Dienstag, 21. Oktober 2014

Zynismus

Acht Variationen über den Zynismus zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten

 

von Dr. med. Franjo Grotenhermen

 

Dr. med. Franjo Grotenhermen Mitarbeiter des nova Institutes, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM)
Dr. med. Franjo Grotenhermen, Foto: Archiv

 

Das Große Wörterbuch der deutschen Sprache definierte 1999 zynisch als „eine […] Haltung zum Ausdruck bringend, die besonders in bestimmten Angelegenheiten, Situationen als konträr, paradox und als jemandes Gefühle missachtend und verletzend empfunden wird“.

 

Der Zynismus im Zusammenhang mit der Diskussion um die medizinische Verwendung von Cannabisprodukten in Deutschland ist oft kaum zu ertragen. Zynismus lässt sich am besten in seiner Auswirkung auf den konkreten Einzelfall erläutern und verstehen. Daher möchte ich zunächst den folgenden aktuellen Fall vorstellen.

 

Ich habe einen Patienten, Herrn S., der zurzeit wegen des illegalen Anbaus von Cannabis gerichtlich angeordnete Sozialstunden ableistet. Er besitzt aufgrund seiner chronischen Schmerzen, die auf andere Medikamente nicht ausreichend ansprechen, eine Ausnahmeerlaubnis zur Verwendung von Cannabisblüten aus der Apotheke, kann sich diese aber nicht in dem notwendigen Umfang leisten. Er wurde wegen des illegalen Anbaus von Cannabis zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er nicht über ausreichende Geldmittel verfügt, wurde die Geldstrafe in die Ableistung von Sozialstunden umgewandelt. Die Polizei achtet währenddessen darauf, dass er nicht erneut Cannabis anbaut und weiterhin unter Schmerzen leidet.

 

Variation 1: Auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens gibt es Ungerechtigkeiten, also warum nicht auch im Bereich Cannabis und Cannabinoide als Medizin. Auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens gibt es eine Zweiklassenmedizin, in der Privatpatienten bevorzugt behandelt werden. Es gibt auch in anderen Bereichen sinnvolle Behandlungsverfahren, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Andere Menschen leiden auch. Soll Herr S. doch auch leiden.

 

Variation 2: In den letzten 15 Jahren hat es deutliche Fortschritte gegeben. Dronabinol (THC) ist seit 1998 in Deutschland verschreibungsfähig. Seit 2011 ist der Cannabisextrakt Sativex für mittelschwere bis schwere Spastik bei erwachsenen Patienten mit multipler Sklerose arzneimittelrechtlich zugelassen und muss daher von den Krankenkassen erstattet werden. Zudem können Patienten eine Ausnahmeerlaubnis von der Bundesopiumstelle bekommen, um Cannabisblüten aus der Apotheke beziehen zu können. Heute müssen Medikamente auf Cannabisbasis von den Patienten im Allgemeinen selbst bezahlt werden, aber in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sind weitere Fortschritte zu erwarten. Da wird Herr S. doch wohl noch 10 oder 20 Jahre warten können, bis auch sein Problem durch eine arzneimittelrechtliche Zulassung eines Medikaments auf Cannabisbasis bei seiner Erkrankung gelöst ist.

 

Variation 3: Selbst angebauter Cannabis ist doch kein richtiges Arzneimittel. Wir wissen zwar, dass Patienten, die sich Cannabis selbst anbauen, sehr sorgfältig vorgehen und keine Pestizide verwenden. Wir wissen auch, dass die Kenntnis der genauen THC-Konzentration in der Praxis nicht von relevanter Bedeutung ist, weil aufgrund der unterschiedlichen Ansprechbarkeit bei verschiedenen Patienten unabhängig vom THC-Gehalt eine Dosisfindungsphase unerlässlich ist. Aber trotzdem: Wer sich mangels Alternativen mit einer verboten Pflanze vom eigenen Balkon behandelt, gehört prinzipiell vor den Richter – so leid es uns im Einzelfall tut.

 

Variation 4: Tabak darf in Deutschland natürlich zuhause für den Eigenbedarf von jeder Bürgerin und jedem Bürger angebaut werden. Wein darf selbstverständlich auch jeder für den Eigenbedarf und den privaten Freizeitrausch unter Freunden herstellen. Da schert sich niemand um eine Kontrolle der Qualität, es ist ja schließlich für den eigenen Bedarf und auf eigenes Risiko, Aber bei Cannabis da schauen wir auch den Schmerzpatienten  über die Schulter und mäkeln über mangelnde Arzneimittel-Qualität. Nein, wir mäkeln nicht nur, sondern schicken ihm zusätzlich den Staatsanwalt auf den Hals.

 

Variation 5: Cannabis ist verboten, damit Kinder und Jugendliche vor dieser Droge geschützt werden. Und diesen Schutz stellt ja wohl niemand infrage. Da sind Kollateralschäden bei kranken Menschen, die von Cannabisprodukten medizinisch profitieren und ihr Leiden damit lindern, unvermeidlich. Da muss der Schmerzpatient halt leiden. Das ist nicht gegen ihn persönlich gerichtet, sondern der Rechtsystematik geschuldet.

 

Variation 6: Das Cannabisverbot hat nach großen Untersuchungen der WHO und anderer Institutionen keine relevanten Auswirkungen auf den Umfang des Konsums durch Jugendliche, aber immerhin können wir Herrn S. und viele andere Patienten damit so richtig quälen.

 

Variation 7: Bei den Opiaten, Amphetaminen und Schlafmitteln haben wir nach Jahrzehnten gelernt, zwischen der medizinischen Verwendung und dem Missbrauch zu unterscheiden. Das werden wir auch bei Cannabisprodukten schaffen. Wir haben uns so sehr an das Bild des bösen Cannabis gewöhnt, dass es uns nicht leicht fällt, zu verstehen und zu akzeptieren, dass er vielen Menschen auch helfen kann. Jede Veränderung braucht Zeit. Nur Geduld!

 

Variation 8: Das Betäubungsmittelgesetz und die Durchsetzung des Gesetzes dienen dem Schutz der Volksgesundheit, auch der Gesundheit von Herrn S. Diese Logik mag im konkreten Fall schwer verständlich und kaum nachvollziehbar sein, aber schließlich muss auch nicht jeder die bundesdeutsche Gesetzgebung verstehen.

 

Viele dieser Zynismen und weitere stammen nicht von Zynikern, sondern von Menschen, die jede Form von Zynismus von sich weisen und sich ernsthaft und besonnen Gedanken machen, aber nicht zu Ende denken.

 

12 Antworten auf „Zynismus

  1. reefermadness

    Die personifizierte Gerechtigkeit sieht folgender maßen aus:

    Der Patient ist gegenüber der gerechten Justiza ein armer Hund.

    Der arme Hund, ist aber in Wirklichkeit der geknechtete Dämon den Der Teufel hinter der Blindenbinde der Justizia züchtet.
    Ein Sporn auf der Waage der Gerechtigkeit, ein Quell der Erkenntnis und Barmherzigkeit ein Füllhorn voll von überschäumender menschlicher Güte;
    die sich in der Doppelmoralischen Weißheit personifiziert und in der universellen Einsicht mündet:
    Im Namen des Pharma Volkes.

    zum nachdenken für juristen:
    eines tages wurde gegenüber dem gericht in karlsruhe ein kind geboren.
    es waren 2fachärzte und 1geburtshilfe-expertokrat anwesend
    das kind sprach E=mc2
    der facharzt sagt ,das kind ist viel zu inteligent dem nehmen wir das halbe gehirn raus.
    nach der operation wachte das kind auf und sprach:E=mc2
    immer noch viel viel zu inteligent ,sagte der expertokrat
    da machen wir eine komplett lobotomie und setzen da ein altes brötschen ein.
    nach erfolgreicher operration wachte das kind auf und sagte:
    im namen des volkes ergeht folgendes urteil
    der angenargte angeklagte Patient wird wegen wiederholtem cannabisgiftmissbrauch
    zu 2j und 9 monaten ohne bewährrung verurteilt!!

    Nicht alles was Juristisch Rechtens ist ,ist auch Richtig!!!

    mfg

  2. Gasterl

    Sehr guter Artikel – aber leider die Wahrheit.
    Es gibt einfach zu viele große, einflussreiche (“geldige”) Lobbies, welche von einer Legalisierung von Cannabis getroffen werden würden.
    Man sehe sich nur einmal die schwarzen Kassen der Geheimdienste an. Diese sind schwarz, damit niemand nachvollziehen kann, in welchem Umfang die Geheimdienste wie viel Geld für was ausgeben. Aber durch was werden diese Kassen wohl gefüllt? Duch reguläre Steuereinnahmen nicht, sonst wären sie ja nicht schwarz….
    Die Papierindustrie ist Europas größter Waldbesitzer (die Konzerne) – wenn man nun Hanf zur Papierproduktion hernehmen könnte, weil der Anbau legal wäre, dann wären deren Waldbesitze totes, unnützes Kapital.
    Die Pharmaindustrie verdient prächtigst mit Schmerzmitteln und viele, weiteren Medikamenten – würden die Patienten selbst anbauen, dann wären diese Gelder weg.
    Somit finden sich bei genannten beispielen zwei große Wirtschaftszweige, sowie staatliche Institutionen, welchen daran gelegen ist, Cannabis verboten zu halten, da die einen sonst deutlich weniger verdienen würden – die anderen hätten totes Kapital in Milliardenhöhe, und die anderen hätten Schwierigkeiten weiterhin Kapital für deren Zwecke zu “generieren”.
    Dagegen steht die kleine Lobby der Kranken, die auf Cannabis angewiesen wäre, aber auf Grund der mächtigeren Lobbies keine Chance hat.
    Geld regiert die Welt – das sagt man so belanglos, aber dahinter steckt leider mehr als man gemeinhin annimmt.

  3. Danydanone

    Genauso weiter recherchieren!
    Zuerst Frauen und Kranke, dann mal gucken.

    Qualitätsjournalismus!

    Greenthumb up!

  4. reefermadness

    So, ihr Diskutierenden! Seid ihr endlich mal einen Schritt weiter? Ich habe selten so viel Polemik,Unsinn,Halbwahrheiten und Vorurteile auf einen Haufen gelesen,wie in dieser Diskussion. Was ihr tut, ist nicht die Diskussion um den Kern der Sache, sondern ihr zerfetzt euch immer noch die Mäuler wegen den jahrelang verabreichten Lügen einer christdemokratischen Gehirnwäsche- und Verdummungsaktion. Ihr wärmt immer wieder die Argumente aus den 70ern und 60ern auf, über die der normale Durchschnittskiffer heutzutage eigentlich nur noch müde lächeln kann, wenn ihm das nicht auch noch im Entstehen erstarrt. Mittlerweile gibt es Studien, Gerichtsurteile, sich selbst behandelnde Patienten von chronischem Schmerz bis Multiple Sklerose zu tausenden, die alle beweisen, dass Cannabis eher harmlos als gefährlich ist. Trotzdem kommen hier angebliche ehemalige Heroinjunkies und erzählen, Cannabis ist extrem gefährlich und dergleichen ähnliche Persönlichkeiten, die hier ihren Senf loswerden müssen und reden daher, als wären sie gleichzusetzen mit der Meinung aller anderen. Hallo? Was ist mit den Botanikern, die diese Pflanze nur aus Sympathie für ihr Aussehen und ihre Potenz als Allheilmittel gern beherbergen würden? Was ist mit den Kiffern, die aus Genuss kiffen, weil es ihnen schmeckt, weil sie die Geselligkeit lieben oder die Entspannung. Was ist mit den Liebhabern, die die unglaubliche Potenz der Hanfpflanze in Bezug auf Aromen und Geschmäcker entdecken wollen, aber nicht dürfen? In Holland sieht man auf den Speisekarten der Coffeeshops Namen wie Erdbeere, Blaubeere, Bubblegum, Grapefruit, Lemon, Mango, Choco, Icecream usw., die alle tatsächlich in Geschmack und Geruch ihrem Namen alle Ehre machen. Wahre Sensationen von Genussmitteln! Sind das etwa wirklich, wie uns die hier mitdiskutierenden Skeptiker und Polemiker weismachen wollen, nur aktuelle Anstrengungen pfiffiger ausländischer Dealer, die unsere gesunde deutsche Jugend krank und abhängig machen wollen? Oder könnte es doch so etwas wie den Genusskiffer geben, der weniger die Dröhnung, als mehr den Genuss, die orale Befriedigung sucht, etwas, was weithin als legitimes menschliches Verhalten gewertet wird? Die Cannabispflanze ist und bleibt ein Geschenk der Natur, welches uns seit den Anfängen unserer menschliche Zivilisation begleitet! Sie ist ein Teil von unserer Entwicklungsgeschichte und hat wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad die Zivilisation überhaupt erst ermöglicht! Nun treten wir sie mit Füssen und zeigen mit den Fingern auf sie und auf diejenigen, die sich nicht verdummen lassen und sich ihr Recht auf Tradition und Naturverbundenheit nicht nehmen lassen. Nur weil ein paar dumme und schwache sich gerade diese Pflanze ausgesucht haben, um ihre Unfähigkeit, etwas aus sich zu machen, auszudrücken, oder um ihre latent vorhanden Psychosen auszulösen, die doch eher in kranken Familienverhältnissen und der staatlichen Verfolgung (Kifferwahn) begründet sind, heisst das noch lange nicht, dass andere damit ein Problem haben müssen. Sind denn alle wegen ein paar Aussenseitern in Sippenhaft zu nehmen? Darf man den einzelnen vor sich selbst schützen? Darf man überhaupt einem Menschen den Umgang mit einer Pflanze oder einem anderen Lebewesen oder Stoff verbieten und ihm vorschreiben, was er mit sich selbst in seinen eigenen vier Wänden anstellt? Ich glaube nicht und das müsste hier die Diskussionsgrundlage sein und nicht das kleinliche Herumreiten auf euren Voruteilen und Vorstellungen, wie grausam doch die Welt sein müsste, wenn wir jetzt plötzlich das Kiffen legalisieren. In Holland leben ja wirklich nur Zombies und Kinderschänder, wenn man euch und Frau Merkel glaubt. Also echt jetzt… @Cobra übernehm sie. Also echt jetzt Frau Merkel
    stellen sie sich und ihre Abgeordneten doch einfach vor den Spiegel und stellen die Gewissens und Vertrauensfrage und fragen sich ob es Niederträchtig oder Human war,an indianern Alkohol zu verkaufen!!

    http://keinwietpas.de/2014/10/17/spektakulaeres-gerichtsurteil-in-groningen-das-ende-der-backdoor/

    Vertreten durch Anwalt Sidney Smeets ließen die Angeklagten wissen, dass sie von der derzeitigen Toleranzpolitik nichts halten, da sie nicht funktioniere. Richterin L.M.E. Kiezebrink sah das ähnlich und sprach die beiden frei. Ihr handeln sei im Sinne der niederländischen Toleranzpolitik, die Volksgesundheit zu verbessern und die “Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung”. Eben genau die Ziele, die politische Hardliner wie Opstelten und Hoes völlig aus den Augen verloren haben.

    Dort ticken die Uhren anders!!
    allerdings man sieht das selbst Holland sich noch nicht aus der NS-Zeit befreien konnte!!
    Trotz aller Euphorie sollte man aber nicht zu hohe Erwartungen an das Urteil setzen. Groningen ist nicht Den Haag und wir reden hier nicht von einem Grundsatzurteil. Trotzdem wird hier natürlich deutlich, dass es sehr wohl Richter gibt, die von der alteingesessenen Linie abweichen und mutige Urteile fällen. Und das es überhaupt möglich ist, so zu urteilen.

    Die Staatsanwaltschaft allerdings hat bereits verkündet, dass sie Berufung einlegen werde.

    mfg
    ps: Prozesskostenbeihilfe gibt es hier nur, im Nichtangriffsfall!!

  5. Surak

    Das Verhalten des beschriebenen Patienten, sei er nun real oder meinetwegen gern auch nur fiktiv, ist jedenfalls selber absolut zynisch und gleichermaßen absurd wie paradox: Was will er damit erreichen, diese Sozialstunden abzuleisten?

    Wenn er sich moralisch im Recht sieht, mag er keine Möglichkeit kennen um den Mühlen der Justiz zu entgehen, aber er könnte doch immerhin jede Leistung – ob nun Arbeit oder Geld von ihm gefordert wird – konsequent verweigern. Er könnte in der Haft jeden Tag den Leuten von der Krankenstation die Hölle heiß machen, weil sie seine Schmerzen mit den dort verfügbaren Mitteln nicht wirksam behandeln können.

    Er könnte das entstehende Zeitfenster nutzen, um im Internet auf einer passenden Plattform ein Tagebuch über seine Haftbedingungen, Schmerzen, den Krankheitsverlauf, mögliche Folgeschäden etc. zu führen und öffentliche Meinungsbildung dadurch befördern und ggf. in ein paar Jahren durch diese gute Dokumentierung sogar Haftentschädigung, Schmerzensgeld und solche Sachen einklagen zu können.

    Er könnte gar in einen Hungerstreik treten und versuchen, im Dienste der freiheitsliebenden Hanfkultur zumindest einen Märtyrertod zu sterben oder wenigstens ein paar Schlagzeilen damit zu produzieren.

    Stattdessen tapert er brav und tapfer los, um Sozialstunden für ein Gemeinwesen zu verrichten, welches seine gesundheitlichen Belange nicht nur auf unverschämteste Weise ignoriert, sondern sogar seine verbürgten ureigensten Menschenrechte mit Füßen tritt. Wenn er das noch leisten kann, scheint’s ja allzu weh nicht wirklich zu tun! 😀

    Mohandas K. Gandhi hätte sowas Dummes und Kontraproduktives jedenfalls nicht gemacht: Wenn der Richter ihn “bedauerlicherweise” alternativlos in Haft genommen hat, kam erhobenen Hauptes die selbstbewußte Antwort: “ICH bedauere es keineswegs!”

    Die Leute haben heute wohl weitgehend verlernt, wie Satyagraha geht. Es könnte sich für Herrn S. durchaus lohnen, dort noch mal einen genaueren Blick zu riskieren. Das wäre mein konstruktiver und gar nicht zynisch zu lesender Vorschlag zu seinem Dilemma, welches bei konsequenter Betrachtung vermutlich nicht wirklich eines ist.

    Feiglinge haben noch nie die Welt verbessert oder den Kurs der Geschichte verändert, soweit ich mich erinnere. Und Leute wegsperren lassen kostet Geld; sehr viel mehr Geld vermutlich, als ihre Ganja-Selbsttherapierung zu dulden – aber Lernprozesse sind da effektiv, wo Fehler wehtun. Gerade für Behörden!

    Ach so: Genesis 1,29f.

    Man kann nicht oft genug darauf verweisen, scheint mir.

  6. Louis Cyphir

    Schuld ist unser veraltetes BtmG: Religiöse Menschen in der Politik zusammen mit Alkohol und Pervitin haben unsere Drogengesetzte in den 1930er Jahren entwickelt, das ist ein Problem, für uns Freidenker/innen und überall sitzen noch diese monotheistischen Fundamentalisten. Es hat etwas mit der Grundeinstellung dieser Menschen zu tun, ein Monotheist glaubt an einen Gott und das dieser Strafen verteilt wenn man sich sündhaft Verhält also Sintflut, Heuschreckenplagen, Hungersnot usw.
    Diese Strafen schickt er allen Ungläubigen und Frevlern, also Menschen die sich Sündhaft verhalten.
    Aus dieser Angst heraus unterdrücken, bekriegen und erziehen monotheitische Menschen andere ungläubige Menschen seit Jahrhunderten. Diese Monotheisten sind so durch Erziehung und Gruppenzwang so konditioniert worden, dass Sie Angst vor etwas unbekanntem , unsichtbaren bekommen haben. Dies Angst wurde durch Psychoterror und körperliche Gewalt, zu einer Massenpsychose. die sich je nach monotheistischer Glaubensrichtung und urkulturellem Hintergrund in unterschiedlichen Moral und Gesellschaftsformen ausgeprägt hat. Diese “moralischen Werte” werden durch Gesetzte und Gewalt geschützt, damit der Gott nicht erzürnt wird. Diese Angst hat eine Gewalt unter den Gläubigen geschaffen die der Zweck heiligt, denn diese Menschen möchten ja nur Übles von Ihren Lieben und der Familie abhalten. So wird aus einem Glauben eine Doktrin die sich dann in einer Staatsform wieder spiegelt. Deshalb bezeichne ich unser BTMG als faschistisches Gesetz um andersdenkende und anderslebende Menschen zu unterdrücken. Und das alles mit dem Vorwand man will sie vor Üblem und dem Bösen schützen. Das Üble und Böse wurde zu dem Zweck in eine bestimmte Form gepresst um bestimmte Strömungen im Volke zu unterbinden. Merkt man ganz deutlich an der Hanflegalisierung. Gewisse monotheistisch geprägte Interessensgruppen haben Angst davor Macht und Einfluss zu verlieren und somit auch den Kampf gegen das Böse. Schamanen, Hexen, Hexer und Kräuterfrauen wurden über Jahrhunderte hinweg gejagt und verbrannt, weil diese durch den Gebrauch von Zauberpflanzen heilen, abtreiben und halluzinogene Räusche erzeugen konnten. Gerade diese halluzinogenen Räusche waren es warum die Monotheisten diese Substanzen und die Wissensträger vernichten musste, diese “Wanderer zwischen den Welten” konnten eine Kriegsgott Jahwe oder Jehova bekämpfen und dem Probanden der von diesem Dämon befallen war wieder geistigen und körperlichen Frieden schenken, also die Angst nehmen. Aber ein Mensch ohne Angst ist frei und lässt sich ungern wegen Machtstreben und Geld, zu Umweltzerstörung anstiften. Erst wenn die Angst in ihm erzeugt wird, wird er zum Psychopath der dann, mit anderen Menschen in einer Massenpsychose gefangen, den Planeten für Geld, Macht und Alkohol zerstört. Deshalb nenne ich die Unterdrückung von Heilkräutern Faschismus und das BTMG als das Mittel den Substanzismus weiter zu führen. Patienten die sich dieser Kräuter bedienen und damit Wissen und Erfahrungen sammeln sind eine Gefahr für die Pharmaindustrie. Überlegt mal wer an einem Verbot verdient! Alkoholkranke geldgeile Machtmenschen, die den Hals nicht voll genug bekommen!! Ich weiß jetzt werden wieder ganz viele aufschreien um mich als böse, verrückt oder was weiß ich zu bezeichne und warum weil Sie nicht verstehen wollen (oder können), dass Jehova/Allah/ Jahwe ein Kriegsgott ist. Es gibt nix böses, außer einem psychopathischen Mensch und der kann nix dafür, das sollten wir uns immer bewusst machen, denn wir könne etwas dagegen machen. Also habt keine Angst, alles wird früher oder später gut, denn kein falscher Gott hat eine Chance gegen die Wahrheit der Natur. LGLouis

  7. J2

    “Der Zynismus im Zusammenhang mit der Diskussion um die medizinische Verwendung von Cannabisprodukten in Deutschland ist oft kaum zu ertragen.”

    Wer sich mit dem Alltag in den ehemaligen deutschen Konzentrationslagern auseinandergesetzt hat, wundert sich über die o/g Zustände nicht. Ich habe neulich herausgefunden, daß Hitler u.a. Crystalmeth süchtig gewesen ist und außerdem Kontakte zu Geisterwelt gepflegt hat. Die Verbindung konnte nur so was bringen, was unser Leben bis heute dämpft. Und was Holland betrifft, bitte nicht vergessen, daß der ehem. König ein Nazi war. Was ich damit sagen will, erkläre ich am besten am Beispiel einer Situation in meinem ehem. Wohnhaus. Die Vermieter haben sich jahrelang und konsequent jede Mühe gegeben, um die Parteien miteinander zerstritten zu halten. So ist es niemandem aufgefallen, daß sie bei allen Abrechnungen schwindeln.

  8. J2

    “Schuld ist unser veraltetes BtmG”

    Schuld sind wir selbst, weil wir das mit uns machen lassen. 🙂

  9. Gasterl

    Bis 1964 konnte man Cannabis trotz des Verbotes noch in Apotheken für medizinische Zwecke erhalten. Erst 1964 wurde es komplett verboten – daran waren meiner Recherchen nach vor Allem die Firma DuPond beteiligt, welche mit Anslinger “verbunden” war.
    Geld regiert die Welt….

  10. J2

    Nicht Geld, sondern ein paar alkoholkranke Hirne. Aber deine Recherchen sind sehr wertvoll, danke. (Nicht umsonst werden sie als Verschwörungstheorien abgestempelt. 🙂 )

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