konsumenten auch von Ausländern.

  25. Xetopic

    Befürworter der Prohibition mag man ignorant nennen. Oder Idioten, wenn einem danach ist. Mord kann man ihnen aber nicht vorwerfen.

  26. DerVerfolgte

    Ist jemandem aufgefallen das er nicht gestorben ost weil ohm das Cannabis vorenthalten wurde sondern in Folge einer Sache die auch andere dahinrafft. Ich tippe mal auf MRSA oder einfach dumm gelaufen. Hier von Cannabis toten zu reden ist ja nun mehr als negativpropaganda

  27. Simone Lingg

    Wenn man in die Mühlen der Schulmedizin kommt, ist es sehr schwer bei Krebs zu überleben. Nach einer Chemotherapie brechen nach 7 Jahren meistens alle möglichen Krankheiten auf bis zum Krebs.
    Cannabis muss endlich Schwerkranken Menschen zugänglich sein! Sonst kann man es als Beihilfe zum Sterben betrachten, was die Spitäler machen.

  28. MMM

    Schade das ganze und ich wünsche denen Hinterbliebenen alles alles gute.

    RIP Robert noch einer der wegen diesem komischen Konzept und Geld geilen Politikern das Licht sehen musste.

    Mein Beileid

  29. Ralf

    @Marv
    Wie du zuerst richtig geschrieben hast, und auch das ist nur deine objektive Meinung, tut das dauerkiffen „den meisten“ nicht gut, und merken tut das ein gewisser „man“, wer ist „man“? Ich jedenfalls bin das nicht, ich stelle nur fest dass allen die ich kenne das saufen vom Zell und damit Nervengift Alk nicht gut tut, und solange das so ist, und auch noch legal bleibt, diskutiere ich über Cannabis überhaupt nicht mehr. Im übrigen sollte man seinen eigenen schlechten IQ und der Leute die man so kennt, nicht mit runterdampfen erklären, sondern mt der allgemein um sich greifenden Massenverblödung die solche bescheuerten Sprüche hervorbringt.

  30. Ralf

    @Xetopic
    Man kann sie sogar noch mehr, nämlich Massenmörer nennen denn zigtausende Menschen fallen jedes Jahr weltweit ihrem perversen Krieg gegen Drogen(-konsumenten) zum Opfer. Sie rechtfertigen ihn wie die Nazis mit der Volksgesundheit (damals Gesetz zur gesund- und reinerhaltung der deutschen Rasse) und es sind letztendlich auch dieselben Urheber von diesem und dem anderen Gesetzesmachwerk welches heutzutage BtMG (um nicht wieder Gesetz zur reinerhaltung der deutschen Alkoholkultur sagen zu müssen) genannt wird .

  31. Ralf

    Na ja, wie sollten Leute die harmlosen und unbewaffneten Cannabiskonsumenten von hinten in den Kopf schießen lassen sowas wie ein Unrechtsbewußtsein oder gar Schamgefühl hernehmen ? Von ihrer Menschlichkeit her Tote haben kein Gewissen !

  32. Ralf

    NEIN, Die gibt es für Bullen prinzipiell nicht, die dürfen ungestraft morden, das pfeifen doch mittlerweile die Spatzen von den Dächern.

  33. Ralf

    J2
    Sehr gut erkannt, hinter beidem steckt dieselbe verlogene menschenverachtende Denkweise, kein Wunder wenn man weiß daß die Prohibition von NAZI Anslinger und den Konsorten wieMellon, Hearst oder Dupont gemacht worden ist, die sich durch Hitler erhofft haben daß dieser, wörtlich Dupont:“ für uns alle bösen Ostmenschen umbringt die uns alles wegnehmen wollen“ .

  34. Ralf

    Wen meinst du denn mit „die Politik“ , äh….. die was äh…. Sicherheit…… schaffen soll ? Ich kenn keinen der „die Politik“ heißt. Ich kenne aber einen haufen korrupter Nazis die uns regieren und die wie die Made im Speck davon leben daß sie durch hemmungsloses Lügen in ihren gleichgeschalteten massenmedien Unsicherheit und Angst verbreiten.

  35. Ralf

    Lieber Kommentator,
    leider mussten wir Ihren Kommentar auf hanfjournal.de entfernen, da er nicht der allgemeinen Netiquette entspricht. Um ein angenehmes Diskussionsklima zu bewahren, ist die Einhaltung dieser unabdingbar. Bitte halten Sie sich für weitere Kommentare an die allgemeine Netiquette.

    Beste Grüße
    Die Redaktion
    Agentur Sowjet

    PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

  36. epfalo

    Da die Belastungsgrenze unserer Polizei schon längst überschritten ist, kann dieses unmenschliche verhalten der Exikutivkräfte nur als Hilfeschrei gewertet werden . Die involvierten Beamten können diesen Psychischen druck nur mit Hilfsmitteln bewältigen .Meistens werden dafür legale Drogen benutzt also Alkohol und Medikamente die langfristig die Gesundheit und Leistungskraft der Polizei ,zusätzlich, minimieren .Angsichts dieser notlage soltte eine Medizinische Cannabis gebrauchserlaubnis für Polizisten eingeführt werden !

  37. epfalo

    Da die Belastungsgrenze unserer Polizei schon längst überschritten ist, kann dieses unmenschliche verhalten der Exikutivkräfte nur als Hilfeschrei gewertet werden . Die involvierten Beamten können diesen Psychischen druck nur mit Hilfsmitteln bewältigen .Meistens werden dafür legale Drogen benutzt also Alkohol und Medikamente die langfristig die Gesundheit und Leistungskraft der Polizei ,zusätzlich, minimieren .Angsichts dieser notlage soltte eine Medizinische Cannabis gebrauchserlaubnis für Polizisten eingeführt werden !

    R.I.P. Robert !

  38. Ralf

    @epfalo
    Ich quetsch mir mal ein paar Krokodilstränen über die arme Polizei raus…… So, das ist ungefähr das Maß an Mitleid das die Schergen (Das Wort komt mir einfach nicht raus, ich probier es trotzdem mal PO…POL…POLI…würg kotz wenn ich weitermache muß ich noch kotzen) uns entgegen bringen. Ich war bei der POLI….würg und habe selbst aus Gewissensgründen gekündigt weil ich nicht für eine Naziorganisation arbeiten wollte. Das verlange ich von jedem der sich anmaßt ein Gewissen zu haben, fertig aus!

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