Freitag, 20. Mai 2011

Helmand, Heroin und die Nato

Britische Opium-Gärtner in Afghanistan?

Berichte von RAWA, einer auch von amnesty international geschätzen NGO, die sich für Frauenrechte in Afghanistan einsetzt, legen mögliche, dirkete Verstrickungen der NATO-Truppen in den Heroinhandel nahe:

Die afghanische Parlamentsabgeordnete und Frauenrechtlerin Nasimeh Niazi berichtete laut RAWA von britischen Sonderkräften, die extra im Opiumanbau geschult worden seien. Außerden zerstörten die NATO-Truppen lediglich die Pflanzungen kleiner, armer Bauern, wogegen die großen Opiumfarmen unbehelligt blieben. Zudem gebe in in der Provinz Helmland seit dem Einmarsch der ausländischen Streitkräfte eine Vielzahl von Heroin-Laboren, die es vorher nicht gegeben habe, sagte Frau Niazi vergangenen Montag in Kabul.
Nach einem kurzeitigen Rückgang der Opiumernte und einem damit verbundenen Preisanstieg von 90 auf 380 US$ pro Kilgramm werde 2011 wieder mit einer immensen Expansion der Anbauflächen gerechnet.

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