Donnerstag, 20. November 2014

Washington D.C. vs. UN-Single Convention

Legalisierung in D.C. könnte die UN herausfordern

 

yury-fedotov
Reflexartige Reaktion statt Evidenz basiertem Dialog: UNODC-Chef Fedotov /  Foto: UNO

 

Während man in Alaska bereits über die Detailfragen der Regulierung nachdenkt, warten die Bürger/innen von Washington D.C. auf die Entscheidung des US-Kongresses. Senat und Abgeordnetenhaus müssen aufgrund des Sonderstatus der Hauptstadt jedem Gesetz der städtischen Administration innerhalb von 100 Tagen zustimmen. Da es sich beim Kongress um eine Einrichtung des Bundes handelt, hat UN-Drogenzar Yuri Fedotov angekündigt, Schritte gegen die USA einzuleiten. Die Implementierung von Initiative 71 widerspräche den Verpflichtungen der USA, die sie laut der UN-Single Convention zu erfüllen hätten. Auch die Re-Legalisierung in Colorado, Washington State, Alaska und Oregon seien mit dem 53 Jahre alten Abkommen nicht vereinbar, so Fedotov im gegenüber der Presse.

 

So what?

 

Soll er doch. Als Uruguay Cannabis re-legalisiert hat, spuckte die UN sehr ähnliche Töne. Präsident Mujica sagte damals, „der alte Mann soll aufhören zu lügen.“ Zuvor hatte die Regierung Uruguays erfolglos versucht, UN-Offizielle zu einem Besuch zu bewegen, um sich Problem und Lösungsansatz der Regierung Mujica vor Ort anzuschauen. Außer den großen Tönen passierte seitens der UN übrigens gar nichts, nachdem Cannabis in Uruguay wieder legal war.

 

„Is doch egal.  Fedotov reagiert eben reflexartig. Die Sache ist schon längst entschieden. […]“ kommentierte Ethan Nadelman von der Drug Policy Alliance die Drohung des russischen UN-Politikers bei Foxnews.

 

5 Antworten auf „Washington D.C. vs. UN-Single Convention

  1. Ralf

    Der Typ macht halt was er sein Leben lang gemacht hat, nämlich uns Sch..ße für Gold verkaufen. Nur schlecht für ihn und seine von den Mainstreammedien verbrochene Verkaufsstrategie, daß man den Gestank mittlerweile in allen Ecken riechen kann !!!!

  2. Sebastian

    Ein Land kann auch austreten und unter Vorbehalt wieder eintreten, wie Bolivien dei das heilige Blatt, das Kokablatt, re-legalisiert haben.

  3. Michel

    Liebe Kommentatorin, lieber Kommentator

    Leider mussten wir Ihren Kommentar auf hanfjournal.de entfernen, da er themenfremd ist.
    Um ein angenehmes Diskussionsklima zu bewahren, ist die Einhaltung allgemeiner
    Diskussionsregeln unabdingbar. Um eine zielorientierte Diskussion zur Sache zu ermöglichen,
    verzichten Sie daher bitteauf themenfremde, überlange sowie übermäßig häufige Beiträge.

    Vielen Dank
    Die Redaktion
    Hanfjournal

  4. Anton

    und wisst ihr was mir orgasmen beschert das es euch hanf gegnern immer enger wird in eurem selbstgemachtem sarg

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