Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ist die Einteilung von Gras in Sorten Unsinn?

Mehr Schall als Rauch

...ingehüllt in eine Dunstwolke aus Rauch
Nebulöser Gras-Dunst… Foto: Chmee2 via wikimedia: cc-by-sa-2.5,2.0,1.0

Das zumindest behauptet nicht irgend jemand, sondern einer der führenden Cannabis-Experten aus Kalifornien. Jeffrey Raber testet seit Jahren die Hanfblüten für die legal operierenden Hanfapotheken, die so genannten „Medical Dispensaries“, auf Pestizidbelastung, THC-Gehalt, den Gehalt anderer Cannabinoide und Terpene, insgesamt untersucht er jede Probe auf 42 Substanzen.

Der CEO eines Analyselabors behauptet, es gäbe keine wissenschaftliche Grundlage für die von den Abgabestellen angegebenen unterschiedlichen Effekte ihrer Hanf-Blüten. Raber arbeitet gerade an einer Studie, in deren Rahmen er bis heute über 1000 Strains getestet hat. So könne er jetzt schon beweisen, dass sich ein „OG Kush“ aus Hanfapotheke „X“ grundlegend von einem OG Kush aus Dispensary „Y“ unterscheide.
„Die meisten Menschen haben keine Ahnung“, so Raber. Wir haben eine weit verbreitete Gras-Sorte (für unsere Testkäufe) ausgesucht und bemerkt, dass sie nicht mal annähernd gleich aussehen. OG wie auch immer, Kush wie auch immer und das damit verbundene Marketing haben keinen wirklich medizinischen Anspruch.“ Auch habe er in seiner Studie keine Anhaltspunkte für unterschiedliche Wirkungsweisen eines Sativa- oder eines Indica-Strains gefunden. Es sei wissenschaftlich nicht belegbar, dass ein Sativa Strain belebend, während der Konsum eines Indica Strains eher sedierend sei. Raber hat angekündigt, die Studie im Frühjahr 2014 zu veröffentlichen.

Video: Hanfblüten-Test der Firma von Jeffrey Rager, The Werk Shop 

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