Freitag, 6. September 2013

Stadtrat von Mexiko-City favorisiert Cannabis Social Clubs

Regulierter Markt gegen die Macht der Kartelle

 

Eine Idee geht um die Welt- Cannabis Social Clubs. Hier die Pflanzen des belgischen Clubs “ Trekt Uw Plant “ mit „Besitzkärtchen“

Nachdem der Stadtrat von Mexiko-City bereits im Juni mit Plänen zur legalen, kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene an die Öffentlichkeit getreten war, gibt es nun konkrete Pläne zu deren Umsetzung. In der mexikanischen Hauptstadt fand ein dreitägiges Treffen zu den immer lauter werdenden Rufen in Süd-und Mittelamerika nach Re-Legalisierung als Antwort auf den Drogenkrieg statt. Während sich der amtierende Präsident Niento erneut gegen jede Form der Regulierung wandte, stellte Esthela Damian, Stadtratsverordnete der Regierungspartei von Mexiko-Stadt, PRD (Partei der Demokratischen Revolution), die Entwürfe ihrer Partei vor. Diese sehen neben der Errichtung von Cannabis Social Clubs nach spanischen Vorbild auch den legalen Anbau von bis zu drei Pflanzen pro Erwachsenem vor. Der Stadtrat wird die verschieden Vorschläge im September diskutieren, die Abstimmung im Stadtparlament soll im Oktober folgen.

Seit der positiven Entscheidung der Obama-Administration zur Re-Legalisierung in Washington und Colorado in der vergangenen Woche wagen sich auf nationaler sowie internationaler Ebene immer mehr Politiker an die Öffentlichkeit und rufen nach ähnlichen Modellen. Vorgestern erklärte der Gouverneur von Vermont, Peter Shumlin, er begrüße die Entwicklung in den beiden Bundesstaaten, die jetzt erst einmal ins kalte Wasser springen sollen, bevor sein Staat hinterher hüpft.
„Ich denke, wir sollten von Washington und Colorado lernen. Aber wir sollten deren Vorsprung nicht allzu groß werden lassen“, so Shumlin gegenüber der BurlingtonFreePress.com.

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