Freitag, 7. Mai 2010

POLIZEI- dein Heund und Frelfer

grossstadtsurvivor

Welches unserer Hobbys wir auch immer betreiben, sei es das Demonstrieren gegen Staat oder Atomkraft, Zuhälterei, das Veranstalten illegaler Partys oder schlicht Drogenhandel, unser Freund und Helfer ist stets an unserer Seite. Nordkorea macht es vor: Auch in Deutschland muss eine beliebte Polizei keine Utopie bleiben! Ein paar kleine Werbesprüche und schon läuft alles wie geschmiert – und sind wir doch mal ehrlich: „Der Freund und Helfer“ ist ja wohl ein alter Hut. Deshalb jetzt neu und wahlweise im Einsatz:

Polizei – jetzt auch in nett! (Aber nur in jedem siebten Ei (nsatzwagen))
Ein starker Staat braucht starke Arme
Uns hat man noch keinen Kindesmissbrauch nachgewiesen

Auf der richtigen Seite der Polizeikette ist das Leben sehr angenehm. Polizist ist ein echter Traumjob. Man ist unkündbar, egal wie weit man die Grenzen des guten Geschmacks verlässt, erhält Beamtenbezüge plus steuerfreies Schmiergeld und ist mit Uniform und echten Handschellen der Renner auf jeder Fetischparty.
Abenteuer! Drogen! Afghanistan!
Die Bundesregierung geht mit der Ausweitung des Polizeieinsatzgebietes nach Afghanistan den richtigen Weg. Denn dort können die Beamten supertoll alle ihre in Deutschland erworbenen Fähigkeiten einsetzen. Sie können Ausländer ausweisen: Amis und Co machen da unten eh nur Ärger. Oder Bakschisch für die Lokalfürsten eintreiben, in Afghanistan braucht man dazu nicht einmal Radarfallen. Sie könnten ebenso alten Omas über die Strasse helfen – die Frauen dort haben es ja auch schwer. Oder Dealern lustvoll im Hintern rumwühlen, das hilft gegen die sexuelle Unzufriedenheit, die ja Kern des afghanischen Übels ist. Und auch für zwischendurch, um Zeit (und dazu eventuell Passanten) totzuschlagen, eignet sich Afghanistan eigentlich noch viel besser als Deutschland.

Cyberkriminalität

Doch nicht nur in der Prärie leistet unsere Polizei einen waghalsigen Einsatz. Unermüdlich durchkämmen sie die Weiten des Netzes mit der vollen Kraft von Windows 98 und einem 56K Modem, begierig alles zu schnappen, was die wilde Welt der Bits und Bytes an Auswüchsen zu bieten hat. Sex mit Tieren, Exotische Drogen, Kindesmissbrauch – die Netzeshüter sind dabei. Und wenns ihnen gar zu bunt wird, hängen sie ein Stopschild davor, damit nur noch solche Netzfüchse wie sie sich das Material angucken können. Es melden sich natürlich nur besonders entbehrungsbereite Recken zu der Aufgabe, den ganzen Tag Kinderpornografie sehen zu müssen. Es macht ihnen sicher gar keinen Spass.

Spass im Grünen

Um auch bei den armen netzzugangslosen Streifenpolizisten keine Langeweile aufkommen zu lassen, sollte ein monatliches zünftiges Rodeo erste Staatsbürgerpflicht sein. Bullenreiten in deutschen Fußgängerzonen – Schritt eins: Man sucht sich aus einer Herde eine beliebigen Bullen, für Anfänger eher schmächtigerer Natur und beobachtet ihn eine Weile. Sobald der Bulle sich ruhig verhält, beispielsweise den Kopf neigt um zu grasen, rennt man los und springt ihm mitten ins Genick. Nun läuft die Zeit und stoppt, sobald du auf dem Boden liegst.

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