Donnerstag, 6. Februar 2014

Nicht anders als im Growshop

Obi, Hornbach & Co helfen tschechischen Cannabisbauern

Wie, wo, was hat Obi mit Hanf am Hut?

Nachdem in der Tschechischen Republik in den vergangenen Monaten über 100 Growshops sowie Privatwohnungen deren Mitarbeiter und Inhaber aufgrund eines fragwürdigen Gesetzes gegen die „Verbreitung der Toxikomanie“ durchsucht worden waren, hat unser Schwestermagazin Konoptikum eine Aktion mit versteckter Kamera vorgenommen, deren Ziel große Baumarkt- und Elektronikketten waren. Im Video sieht man einen anonymen Hanffreund, der mit einer Hanfpflanze im Rucksack in den Gartencentern von Baumarktketten wie Obi oder Hornbach Rat sucht. Er wird überall zuvorkommend behandelt und erhält auch ein passendes Mittel gegen den Mehltau, der seine Pflanze befallen hat.
Unser anonymer Redakteur schafft es, das gesamte Equipment für einen Grow außerhalb von Grow-Fachgeschäften zu kaufen. Das meiste gibt es im Baumarkt, den Rest im Elektronikmarkt und im Raucherbedarfsladen. Zur Entschuldigung der Mitarbeiter der Märkte ist anzumerken, dass der Anbau von bis zu fünf Hanfpflanzen in Tschechien keine Straftat, sondern lediglich eine Ordnungswidrigkeit darstellt und sehr weit verbreitet ist.
Die Leiter der Tschechischen Drogenfahndung, Jakub Frydrych, der auch die Aktion gegen die Growshops leitete, zeigte sich ob des Einfallsreichtums der Redakteure amüsiert. Er hat jedoch angekündigt prüfen zu lassen, ob die im Video des Konoptikum gezeigten Filialen gegen das gleiche Gesetz wie die Growshops verstoßen.

Hanf bei Hornbach

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