Donnerstag, 14. August 2014

Petition für Cannabis als Medizin endlich freigeschaltet

Cannabis-Patienten brauchen Unterstützung

 

Cannabis aus der Apotheke
Für Patienten meist unerschwinglich: Cannabis aus der Apotheke, Foto: marker

 

Die Petition von Dr.Franjo Grotenhermen sowie zahlreichen Petenten aus Wissenschaft und Forschung für eine Erleichterung des Zugangs zu medizinischem Cannabis ist endlich online. Aufgrund eines technischen Fehlers auf der Bundestags-Webseite hatte sich die Freischaltung um fast drei Monate verzögert. Der Mediziner aus Rüthen/Westfalen fordert:

 

“Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bundesregierung Maßnahmen ergreift, damit die Kosten einer Behandlung mit Medikamenten auf Cannabisbasis bezahlt werden. Der Bundestag möge zudem beschließen, dass Strafverfahren gegen Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer durch einen Arzt bescheinigten notwendigen medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten grundsätzlich eingestellt werden.”

 

Wir rufen alle Leser/innen des Hanf Journals dazu auf, Dr.Grotenhermen und seine Petition zu unterstützen und so sicherzustellen, dass sich der Petitionsausschuss auch mit der aktuellen Schieflage beschäftigt. Dazu sind 50.000 Unterschriften notwendig, was angesichts des derzeitigen Medienhochs des Themas zu schaffen sein sollte.

 

Weitere Mitzeichner der Petition sind:

Dr. med. Elis Huber, ehemaliger Präsident der Berliner Ärztekammer.
 
Prof. Dr. med.  Hans Udo Schneider, Ärztlicher Leiter des Medizinischen Zentrums für Seelische Gesundheit der Mühlenkreiskliniken in Lübbecke.
 
Prof. Dr.  Matthias Karst, Leiter der Schmerzambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover.
 
Prof.  Lorenz Böllinger, emeritierter Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen.
 
Prof. Dr.  Kirsten Müller-Vahl, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie. Sie leitet seit 20 Jahren an der Medizinischen Hochschule Hannover Deutschlands größte Sprechstunde für Patienten mit Tourette-Syndrom und anderen Tic-Störungen.

Prof. Dr. rer. pol.  Heino Stöver, Direktor des Instituts für Suchtforschung an der Fachhochschule Frankfurt/Main.
 
Prof. Sebastian Scheerer, Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung.
 
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych.  Rolf Verres, Facharzt für psychotherapeutische Medizin, em. Ärztlicher Direktor des Instituts für Med. Psychologie der Universität Heidelberg.
 
Dr. med. Knud Gastmeier, behandelt seit mehr als 30 Jahren Krebsschmerzpatienten und leitet das Schmerzzentrum Potsdam

 

Georg Wurth über die Petition:

 

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16 Kommentare
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Gasterl
Gasterl
7 Jahre zuvor

Ich habe selbstverständlich unterzeichnet!

Meine Daumen für eine erfolgreiche Petition sind auch gedrückt!

Littleganja
Littleganja
7 Jahre zuvor

Ich habe natürlich auch unterschrieben, ich hoffe ihr machts mir nach 😉

André B.
André B.
7 Jahre zuvor

Ein möglicher weiterer Fortschritt auf unserem geinsamen Weg ist in Aussicht !!!

Habt keine Angst vor Verfolgung o. sonstige Repressionen durch Eure “Unterschrift” !!! Eine Meinng zu äussern bzw. eine bestimmte Sache via Petiton zu unterstützen ist euer Staatsbürgerliches Recht !

Über Sinn und Unsinn dieser Plattform des deutschen Bundestag lässt sich freilich streiten, aber wir sollten ALLE Dinge unterstüzen die uns helfen unsere Sache voran zu bringen !!!

In diesem Sinne, also bitte ALLE diese Petiton mitzeichnen !!!

Danke !!!

papa
papa
7 Jahre zuvor

Ich hab gezeichnet und den Link geteilt.
Bin mal gespannt wie lange wir für die Mindestanzahl brauchen.
Bis jetzt 2279
Grüßle

Blubba
Blubba
7 Jahre zuvor

Ich hoffe dass der ein oder andere etwas größerer YouTube channel zum mitzeichnen aufruft und so irgendwann mal ein großer Happen abgebissen wird.

Ich hab zwar keine Vorstellung davon wieviele Unterschriften am Ende noch händisch eingereicht werden. Ich vermute dass die ersten zwei-drei Tage eher überdurchschnittlich viele Mitzeichner auf den Plan ruft und die Online-Beteiligung eher nachlassen wird. Täglich müssten konstant 1800 Unterschriften eingehen um das Ziel zu erreichen. Momentan befindet sich die Petition hochgerechnet bei ca. 70%.

Big T
Big T
7 Jahre zuvor

Auf das es endlich ein Schritt in die richtige Richtung gibt 🙂

volkert
volkert
7 Jahre zuvor

Hoffe es geht voran. .

voit peter
voit peter
7 Jahre zuvor

Macht endlich was sonnst werde ich um 1300 wieder gezwungen kriminelle handlungen zu betreiben.

weber andreas
weber andreas
7 Jahre zuvor

es ist nun wirklich höchste zeit dass hanf als medizin endlich zugelassen wird, damit den betroffenen die wirklich vor allem an den sehr starken nebenwirkungen ihrer medikamenten leiden endlich eine wirksame medizin zur verfügung steht die ihnen auch wirklich hilft und dass auch noch ohne nebenwirkungen!!

Nico
Nico
7 Jahre zuvor

🙂

Adrian Sillke
Adrian Sillke
7 Jahre zuvor

Title

Christoph
Christoph
7 Jahre zuvor

😛

Lars Rogg
Lars Rogg
7 Jahre zuvor

Leider müssen hier Kiffer abstimmen…am 19.08.14 sind es grade mal etwas über 5000 Unterschriften. Wenn das noch was werden soll müsste man wohl Geld in die Hand nehmen und wenigsten ein, zwei TV spots realisieren (sollte das auf die schnelle noch gehen und die Sender daran Interesse haben !!!). Echt ein schlechter Witz. Es gibt ein Videospiel für das der verstorbene R. Williams Werbung gemacht hat. Eine Unterschriftensammlung mit dem Ziel R.W. in einer weiteren Version dieses Spiels zu manifestieren hat 100 000 !!! Stimmen seit seinem Tod zusammen bekommen. Irgendwie versteh ich das nicht-die Menschen stimmen für einen toten Schauspieler 20 mal motivierer ab, als für leidende, lebende Kranke oder Patienten. Bei so wenig Solidarität, wundert es mich nicht… Weiterlesen »

Gebt das Hanf frei
Gebt das Hanf frei
7 Jahre zuvor

Wer hier unterzeichnet,und Pflanzen daheim hat kann ja wohl nicht ganz bei Trost sein.
So wird das nichts Freunde, diese Aktion ist in dieser form zum scheitern verurteilt.

erwin
erwin
7 Jahre zuvor

die Zeit ist zu kurz für 50000 Stimmen und viele sind abgeschreckt von der Allmacht der Justiz

Mariio
Mariio
7 Jahre zuvor

Ich bin dabei kann doch nicht sein das alle anderen Länder dieses Gesetz durch bekommen nur wir nicht