Freitag, 28. Dezember 2007

I-Fire: Vom Schatten ins Licht (i-fire empire)

Rolys Silberscheiben des Monats Januar

Sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Open-Air-Festivals haben sich die Jungs in den letzten drei Jahren einen Namen als Power-Reggae-Band erspielt. Das zehnköpfige Offbeat-Kollektiv aus Bergedorf bei Hamburg bietet auf ihrem Debüt-Album „Vom Schatten ins Licht“ einen abwechslungsreichen partytauglichen Mix aus treibenden Reggae Riddims, jamaicanischen Roots, Ska und Hip-Hop mit vorwiegend deutschsprachigem Gesang. Lediglich der eine oder andere Chorus kommt auf Englisch bzw. Patois daher. Zwölf eingängige Texte verbreiten Sommerfeeling und strahlen auch Zuversicht und Lebensfreude aus. Besonders hervor hebt sich „Es geht voran“, der durch äußerst entspannten Riddims daherkommt und inhaltlich vom schnellen Großstadtleben erzählt, dem sich der I-Fire-Sound entgegensetzt und versucht, dem grauen Alltag mehr Gelassenheit zu verleihen. Neben dem soundtechnisch zwischen Reggae und souligen Einflüssen changierende Highlight „B-Town Boogie“ geht mir der Ohrwurm „Policeman a pass“ („Light di ganja spliff when policeman a pass“) gerade nicht mehr aus dem Kopf. Im hohen Norden bereits eine gefeierte Instanz, macht sich die neunköpfige Truppe nun auf, den Rest der Republik mit guter Laune und positiven Vibes zu versorgen.
www.myspace.com/ifire
www.i-fire-sound.com

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