Dienstag, 6. August 2013

„That´s the fucking point.“

Ziel von Dispensary Vertretern ist eine national gültige Gerichtsentscheidung

AAAAAAAHHHH
Öffentliche Diskussion? Schreit Eure Meinung zur Hanfparade kommenden Samstag in Berlin! Grafik: Schmiddie

Ende Juli wurden im amerikanischen Washington State mehrere Medical Marijuana Dispensaries von der DEA „kontrolliert“. Anscheinend seien Produkte verschiedener Einrichtungen über die Staatsgrenzen hinaus gehandelt worden, was dazu führte, dass die Agenten schon im vergangenen Mai einige Abgabestellen untersuchten.
Nach Aussage der DEA sei die aktuelle Kontrolle aber auf eine zwei Jahre dauernde Observierung zurückzuführen, deren Ergebnis für die Betroffenen möglicherweise nicht so arg ausfallen möge, wie die Aktion vermuten ließe.
Dokumente und Marihuana wurden beschlagnahmt, merkwürdigerweise aber keine Bargeldbeträge.
Auch blieben die mediznischen Einrichtungen weiterhin geöffnet, jedoch ohne Angebot in ihren Auslagen.
Dominic Holden, langjähriger Unterstützer der Entkriminalisierungsbewegung, ehemaliger Chef des Seattle Hempfest und Redakteur der alternativen The StrangerPublikation zitiert den ehemaligen Staatsanwalt und Bush Gefreiten John McKay zu den Überfällen der DEA, der ein starker Vertreter der Re-Legalisierungsinintiative 502 ist und dessen Worte die folgende Aussage beinhalten. Das aktuelle Kräftemessen zwischen der US-Regierung und den Staatsgesetzen versuche Washingtons Plan zur Regulierung herauszufordern. Es würden zwingend einige Rechtsstreitigkeiten folgen, die schlussendlich bis vor den Obersten Gerichtshof getragen würden. Dies sei nach Meinung McKays, wortwörtlich: „…the fucking Point“. Eine National geführte Diskussion, über sinnvoll evaluierte Legalisierungsmodelle, die den strengen Einschränkungen beim Alkoholhandel ähneln, sei somit mehr als nur gewünscht.
Der Kampf sei strategisch, überfällig und Teil des Zieles.

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