Mittwoch, 6. Oktober 2010

Polizei-NRW: Ermessensspielraum bei der Drogenbekämpfung?

GdP-Landesvorsitzender Frank Richter: „Konsumentenverfolgung bindet ungeheuere Ressourcen“

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein Westfalen, Frank Richter, hat anlässlich eines dreitägigen Fachseminars seiner Gewerkschaft „mehr Ermessensspielraum“ bei der Verfolgung von Cannabiskonsument/innen gefordert.
In einer entsprechenden Pressemeldung heisst es, dass in Deutschland ein Drittel aller 12- bis 25-Jährigen mindestens einmal im Leben Cannabis probiert hätten und das Ausprobieren von Cannabis zu einer vorübergehenden Lebenserfahrung für viele Jugendliche gehöre.
„Diese Lebensrealität vieler Jugendlicher muss der Gesetzgeber zur Kenntnis nehmen.
„Wichtiger als die Verfolgung jedes Gramms Cannabis-Besitzes ist die konsequente Verfolgung der Dealer und Profiteure des Drogenhandels und der Ausbau von Hilfsangeboten für Drogenabhängige“, fordert der GdP-Vorsitzende auf dem Seminar in Grefrath/Niederrhein.

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