Donnerstag, 17. April 2014

„Rauschgiftlage“ 2013 vorgestellt

Noch mehr Kiffer gefangen

Die „Rauschgiftgelage 2014“ der Drogenbeauftragten, Foto: Bundestag
Die „Rauschgiftgelage 2014“ der Drogenbeauftragten, Foto: Bundestag

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat zusammen mit BKA-Präsident Zierke die „Rauschgiftlage“ 2013 vorgestellt. Geändert hat sich mit Ausnahme der Wortwahl wenig, CSU-Politiker reden eben nicht gerne über Drogen oder Sucht, sie bevorzugen Rauschgift. Die Zahl der Cannabisdelikte stieg mit rund 145.000 registrierten Straftaten 2013 weiter um fast 10 Prozentpunkte, wobei hier der Besitz Geringer Mengen oder Konsumdelikte den Löwenanteil ausmachen.

Auch bei den so genannten harten Drogen gibt es wenig Neues zu vermelden, die Zahl der Drogentoten ist leicht gestiegen und bleibt mit 1002 konstant hoch. Die meisten Opfer hatte Bayern mit 230 Todesfällen zu verzeichnen. Harald Terpe, drogenpolischer Sprecher der Grünen, krititisiert die ineffektive Drogenpolitik der Bundesregierung und findet die Zahlen angesichts des unverändert hohen Niveaus seit Einführung des Drogen-Suchtberichts im Jahr 1989 niederschmetternd.

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