Donnerstag, 8. September 2011

Schmutzwäsche statt Medical Pot

Washington: Hanfapotheken-Besitzer beschuldigt Polizisten

Im Staat Washington gibt es seit März 2011 so genannte „Medical Pot Dispensaries“, deren Status aufgrund der Bundesgesetze aber selbst bei den Strafverfolgern umstritten ist.

Der Besitzer der „Freeworld Enterprises“, Marcus Searls aus Oakville, Washington, hatte von Februar bis Juni sein Geschäft geöffnet, bevor er aufgrund eines Vetos von Gouverneurin Gregoire gegen das neue Gesetz seinen Laden im Juni dicht machte. Nun erhebt er schwere Vorwürfe gegen einen Polizisten. Der habe ihn nach dem Veto, das Ende April eingelegt wurde, zum Sex gezwungen, damit die Hanfapotheke, deren Existenz von der Entscheidung Gregoires bedroht war, von polizeilichen Maßnahmen verschont bleibe. Im Juni schloss Sears sein Geschäft freiwillig, weil der Druck zu hoch geworden sei. Sears fordert jetzt 15 Millionen Dollar Schmerzensgeld für 15 angebliche Vergwaltigungen.
Der betroffene Polizist bestreitet die Vorwürfe und sagt, der Besitzer habe aus freien Stücken Sex mit ihm gehabt.

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