Montag, 3. November 2008

Bolivien: Arbeitsverbot für DEA-Agenten

Einer Meldung der Tageszeitung „Neues Deutschland“ zu Folge hat der bolivianische Präsident Evo Morales „die Aktivitäten der DEA auf unbestimmte Zeit für suspendiert“ erklärt.
Morales, ehemaliger Koka-Bauer und immer noch Vorsitzender der Kokabauerngewerkschaft, begründete seine Entscheidung mit der „anhaltenden Einmischung der DEA in die inneren Angelegenheiten des Landes“.

Morales möchte, dass der Cocastrauch als geschütztes Kulturerbe der Anden anerkannt wird. Der Coca-Anbau soll ausgedehnt werden, die Produkte der Pflanze sollen kommerziell vermarktet werden. Geplant sind neben dem Coca-Tee auch Mehl, Medizin, Shampoos, Seifen, Salben, Kekse und Kaugummi aus Coca.

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