Freitag, 22. November 2013

DEA-Aktion in Colorado

Acht Medical Dispensarys durchsucht

Polizeieinsatz
Immer noch Hanf im Visier: DEA Agenten in Denver / Illu: marker/Hanf Journal

Die Drug Enforcement Agency (DEA) hat in Zusammenarbeit mit lokalen Polizeibehörden acht Hanf-Apotheken in Colorado hoch genommen. Colorado hat vor einem Jahr Cannabis per Volksabstimmung re-legalisiert und wird ab 2014 über lizensierte Fachgeschäfte verfügen. Die aktuellen Busts seien laut Westword auf die Missachtung der im August veröffentlichten Vorschriften des Bundes zurückzuführen, in denen Generalstaatsanwalt Eric Holder die Regeln definierte, unter denen die Bundesbehörden die legale Abgabe nach Landesgesetz akzeptierten:

 

• Kein Verkauf von Cannabis an Minderjährige

Die Verkaufserlöse dürfen nicht in illegale Aktivitäten, an kriminelle Vereinigungen, Banden oder Kartelle fließen

• Kein Verkauf oder Inverkehrbringen in Bundesstaaten, in denen Cannabis illegal ist

• Kein Verkauf anderer, illegaler Drogen

• Keine Gewalt und keine Feuerwaffen beim Anbau von Cannabis

• Vermeidung der Verkehrsteilnahme sowie anderer die öffentliche Gesundheit schädigende Verhaltensweisen durch Cannabiskonsum

• Kein Cannabisanbau auf öffentlichem Land

• Kein Cannabisbesitz, Anbau oder Konsum auf bundeseigenem Land

 

Laut dem Sprecher der Bundesstaatsanwaltschaft Jeff Dorschner sei die Missachtung eines oder mehrerer dieser Kriterien Grundlage für den Polizeieinsatz.

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