Mittwoch, 7. September 2011

Staatliche Folter für Drogenkonsumenten

Human Rights Watch klagt Vietnam an

Wir haben bereits vor gut sechs Monaten auf die unwürdige Situation von Drogenkonsumenten in Vietnam hingewiesen. Heute hat Human Rights Watch eine Presseerklärung mit den unappetitlichen Details staatlicher Drogenprogramme des südostasiatischen Landes veröffentlicht.
Zwangstherapie, Kinderarbeit und Folter teil-finanziert mit Hilfsgeldern, sind nur einige der zahlreichen Vorwürfe, die die Menschenrechtsorganisation den Verantwortlichen vorwirft.

Wir erinnern uns: Vietnam war das erste Opfer im globalen „War on Drugs“. Bevor die USA dort einmarschiert waren, gab es wenig Probleme mit dem in einigen Regionen traditionell verbreiteten Opiumanbau und Konsum. Größere Probleme bereitet den Vietnamesen seit 40 Jahren eine deutsche Erfindung, das Heroin. Das wurde aber auch erst mit der Invasion der USA und deren Drogenkrieg zu einem vorher unbekannten Problem.

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