Freitag, 13. Juli 2012

Mexikos Drogenkartelle untergraben die USA

Im wahrsten Sinne des Wortes

Inwieweit die Verstrickungen der mächtigen, mexikanischen Drogenkartelle in die amerikanische Regierung reichen, kann man nur vermuten.

Dagegen beweisen lässt sich aber, mit welchem Aufwand und verbundenen Kosten das Höchstpreise erzielende Schmuggelgut über die Grenzen von Mexiko in die USA gebracht wird.
In weniger als einer Woche hat die mexikanische Armee in Nähe der Grenzen drei außerordentlich professionell ausgebaute Tunnelsysteme entdeckt, die einzig zum Cannabis-, Kokain- und Heroin-Schmuggel angelegt wurden. Zwei der Tunnel waren noch nicht fertiggestellt, am dritten Tunnel fand man vier einsatzbereite Lastwagen – voll beladen mit 40 Tonnen Marihuana.

Der knapp 400 Meter lange Tunnel reichte ungefähr 100 Meter weit in amerikanisches Staatsgebiet. Ein circa 220 Meter langer Tunnel, der nach Arizona führen sollte, wurde von Spezial Agenten der DEA als besonders beeindruckend konstruiert beschrieben. Normale Bergarbeiter wären nicht in der Lage gewesen so etwas herzustellen, sondern eine professionelle Entwicklung erfahrener Konstrukteure wären von Nöten gewesen.

Die Kosten für den Bau eines derartigen Tunnels wurden auf 1,5 Millionen Dollar geschätzt.
Seit 2008 wurden 70 solcher grenznahen Anlagen ermittelt, die den Boden Amerikas durchziehen, wie Löcher einen Schweizer Käse.

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