Montag, 19. August 2013

Medizinische Leiterin sägt am eigenen Ast

„Marihuana sollte als öffentliche Gesundheitsangelegenheit behandelt werden.“

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Today: England, one more Time.

Professorin Sally Davis, die Leiterin des Gesundheitsamtes und höchste Gesundheitsberaterin Englands, gab über ein BBC-Interview und die DailyMail Online bekannt, dass sie Cannabisprodukte konsumiert habe, bis sie zu halluzinieren begann. Die Einnahme hätte allerdings zu Studienzwecken an der Universität stattgefunden. Seit ihren visuellen Erlebnissen in den siebziger Jahren, habe sie es aber auch nicht mehr versucht.

Ebenso gestand sie, dass Abhängigkeit ein medizinisches Problem darstelle, das in die Diskussion um die öffentliche Gesundheit, jedoch nicht in kriminelle Tatbestände gehöre, wo es bloß geahndet würde.
Sie wäre bereit und habe eine Menge Vorschläge in petto, sollten sich Minister dazu entscheiden, einige Drogen in Zukunft zu legalisieren.
Ihr sei auch bewusst, dass ihre persönlichen Aussagen mit dem hochrangigen Amt, und den damit verbunden Zahlungen von £200.000 Pfund jährlich, kollidieren könnten, sollten sie nicht der Strategie entsprechen.

Der ehemalige oberste Drogenberater Professor David Nutt kennt dies schon aus eigener Erfahrung.
Ihm wurde die Stelle im Jahr 2009 gekündigt, nachdem er sich gegen die Rück-Klassifizierung von Cannabis auf eine „weiche Droge“ aussprach und evidenzbasierte Drogenpolitik nach dem jeweiligen Gefahrenpotenzial der Substanzen forderte.

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