Sonntag, 26. Oktober 2014

Candy Flip

Über den Mischkonsum von LSD und MDMA

 Autor: Hannes Schinder

 

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„Es fühlte sich so unglaublich an. Ich erfuhr intensive Synästhesien, denn die Berührungen auf meiner Haut wurden in farbige Sprühnebel umgesetzt.“ 

(zitiert in TRACHSEL 2011: 260)

 

Bestimmte psychoaktive Substanzen aufgrund ihrer positiven Wirksynergie zu kombinieren, ist kein neues Phänomen und inzwischen in den unterschiedlichsten Variationen etabliert. Dies sowohl im Alltag, zu Zwecken der psychonautischen Selbsterforschung oder aber rein hedonistisch, nämlich einfach nur zum Spaß haben. Und so widmet sich dieser Artikel einer bestimmten Mischkonsumform, die sich sowohl in rein psychonautischen Settings als auch in der Partyszene gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Die Rede ist vom sogenannten Candy Flip, die Kombination des psychedelischen Lysergsäurederivats LSD sowie dem entaktogen sowie empathogen wirksamen Amphetaminabkömmlings MDMA.

 

 

Doch zunächst, bevor ich explizit auf den Candy Flip respektive meine eigenen Erfahrungen mit dieser Substanzkombination eingehen werde, erscheint es angemessen und sinnvoll, zunächst einmal die einzelnen Substanzen zu beleuchten.

 

LSD

 

Chemische Bezeichnung

Lysergsäurediethylamid

 

Chemische Summenformel

C20H25N3O

 

Synonyme

Acid, Blotter Acid, Blue dots, Delysid, Filz, LSD, LSD-25, Lucy in the Sky, Meth-LAD, N,N-Diethyl-D-lysergamid, Pappe, Sandoz, Trip, Twenty-Five

 

Stoffklasse

Indolalkaloide, Tryptaminderivate

 

Wirkklasse

Psychedelika, Entheogene

 

Dosierung

50 – 200 µg (= 0,05-0,2 mg)

Dosierungen ab 200 µg induzieren eine intensive psychedelische Erfahrung. Die auf Partys umläufigen LSD-Trips enthalten eine durchschnittliche Dosierung von 80 µg, indes der Wirkstoffgehalt meist irgendwo zwischen 25 und 250 µg liegt.

 

Wirkdauer

8 – 12 Stunden

Wirkungseintritt nach 30 – 60 Minuten. Bei vollem Magen kann es zu Verzögerungen kommen.

 

Wirkung/Nebenwirkungen

„Der Ursprung der Wahrnehmung liegt immer in der Psyche des jeweiligen Menschen. Jeder gewonnene Eindruck besitzt einen realen Hintergrund.“ (MÖCKEL GRABER 2010: 85)

Ekstase, Liebe, Glück, Empathie, das Erkennen übergeordneter Zusammenhänge sowie das Gefühl mit sich selbst und dem Universum im Einklang zu stehen, sind, genau wie fürchterliche Visionen, angstbesetzte Bilder, Konfusion oder gar Panik die Kontrolle zu verlieren oder sterben zu müssen, allesamt Erfahrungsrealitäten, die durch LSD hervorgerufen werden können. Wie es jedoch im konkreten Einzelfall wirkt, ist letztlich immer von Dosis, Set und Setting abhängig. LSD wirkt immer als eine Art psychoaktiver Katalysator, wodurch dem Geist die Fähigkeit erlaubt wird, jenseits kognitiver Filtermechanismen, weit ins Unterbewusstsein bzw. den inneren Kosmos vorzustoßen oder aber auch äußere Dinge, metaphysisch tief zu durchdringen. Denn LSD bewirkt nämlich eine enorme Wahrnehmungsverschärfung, häufig von derart starker Intensität, dass Frequenzen, Energien oder Schwingungen wahrgenommen werden können, die unserem Alltagsbewusstsein gewöhnlich fest verschlossen sind. Zudem ist es interessant zu wissen, dass LSD, genau wie Meskalin, zu den wenigen psychoaktiven Molekülen gehört, die auf allen menschlichen Energieebenen gleichzeitig wirken. Zwar wirkt es am stärksten in der Kopfregion bzw. im sogenannten Kronen- und Stirnchakra, also als Entheogen. Daneben öffnet es aber auch das Herz, kann als Aphrodisiakum die Sexualchakren stimulieren und unvergleichliche sexuelle Erlebnisse bescheren, genau, wie wir mit Hilfe dieser Substanz Wurzeln schlagen und uns mit Mutter Erde (Gaia) verbinden können. Der Entdecker des LSD Alber Hofmann betonte in diesem Kontext: „LSD hilft gegen eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit. Wir haben uns der Natur entfremdet und das Gefühl verloren, ein Teil der lebendigen Schöpfung zu sein“. (HOFMANN)

Nebenwirkungen, die gegebenenfalls zu Beginn der Wirkentfaltung eintreten können, sind Atembeschwerden, Herzrasen, veränderter Blutdruck sowie verstärkter Schweißfluss. Zudem ist es nicht ungewöhnlich, dass sich während des Rauschs die Beine etwas „schwammig“ anfühlen. Für den Fall das eine Person unbeabsichtigt LSD eingenommen hat oder einen gravierenden „Horrortrip“ durchlebt, helfen zehn bis dreißig Milligramm Diazepam, beispielsweise Valium®. Diazepam ist wirkvolles Mittel eine psychedelische Reise zeitnah zu beenden.

 

MDMA

 

Chemische Bezeichnung

3,4-Methylendioxymethamphetamin

 

Chemische Summenformel

C11H15NO2

 

Synonyme

ADAM, EA-1475, Ecstasy, E, Empathy, N-Methyl-2-amino-1-(3,4-methylendioxyphenyl)-propan

 

Stoffklasse

β-Phenylalkylamine, Amphetaminderivate

 

Wirkklasse

Entaktogene, Empathogene

 

Dosierung

80 – 150 mg

 

Wirkdauer

4 – 6 Stunden

Wirkungseintritt nach 15 – 30 Minuten

 

Wirkung/Nebenwirkung

„Ich empfinde einen starken Drang, mich für meine Verantwortung zu entschuldigen, was ich auch sofort ausspreche. Sie beschwichtigt und spricht über ihre Mängel.“ (zit. in TRACHSEL 2011: 135)

MDMA ist ein „klassischer“ Herzöffner, der in gleicher Weise emotionale Barrieren abbaut, beispielsweise Ängste, Vorurteile oder Zweifel, genau, wie es beim Konsumenten innere Gefühle von Friede, Liebe und Empathie sowie eine emotionale Feinfühligkeit erzeugt respektive verstärkt. Und dies sowohl auf die eigene Person bezogen, als auch auf seine Mitmenschen. Aufgrund einer Erweiterung der taktilen Wahrnehmung, werden im MDMA-Rausch zärtliche Berührungen als besonders angenehm empfunden. Zudem verspüren Konsumenten nach dem Konsum von MDMA nicht selten eine körperliche Aktivierung und energetischen „Bodyload“ sowie große Lust darauf, sich im harmonischen Einklang zur Musik zu bewegen. Psychotherapeutisch erscheint MDMA deshalb so wertvoll, weil es Patienten mit Hilfe dieser Substanz viel besser gelingt, beispielsweise über traumatische Erlebnisse sprechen zu können, ohne dabei von den Gefühlen des Augenblicks übermannt zu werden.

Nebenwirkungen, die in Folge des MDMA-Konsums auftreten können sind Muskelkrämpfe, insbesondere im Bereich der Kaumuskulatur, Herzrasen, starke Schweißausbrüche, Schwindel, Unruhe und Koordinationsstörungen. Nach Abklang der Wirkung verspüren Konsumenten nicht selten eine emotionale Abgeschlafftheit oder gar eine depressive Verstimmung, wobei dieses Risiko besonders dann gegeben ist, wenn nach Wirkabfall noch einmal MDMA nachgelegt wurde. Bei einmaligem Konsum in der richtigen Dosierung schwindet diese Nebenwirkung beinahe zur Gänze.

 

 

Ethno Flipping – LSD + MDMA

 

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Wie eingangs schon gesagt, erfreut sich diese Mehrfachkombination sowohl in der bewusstseinsforschenden Psychonautik als auch in hedonistischen Feierkulturen, einer großen Beliebtheit. Explizit auf Partys ist diese Kombi deshalb so angesagt, weil sie den LSD-Rausch, im Vergleich zu dessen Monokonsum, sozialer und vor allem euphorischer macht. Ob die Substanzen aber nun zeitgleich oder in zeitlicher Versetzung eingenommen werden, wird ganz unterschiedlich gehandhabt und variiert abhängig der individuellen Zielsetzung, die ein Konsument mit der Einnahme des Candy Flip verbindet. Auf jeden Fall muss in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, dass die vier- bis sechsstündige Wirkdauer von MDMA deutlich geringer ist, als jene des LSD mit ungefähr acht bis zwölf Stunden. Werden LSD und MDMA zeitgleich eingenommen, kann davon ausgegangen werden, dass MDMA früher zu wirken beginnt und dann abklingt, wenn das LSD möglicherweise gerade seinen psychedelischen Höhepunkt entfaltet, den sogenannten „Peak“. Da das Abklingen der MDMA-Wirkung jedoch gelegentlich als unangenehm empfunden wird, ist es bei zeitgleicher Einnahme, nicht auszuschließen, dass die zweite Hälfte des LSD Rauschs einen negativen Verlauf annehmen kann. Umgekehrt gibt es aber auch Person, welche die zeitgleiche Einnahme präferieren, da MDMA ihnen den Einstieg in die LSD-Erfahrung erleichtert. Die meisten Partygänger und Psychonauten wirken einer unangenehmen zweiten LSD-Hälfte aber dadurch entgegen, dass sie das MDMA erst einnehmen, wenn die LSD-Wirkung bereits in vollem Gange ist, was den Vorteil hat, dass von beiden Psychoaktiva ungefähr zeitlich auf die sogenannte „Baseline“, das Alltagsbewusstsein, zurückgekehrt wird. Natürlich ist das nur dann möglich, wenn beide Substanzen getrennt vorliegen und folglich separat eingenommen werden können, beispielsweise in Form eines LSD-Filzes und MDMA-Kristallen. Aufgrund des Wissens um die positive Synergie, die dem Candy Flip zu Grunde liegt, werden auf Partys verstärkt Tabletten angeboten, die sowohl LSD als auch MDMA enthalten. Da man sich dabei jedoch niemals 100% sicher sein, um welche Stoffe es sich exakt handelt und in welcher Dosierung diese vorliegen, ist es ratsam, derartige Angebote dankend abzulehnen.

 

 

Erfahrungsbericht

Ort: Privatparty (draußen), Dosis: 200 µg LSD + ca. 100 mg MDMA (Kristalle)

Nach rund 45 Minuten begann ich die Wirkung des LSD zu spüren. Zunächst ein innerliches Anfluten und schon kurze Zeit später vernehme ich die ersten visuellen Effekte sowie eine deutliche Verbesserung der auditiven Wahrnehmung. Die Musik war der Hammer und alles um mich herum begann zu leuchten, indes ich mit geschlossen Augen die typischen LSD-Kaleidoskope sehen konnte. Als ich diese dann auch mit geöffneten Augen sah und meine gesamte Umgebung noch stärker zu leuchten und zudem zu fließen und pulsieren begann, entschied ich, das MDMA einzunehmen. Ich stellte mich sofort wieder neben meine Freunde auf den Dancefloor und wir tanzten gemeinsam auf den Psy-Sound, der zunehmend besser zu werden schien. Das LSD flutete weiter an und ein ordentlicher Bodyload folgte, wobei ich meine Energien förmlich aus mir raus schießen gesehen habe. Nun, ca. fünfzehn Minuten nachdem ich das MDMA eingenommen hatte, begann auch dieses zu wirken, was ich primär durch den plötzlichen Energie- und Euphorieschub festgestellt habe sowie dadurch, dass mein Trip abermals an Intensität gewann und qualitativ auf eine höhere Ebene gehoben wurde. Was die Optics angeht, bemerkte ich schnell, dass diese nicht mehr LSD-typisch ins Unendliche flossen, sondern sie veränderten sich in Richtung scharfkantig und enorm präzise. Die Kommunikation in unserer Gruppe verlief zwischenzeitlich rein geistig bzw. telepathisch. Es brauchte nicht mehr miteinander gesprochen werden, denn ein kurzes Zugrinsen hat gereicht und der Gedankenaustausch wurde eingeleitet. Dann sah ich wie meine Freundin etwas mit ihren Händen machte und schon bald verstand ich, dass sie einen feinstofflichen Energieball am Formen ist, den sie mir nach erfolgreicher Fertigstellung gleich mal zugeworfen hat. Total „geflasht“ sah ich den Ball durch die Luft fliegen, auf mich zukommen und interessanter Weise war es mir sogar möglich diesen zu fangen und wieder zurück zu werfen. Danach sind wir vor lauter Lachen beinahe zusammengebrochen. Irgendwann später kam einer meiner Kumpels zu mir und umarmte mich, weil er mir seine freundschaftliche Verbundenheit zum Ausdruck bringen wollte. Dabei konnte ich gleichzeitig sehen und spüren wie sich unserer Energien verbunden haben und miteinander verschmolzen sind. Nachdem wir uns nach einiger Zeit wieder losgelassen haben konnten wir beide, auch nachdem unserer Körper voneinander getrennt waren, noch zeitweilig das leuchtende Energiegeflecht sehen, das uns verbindet. WOW, und schon wieder musste ich lachen, und zwar derart heftig, dass ich das Gefühl hatte, mein Kopf würde zerplatzen. Persönliche bezeichne ich diese Art von Lachanfällen als das „kosmische Lachen“. Welcher Psychonaut kennt sie denn nicht, die scheinbar unbegründet aus heiterem Himmel auftauchenden Lachflashs, die aus tiefstem Herzen kommen und genauso schnell wie sie da sind, wieder verschwinden? Nach ca. sieben Stunden merkte ich dann langsam wie die Intensität nachlässt und weitere zwei Stunden später befand ich mich wieder auf gemütlichen Wegen in Richtung Alltagsbewusstsein, wobei sich das „Runterkommen“ als sehr angenehm erwiesen hat. Das Einzige, was mir unangenehm in Erinnerung geblieben ist, war ein heftiger, jedoch nur kurzzeitiger Schweißausbruch, als die MDMA-Wirkung einsetzte sowie leichte Muskelzuckungen in der Wade, wobei letzteres nur sehr schwach ausgeprägt war und gar nicht gestört hat. Ansonsten keine unangenehmen Nebenwirkungen. Fazit: Eine tolle Erfahrung und definitiv different zum Monokonsum von LSD. Persönlich tendiere ich aber dazu den Monokonsum des entheogenen Lysergsäurederivats zu bevorzugen. Irgendwie ist der reine LSD-Rausch echter.

 

 

Fazit

 

Dadurch, dass MDMA mit seinem euphorisierenden und empathogenen/entaktogenen Wirkprofil den unerwünschten LSD-Wirkungen sowie dem Risiko eines Horrortrips, bestehend aus unangenehmen Gedankenverkettungen, ein großes Stück weit entgegenwirkt, fällt es leicht nachzuvollziehen, warum sich diese Substanzkombination einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. So haben Psychedelika wie LSD ja bekanntlich die Eigenschaft, innere Prozesse ins Bewusstsein zu holen, und zwar auch unangenehme, die bereits verdrängt wurden, was in Einzelfällen als sehr bedrohlich erlebt wird. Und MDMA lässt das Auftauchen unangenehmer Bewusstseinsinhalte entweder gar nicht erst entstehen und falls sie doch auftauchen, gelingt es viel besser, offen und integrativ mit diesen umzugehen, als es etwa ohne diese Substanz möglich wäre. Das Risiko einen schlechten Trip zu erleben kann aber niemals vollständig ausgeschlossen werden. Stimmen Dosis, Set und Setting nicht, dann kann auch MDMA nichts mehr machen. Und Personen, die Psychedelika nehmen, aber Angst vor ihren eigenen Schattenseiten haben und nur deshalb MDMA dazu nehmen, sollten darüber nachdenken, ob es nicht Sinn macht, das LSD bzw. die Psychedelika einfach weg zu lassen. Denn eigentlich sind solche Substanzen ja dafür da, damit wir tiefgreifende Erkenntnisse über unsere Person gewinnen können. Und dazu gehören nun mal auch Erkenntnisse über unsere menschlichen Schattenseiten.

 

Literatur

TRACHSEL, Daniel: Psychedelische Chemie, 4. Auflage, Solothurn: Nachtschatten Verlag 2011 (erste Auflage 2000); MÖCKEL GRABER, Claudia: Eintritt in heilende Bewusstseinszustände, Solothurn: Nachtschatten Verlag 2010.

 

7 Antworten auf „Candy Flip

  1. Carstón

    „…werden auf Partys verstärkt Tabletten angeboten, die sowohl LSD als auch MDMA enthalten. Da man sich dabei jedoch niemals 100% sicher sein, um welche Stoffe es sich exakt handelt und in welcher Dosierung diese vorliegen, ist es ratsam, derartige Angebote dankend abzulehnen…“

    Gut, dass es erwähnt wird, und ich möchte noch ergänzen: Wenn man die Stoffe einzeln kauft, kann man sich natürlich ebenfalls nicht sicher sein, was drin ist & in welcher Dosierung. Gilt ja unter Schwarzmarktbedingungen für _jede_ Droge.
    Insofern kann man von solchen Mischkonsum Experimenten eigentlich nur abraten, solange es nicht Diethylamid 0,2 von Bayer und MDMA Ratiopharm in der Apotheke gibt – DANN würde ich das auch mal versuchen.

    Ansonsten sind selbstgezogene Pilze noch die sicherste Art zu trippen.

  2. Peter Lustig

    Weswegen werden solche Beiträge eigentlich im Hanfjournal veröffentlicht? Ist das nicht eher was für die Psychonauten oder Partygänger?

  3. Jemand

    Ich finde solche Beiträge deswegen interessant weil es einen Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus erlaubt und die Einblicke in die Konsumerfahrung mit anderen Substanzen ermöglicht. Beides trägt (zumindest bei mir) dazu bei Vorbehalte und Vorurteile anderen mir unbekannten Drogen abzubauen und ein gewisses Verständniss gegenüber deren Konsumenten zu erlangen! All dies bringt mich immer wieder neu zur der Meinung das alle Drogen ihre Berechtigung haben (mal abgesehen von zusammengepanschtem Möchtegernersatz wie Krokodil oder Spice) und damit auch legalisiert werden sollten!

    Ich denke das das Hanfjournal aus diesen oder ähnlivhen Beweggründen herraus solche Artikel veröffentlicht

  4. Sebbl

    Danke für diesen Informativen und sinnvollen Artikel,
    wäre vom persönlichen Setting bisher nie so weit gegangen MDMA und LSD zu kombinieren, hat wohl jemand doch mal dran gedacht, denke dadurch dass diese beiden Stoffe recht Komplementär arbeiten dürfte das für eine Rauscherfahrung von Vorteil sein.
    Wünsche mir weiterhin solche „Augenöffnenden“ Artikel vom Hanfjournal auch wenns nichts mit dem Cannabiskonsum an sich nichts zu tun hat, sondern hier auch darauf geachtet wird Konsumenten anderer Stoffen/Stoffgruppen wichtige bzw. gern gesehene Informationen angedeihen zu lassen.
    @Carston: Ebenfalls eine Psyschoaktive Lysergsäure welche in der Natur auch pflanzlich vorkommt wäre Lysergsäureamid (LSA) welche wie Pilze ohne nennenswerten Gefahren konsumiert werden können.
    Gruß
    Sebbl

  5. J2

    Meine Recherchen haben ergeben, daß die zwei Stoffe sich nicht unbedingt miteinander vertragen, was zum Erbrechen führt. Das kann ich bestätigen. Der Trip war für mich unangenehm, da ich mich gar nicht entscheiden konnte, ob ich tanzen oder chillen will. So ein Durcheinander. Verlangen nach nochmaligen Versuch bleibt aus. Mein persönliches Fazit: Diese Kombi braucht kein Mensch.

  6. gandolf

    Ansonsten sind selbstgezogene Pilze noch die sicherste Art zu trippen.

    Das empfinde ich nicht so wenn man in einem club /Party einen lsd trip angeboten bekommt und es sich um lsd handelt ist es definitiv eine sichere art zu trippen als selbstgezogene pilze zu konsumieren da man nie zu 100% sagen kann wie viel psyllocibin bzw. blausäure in den pilzen enthalten ist. Wobei blausäure ein nervengift ist was schwache bis tödliche toxicationen hervorrufen kann. Bei lsd sind die toxischen stoffe aus dem funghi des mutterkorn durch die synthese nicht mehr enthalten .

  7. Bernd

    In Pilzen ist doch keine Blausäure.
    In Pilzen ist Psilocybin bzw. Psilocin
    Psilocybin ist ein Indolalkaloid aus der Gruppe der Tryptamine. Der Konsum von Psilocybin bewirkt einen Rausch, unter anderem mit visuellen Halluzinationen, der einem LSD-Rausch ähnelt, in der Regel jedoch kürzer ist. Für diese Wirkung verantwortlich ist das Hydrolyse-Produkt Psilocin.

    Die Wirkung von Psilocybin ist durch körperliche Leichtigkeit und Energie, unkontrolliertes Gelächter, Freude, Euphorie und veränderte visuelle Wahrnehmung gekennzeichnet. Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Panikattacken können als Nebenwirkung von Psilocybin auftreten. Organische Schäden sind nicht bekannt.

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