Freitag, 16. Januar 2015

Zero Tolerance in Berlin- Drogen jetzt endlich verboten

Harte Zeiten für Kreuzberger Kiffer

 

Kiffen verboten!
Görli: Bald drogenfrei dank 0-Tolerance

 

 

Weil das Treiben von Dealern und Polizei im vergangenen Jahr überhand genommen hatte, hat der Berliner Innensenator Frank Henkel jetzt neue Richtlinien für den Görlitzer Park angekündigt, die ab April diesen Jahres gelten sollen. Zwar soll die Geringe Menge in Berlin weiterhin 10-15 Gramm für den Eigenbedarf betragen, allerdings sollen der Görlitzer Park sowie andere Orte von dieser liberalsten aller deutschen Reglungen in Kürze ausgeschlossen sein. Grundlage der Verordnung ist eine neue Definition dessen, was im Öffentlichen Interessen liegt. Das macht der Innensenator mit der neuen Verordnung nicht mehr von den Tatumständen, sondern vom Tatort abhängig. Liegt ein solches vor, kann bereits jetzt auch bei Geringen Mengen eine Strafverfolgung statt finden. Andere Orte könnten Schulhöfe, Kitas oder Spielplätze sein. Henkel arbeitet gerade mit seinen Mitarbeiterstab am genauen Wortlaut der Verordnung.

 

Endlich fasst sich der Innensenator ein Herz und verbietet Gras und Haschisch in Zentrum von Kreuzberg wirklich konsequent. Die Kiffer werden schon sehen, was ein Joint oder eine Blüte Gras im sommerlichen Görli für Konsequenzen haben werden, wenn der Bürger in Uniform auch bei Konsumenten nicht mehr wegschaut, sondern festnimmt. Selbst schuld, wer mitten in Kreuzberg unbedingt kiffen muss, ist uneinsichtig, gefährdet Kinder sowie Jugendliche und gehört bestraft. Zudem wissen die Dealer auch zukünftig ganz genau, wo sie nicht stehen dürfen, um höhere Strafen zu riskieren. Somit werden noch mehr Arbeitsplätze für so genannte Schlepper geschaffen, wie man nach der Intensivierung der Polizeipräsenz bereits jetzt beobachten kann. Polizei, Bezirk und Verkäufer können endlich aufatmen. Die Claims sind neu abgesteckt, was auf einen ruhigen Sommer hindeutet. Das Drogenproblem im Park ist dank des kompromisslosen Einsatzes von „Haschgift-Henkel“ auch ohne Coffeeshopmodell endlich gelöst.

15 Antworten auf „Zero Tolerance in Berlin- Drogen jetzt endlich verboten

  1. wutimbauchhassimkopf

    Sind das nicht sogar gute News?
    Ich sehe darin den Anfang vom Ende.
    Wenn ihnen dieses ganze System um die Ohren fliegt probieren sie es ja vielleicht mal mit einen vernünftigeren Weg….oder Drohnen:D

  2. deinemudda@web.de

    Drohnen find ich auch gut. Und wenn die einen Kiffer sieht, einfach eine Bombe abwerfen. Damit die irgendwann aussterben.

    „Achtung Ironie“ 😉

  3. Lars Rogg

    Hahaha, Himmel was für ein armes Würstchen. Die Märkte verlagern sich und die Nulpe Henkel kann ein paar mehr ungefährliche Hedonisten kriminalisieren. Der ist echt der Held der Geistlosen (der könnte auch bei dem Pegidadreck mitlaufen). Von dem war nichts anderes zu erwarten..ein Hardliner ohne Herz und Verstand…ganz wie der Kretschmann…Freunde im Geiste!!!

  4. Carstón

    Lustig auch die Berichtserstattung dazu im rbb Radio: In den neuen Zonen soll Cannabis jetzt verboten sein – im Gegensatz zum Rest von Berlin, wo bis zu 15 Gramm „erlaubt“ sein, „straffrei“ sind und „toleriert“ werden… WTF? Nix ist erlaubt, es gibt Null Toleranz! Wer mit Gras erwischt wird, bei dem wird die Polizei _immer_ anzeigen, verfolgen, beschlagnahmen und – ganz wichtig – die Führerscheinbehörde informieren. Der Staatsanwalt _kann_ dann das Verfahren einstellen, muss er aber auch nicht. Der Lappen ist in jedem Fall bedroht bzw. gleich weg.

    Immer diese Darstellung, als wären bestimmte Menge irgendwie „erlaubt“. F*ck you, es gibt jetzt bereits null Toleranz, nicht nur in Bayern, auch in Berlin. Könnten die Journalisten vielleicht mal ihre Hausaufgaben machen und damit aufhören, ihren Lesern/Hörern/Zuschauern zu suggerieren, es gäbe eine ach-so-liberale Drogenpolitik in Deutschland?

  5. Littleganja

    Bis die in Berlin mal den Arsch hoch bekommen, werden die Leute in Frankfurt a.M. schön durch die Shops schlendern.

    Berlin soll angeblich so Sozial und tolerant sein, davon merkt ich nix, in Wahrheit scheißen die auf ihrer Bürger was zählt ist Geld und das Berlin nicht.

    Wenns irgendwo in Deutschland nen Coffeeshop gibt dann in na reichen Stadt, die sich das Modell aus Bis die in Berlin mal den Arsch hoch bekommen, werden die Leute in Frankfurt a.M. schön durch die Shops schlendern.

    Berlin soll angeblich so Sozial und tolerant sein, davon merk ich nix, in Wahrheit scheißen die auf ihrer Bürger was zählt ist Geld und das Berlin nicht, die müssen Betteln und Arschgriechen.

    Wenns irgendwo in Deutschland nen Coffeeshop gibt dann in na reichen Stadt, die sich das Modell aus eigenen Mitteln leisten kann. Das war so bei den Fixerstuben und wird auch so bei Cannabis / Coffeeshops sein!

  6. Mörnest

    Sauber Herr Henkel, da haben sie schön von den eigentlichen Problemen unserer Stadt abgelenkt, sollen halt die Kiffer und vor allem die ärmsten der ärmsten dieser Stadt den harten CSU äh ich mein CDU Arm spüren. Auf geht es zur fröhlichen Lalali Jagd auf Harmlose Bürger. Statt radikalisierte Spinner Religiös oder Sonstwie der Allgemeinheit schadend, wie diese unsäglichen Mafiösen Großfamilien und sonstiges Gewalttätiges Gesox zu belangen. Gerade jetzt wo es Terrorwarnungen gibt, will DER sich um so was kümmern. Geld raus werden wie aus dem Lehrbuch. Endlich ein Grund die Bürgerrechte so richtig fett zu beschneiden. Und das in Kreuzberg.

  7. Schlaumeier

    Die Verschärfung des Gesetzes zielt einzig und allein auf „Migranten und Asylanten“ ab und ist so gesehen Rassismus pur.
    Wir alle wissen, dass die Hanffachverkäufer im Görlitzer Park und an anderen Schwerpunkten des Berliner Straßenhandels zumeist Asylbewerber und halbwüchsige Sprösslinge der Migranten sind. Logisch, dass solche Klischeedealer die klasssischen Ängste der klein- und gutbürgerlichen Muttis und Vatis weckt, die prompt Front gegen die „Neger“ machen. Seit einigen Jahren vergeht kein Tag, an dem die rechtskonservative Presse nicht gegen die „Zustände“ in SO 36 hetzt – nun handeln die zuständigen CDU-Senatoren, um das Wahlvolk in den bürgerlichen Bezirken Westberlins zu bedienen. (Kaum ist Kater Wowereit aus’m Haus, tanzen auch schon die Ratten auf dem Tisch.)

    Ziel ist es, besagte unliebsame „Subjekte“ schneller zu kriminalisieren, so dass das Abschiebeverfahren beschleunigt werden kann. Alle anderen, auch die Spaßkiffer, die im Görli auf der Wiese sitzen, haben nichts zu befürchten. Wohl aber der, der wie ein „Neger“, ein „Araber“ oder schlichtweg wie ein „Kanacke“ aussieht.

    In Berlin braucht’s keine Pegida, denn das übernimmt dort der Senat selber.

  8. Jörg Lehmann

    Nichts gegen Pegida! Was soll die Beleidigung auf dieser Seite? Diese Demonstranten als Dreck zu bezeichnen, zeugt von Intoleranz und Menschenverachtung.

  9. Begissa

    Wo steht, dass deine Freunde „Dreck“ sind? Unter welcher Droge stehst du, wenn du sowas zwanghaft halluzinierst.
    Aber gut, jetzt wo du es selbst sagst: Natürlich ist Pegida der Bodensatz unserer Gesellschaft.

  10. MMM

    Ob das ganze so viel bringt… das verlagert sich wahrscheinlich eh nur wo anders hin und gut ist, dann gehen sie eben auf den Parkplatz nebenan.

  11. Lars Rogg

    Hat er nur am falschen Platz kommentiert. Tatsächlich habe ich die Meinung das die Pegidaveranstaltungen und ihre Mitläufer sehr fragwürdig sind. Sich über Menschen zu erheben die lediglich einen anderen Glauben haben und diese dann zum Grund allen übels in Deutschland zu machen finde ich einfach sehr arm. Für jemanden (wie mich) dem jegliche Religion meilenweit am Allerwertesten vorbeigeht, ist das schlicht hetze. Würden diese Leute wegen Hartz4, der zukünftigen Rentensituation, den Pflegenotstand in Altersheimen oder andere wirklich wichtige Dingen unseres alltäglichen Lebens auf die Strasse gehen, wäre ich sofort mit dabei. Pegida, Bildzeitung, Focus und co setzen aber gezielt auf die Unwissenheit der ängstlichen Bevölkerung und derren unterschwelligen Vorurteile gegnüber friedfertigen Mitmenschen. Mir sind sehr viel mehr bösartige, christlich bigotte Faschos begegnet, als gefährliche Muslime. Der „Dreck“ war vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen, entspricht aber meinem persönlichen empfinden.

  12. Ralf

    Dreck ist bei dieser diffusen Nazisoße (pegida) schon das richtige Wort, das sind alles Leute die den Krieg gegen Cannabiskonsumenten befürworten, und auf unsere vefassungsmäßigen Rechte scheißen, also am Ende alles Nazis.

  13. CULTIVATOR

    Bei mir wurden als Fußgänger 3 Gramm Ganja gefunden und hatte leider meinen Führerschein in der Tasche.
    -20 Jahr unfallfrei gefahren, keine Punkte, seit 15 Jahren nie bekifft gefahren.
    Resultat: kompletter Führerscheinentzug für mindestens 1 Jahr, MPU und all der Quatsch + 1400,-€ Geldstrafe. Ich habe mit meinem Anwalt wirklich alles ausgeschöpft, keine Chance.
    Natürlich weiß ich, dass ich jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist, aber das ist wirklich zu krass. Meine Existenz wurde sprichwörtlich zermalmt, da den FS beruflich dringend gebraucht habe…
    Ca. 1 Jahr vorher wurden in einem anderen Bundesland 8 Gramm bei mir gefunden. Resultat: Das Verfahren wurde eingestellt.
    So unterschiedlich wird bei uns „Recht“ gesprochen…Gebt also acht auf Euren Lappen, was leider immer schwerer wird.

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