Freitag, 16. November 2007

Naturdrogen und ihr Gebrauch

von Alexander Ochse

Aufklärung ist wichtig. Vor allen Dingen wenn es sich um Naturdrogen handelt. Diese waren in unserer Gesellschaft lange Zeit in Vergessenheit geraten, weil sie von Kirche und Staat über Jahrhunderte hinweg bekämpft wurden und immer noch werden. Gerade aber die jüngere Generation hat heutzutage Drogen wie Psylocibine, Engelstrompete oder den Fliegenpilz zu berauschenden Zwecken wieder entdeckt. Leider fehlt denen, die diese Drogen nutzen, meist fundamentales Wissen darüber. Im Gegensatz zu vergangen Jahrhunderten wird das Wissen über diese Drogen nicht von Generation zu Generation weiter gegebenen und so kommt es bei den jungen Usern immer wieder zu Vergiftungen oder Unfällen im Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen aus freier Wildbahn. Der Nachtschatten Verlag aus der Schweiz präsentiert mit seinem neusten Werk „Naturdrogen“ von Alexander Ochse eine umfassende Übersicht über Psychodelika, Stimulanzien und Narkotika, die Mutter Natur hervorgebracht hat.
Auf fast 200 Seiten werden die einzelnen Pflanzen wissenschaftlich fundiert und kulturgeschichtlich beschrieben. Ebenso geht der Autor genau auf die eventuellen Gefahren, das Mißbrauchspotential und Gegenmaßnahmen bei Überdosierungen ein. Das Buch ist eine unerlässliche Hilfe wenn es darum, das Gefahrenpotiental, den eventuellen Nutzen und die Begleit- und Folgeerscheinungen beim Konsum und von Naturdrogen besser als bisher einzuordnen.

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