Donnerstag, 18. Dezember 2014

Immer weniger US-Jugendliche kiffen

Liberale Cannabispolitik lässt Einstiegsalter steigen

 

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Den Kindern zuliebe

 

 

Weshalb mussten die Bürger/innen der USA die Politik förmlich mit Volsksbegehren zwingen, um sowohl Cannabis als Medizin als auch die Re-legalisierung in fünf Bundesstaaten zu realisieren? Aus dem gleichen Grunde, aus dem sich unsere Politiker zieren, die Zügel auch nur ansatzweise zu lockern und sich selbst Patienten jedes Blütchen erklagen müssen. Das Hauptargument der Cannabisgegner ist der angeblich steigende Konsum von Jugendlichen im Falle einer Regulierung. Das Gegenteil lässt sich bei uns aufgrund der repressiven Gesetzeslage nicht beweisen und die Zahlen aus den Niederlanden werden mit ignoriert, weil man die Niederländer/innen ja sowieso die Liberalität in den Genen hätten und einfach besser mit Freiheiten umgehen könnten.

 

Heute berichten über 600 Medien in den USA über den steig sinkenden Konsum Jugendlicher in den USA. Selbst in Colorado sinken die zahlen jugendlicher Kiffer seit 2009 stetig. Bei uns haben die Medien das noch nicht mitbekommen, obwohl man sich momentan geradezu auf cannabinoide News stürzt. Die halten sich heute weiterhin an den angeblichen E-Joint, der gar keiner ist.

 

Auch in Sachen Führerschein scheinen die großen Medien der Wahrheit immer ein Stück näher zu kommen. Sehenswert in diesem Zusammenhang ist die diese Folge von „Quarks&Co“, wo die Fahrtüchtigkeit von bekifften und betrunkenen Autofahrerinnen getestet wird. Fazit: Ein Großteil derer, die wegen Cannabis Probleme mit der Führerscheinbehörde hatten, sind wohl nicht unter Cannabis-Einfluss Auto gefahren, weil unser Grenzwert in Deutschland auch weit zurückliegenden Konsum sanktioniert. Total bekiffte Autofahrer sind eher die Ausnahme, weil Hanf Konsumierende im Gegensatz zu An-oder Betrunkenen ihre eigene Fahrtüchtigkeit viel besser reflektieren und einschätzen können. Und selbst mit einem fast schon utopischen Wert von 111 ng/ml ist die Testperson noch viel sicherer gefahren als die mit 0,9 Promille. ‚So ein hoher THC-Wert käme nicht häufiger als einmal im Jahr vor‘, kommentierte die im Beitrag befragte Gerichtsmedizinerin den Wert.

2 Antworten auf „Immer weniger US-Jugendliche kiffen

  1. Surak

    „Oh mein Gott! Die armen Kinder…!“ 😀

    Gerade jetzt zu Weihnachten: Spenden, spenden, spenden. Die armen Kinder werden es Ihnen danken!

  2. Pedropan

    🙂

    Ich denke auch, das Argument des Jugendschutzes hat ausgedient. Es heisst ja nichts anderes, als dass der böse Drogen Konsumierende nicht vertrauenswürdig ist. Aber wer tatsächlich nicht vertrauenswürdig ist, den hält das Verbot eh nicht zurück. Die ungemütlichen Bedingungen am Drogenmarkt, die sich gegenüber Jugendlichen nicht bessern, mal außen vor.

    Aber auf’n Punkt: Ob ich mit oder ohne (illegale) Drogen lebe, hat auf den Jugendschutz keinen Einfluss.

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