Mittwoch, 29. Oktober 2014

17 Hausdurchsuchungen wegen 30 Gramm Hasch

Kemptner Ermittler wieder obenauf

 

gieriger-bulle-polizist
Wahnsinnig effektiv

 

Anstatt endlich Licht ins Dunkle des Koks-Skandals in Kempten zu bringen, lenken die Allgäuer Drogenfahnder lieber weiterhin von den ins Stocken geratenen Ermittlungen ab, indem sie Kleinkonsumenten jagen. Vergangene Woche wurde der Fund von 30 Gramm Haschisch bei einem 21-Jährigen seinem gesamten Freundeskreis zum Verhängnis.

 

Die Polizei durchsuchte direkt nach dem Fund 16 weitere Wohnungen und fand insgesamt 50 Gramm Speed sowie 25 Gramm Cannabis. Des Weiteren nahmen sie noch 70 Gramm eines Hanfprodukts in Beschlag, bei dem es sich wohl um ein legales Nutzhanfprodukt handelte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt in 21 Fällen.

 

Im Koks-Skandal hingegen tut sich wenig. Die wortkarge Staatsanwaltschaft München gibt sich weiterhin bedeckt, scheint jedoch nicht gegen eventuelle Hintermänner zu ermitteln. Derweil wurde die in Verdacht geratene Ex-Freundin des in U-Haft sitzenden Beamten Medienberichten zufolge vom Dienst suspendiert, nachdem bekannt geworden war, dass ihre DNA-Spuren am Koks des Rauschgiftfahnders klebten. Zu Prozessbeginn ist die Herkunft des Koks noch nicht geklärt, Beobachter schließen eine Verbindung zur Mafia nicht aus. Die beschlagnahmten Mengen im Kempten waren gar nicht so hoch, als dass der Beamte 1,8 Kilo hätte abzweigen können.

4 Antworten auf „17 Hausdurchsuchungen wegen 30 Gramm Hasch

  1. Anton

    änderts eich söba und ned mi der i ma wos zum trösten und heilen ohbaun wui ohne atomstrom und gonz natürlich so wias is

  2. papa

    Als vor ca. 30 Jahren im Raum Esslingen ein bekannter sich 50 gr. Dop geholt hatte und in eine Razzia kam waren es komischerweise bei der Verhandlung nur noch 23,5 gr..
    Als ist das nichts neues.

  3. Ralf

    Gucke an, die Olle war anscheinend auch Bullin. Da haben sich wohl die beiden richtigen zusammen die Rübe wggekokst und wahrscheinlich auch gesoffen, bis ihr eh`schon kleines, dümmliches Drogenbullengehirn so eingeschrumpelt war, daß sie sich gegenseitig an`s Messer geliefert haben. Herrlich, diese durchgeknallten cannaphoben Drogenkriegsverbrecher von ihren eigenen kriminellen Prohibitionsmachenschaften eingeholt zu sehen !

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