Donnerstag, 8. Januar 2015

Der Unterschied zwischen legal und illegal

Weshalb Cannabis reguliert werden muss

 

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Selbst ganz legal zusammen gemixt… (Bild: vierdrie / freeimages)

 

Heute berichten zahlreiche Medien über zwei Vorfälle, die die Notwendigkeit einer Kehrtwende in der Drogenpolitik offenbaren:

 

Legal: Gestern wurden im Darmstadt zwei legal-High Händler freigesprochen. Sie hatten in ihrem Tabakladen Legal-Highs im Wert von einer knappen Million Euro verkauft. Die Ware hatten sie entweder importiert oder aus im Baumarkt erhältlichen Chemikalien selbst zusammen gemixt. Die Idee der Münchner Staatsanwaltschaft, Legal-High Händler nach dem sogenannten Vorläufigen Tabakgesetz zu verurteilen, lehnten Richter und Staatsanwaltshaft ab. Seit der Legal High-Handel aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshof nicht mehr nach dem Arzneimittelgesetz bestraft werden kann, sind Besitz und Handel der nicht vom BtmG erfassten Substanzen nicht mehr strafbar.

 

Illegal: In der thüringischen Kleinstadt Stadtilm hat ein Vater seinen 17-jährigen Sohn angezeigt, weil dieser zwei Hanfsamen in seinem Zimmer ausgesät hatte. Nachdem der Vater seinen eigenen Sohn verpfiffen hatte, fand die Polizei zwei frisch eingesetzte Hanfsamen im Kleiderschrank, die nicht einmal gekeimt waren. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Besitz und Anbau von Betäubungsmitteln ermittelt.

8 Antworten auf „Der Unterschied zwischen legal und illegal

  1. Lars Rogg

    Wer so einen Vater hat braucht keine Feinde mehr…das Ergebnis von USA hörigen, feigen, untätigen deutschen Regierungen und ihren treuen, verlogenen Presseorganen. Dieses Bsp. ist ein Grund warum ich nicht im Ansatz an ein baldiges Umlenken unserer TTIP Befürworter glaube…

  2. Martin

    Zum Glück ist mein Vater da ganz anders. Der besorgt mir sogar immer das Gras.
    Bei dem muss ich eher Angst haben das er es selbst wegqualmt. 😀

  3. Surak

    Daß die offiziell jetzt keinen Mißbrauch mit dem AMG zwecks Kriminalisierung beliebiger Substanzen ohne Arzneimittelzulassung mehr betreiben können, ohnen einen ordentlichen Einlauf zu riskieren war wohl das schönste Geschenk Europas an alle Kiffer in Deutschland seit es Coffeeshops in Holland gibt. Diese erbärmlich pathetischen Versuche, jetzt doch noch irgend einen juristischen Aktionismus durchzubekommen um Sachen für experimentierfreudige Konsumenten irgendwie vom Markt zu nehmen, obwohl sie oft auch für Handwerk und Industrie unverzichtbar einen legitimen Verwendungszweck haben – Lösungsmittel und was auch immer – entschädigen doch für einiges, was wir in den vergangenen Jahrzehnten so alles erlitten haben. Vielen Dank für diese lächerlich inkompetente Besetzung des Postens der Drogenbeauftragten, liebe GroKo: So viel Freude an der Dummheit des Feindes hatten wir lange nicht mehr! 😀

  4. tony

    bevor das cannabis das leben des jungen zerstört macht der vater es lieber selber… also mein vater wäre für mich gestorben nach so einer aktion. aber er meckert nur wegen dem hohen stromverbrauch das ist sein einziges problem^^

  5. camaron

    Hallo, ich befürchte auch, das es nicht zu einer vernünftigen, totalen Änderung der Drogenpolitik kommt, weil alle einfach die Seite des finanziellen Profites sehen. Befürworter wie Gegner. Und diese Pflanze auf Ihren finanziellen Wert zu reduzieren, und nicht für jeden frei zugänglich zu machen, wird sich rächen

  6. Ralf

    Das rächt sich doch schon jeden Tag, diese Dummbeutel Lügner und Heuchler von Prohibitionisten und alle die ihnen Nachlaufen, wollen das nur nicht wahrhaben. Es kostet täglich Menschenleben und deswegen ist für mich jeder dieser verdammten Drecksnazis ein Kriegsverbrecher in dem von ihnen entfachten Drogenkrieg ohne weiteres vergleichbar mit ihrem Vorgänger Hitler (Hitler, Heuss, Kiesinger, Schmidt, der war bei der SS,Carstens,von Weizsäcker die Kette ist endlos lang………Merkel…) und senen verharmlosend Mitläufer genannten Kollaborateuren.

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