Montag, 1. Dezember 2014

Uruguay: Legalisierung geht in die zweite Runde

Präsidentschaftswahl beseitigt Unsicherheit um die Fortsetzung des eingeschlagenen Wegs

 

Präsident der Republik Uruguay
Der Vater der Re-Legalisierung, Jose Mujica, tritt bald ab Foto: Präsident der Republik Uruguay

 

Die Internationale Presse hat in jüngster Vergangenheit die Fortsetzung des Re-legalsierungsmodells in Uruguay in Frage gestellt, weil der konservative Präsidentschaftskandidat Pou angekündigt hatte, Cannabis zu re-kriminalisieren. Mit der Wahl des neuen Präsidenten Vázquez vom Linksbündnis Frente Amplio haben die „Urus“ gestern auch dafür gesorgt, dass die nächsten Schritte in Sachen Re-Legaliseung folgen können.

 

Momentan ist es bereits möglich, den Anbau von bis zu sechs Pflanzen für den Eigenbedarf anzumelden und Cannabis Social Clubs zu gründen. Die ersten Apotheken mit Gras im Regal, die als staatlich kontrollierte Verkaufsstellen geplant sind, lassen jedoch weiterhin auf sich warten und werden nicht vor März 2015 erwartet. Vázquez ist zwar kein Freund der Re-Legalisierung, hatte Im Wahlkampf jedoch angekündigt, das staatliche Cannabis-Programm unter genauer Beobachtung fortzusetzen.

 

Bei der nächsten Präsidentenwahl wird Hanf in Uruguay bereits seit sechs Jahren legal sein. Dann wird es selbst einem konservativen Präsidenten sehr schwer fallen, es zu re-kriminalisieren.

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