Dienstag, 6. Dezember 2005

Weihnachtssurvivor

Alle Jahre wieder …
kehrt das Grauen zurück! Seid ihr auch schweißgebadet, wenn ihr seht, welchen Monat wir haben? Wir sind es! Aber das muss nicht sein. Es gibt viele Mittel und Wege – vielleicht mehr Mittel als Wege – das Weihnachtsfest in ein Fest der Liebe zu verwandeln. Und wenn jeder ne Pille schluckt, sogar für die ganze Familie. Doch es müssen nicht nur Drogen sein, die euch wohlbehalten durch Weihnachten bringen. Deshalb haben wir für euch das grossstadtsurvivor-Weihnachtssurvivor-Basis-Überlebens-Kit entwickelt. Unbedingt kaufen!

Das gss-Wns-Basis-Überlebens-Kit enthält:
– 48 Paar Ohrstöpsel, der effektive Schutz gegen die hundertste Wiederholung von Opas Geschichten vom Krieg. Aber nie das Nicken vergessen!
– Papp und Lach, das Lächeln zum Aufkleben. Perfekt für alle Nicht-Asiaten. Wirkt auch bei größter Genervtheit noch sympathisch.
– Tausend Dank, funktioniert wie ein Lachsack, bloß dass es dankt statt lacht. Entlastet die Stimmbänder und stimmt die Schenkenden zufrieden.
– Socken statt Böller, eine Sockenpresse, die aus nutzlosen Geschenken effektive Waffen für den darauffolgenden Familienkrieg produziert.
– Die interaktive Weihnachtsgans, eine lebendige Weihnachtsgans plus Löffel zum Verzehr. Sorgt für Heiterkeit am Gabentisch. Außerdem darf sich Vater beim Jagen und Schlachten von seiner männlichen Seite zeigen und die Mädels wissen endlich woher das Fleisch kommt …
-„Eure erste Drogenerfahrung“, das Einsteigerset für ahnungslose Eltern. Als Geschenk verpackt oder zum Unter-den-Punsch-Mischen an jeder Berliner Straßenecke erhältlich.
Das Aufbauset: „Mischkonsum leichtgemacht“ kostet extra und ist unter www.grossstadtsurvivor.de erhältlich.

So, nun ist schon mal euer surviven am Weihnachtstag gerettet. Aber viel wichtiger als Überleben, Liebe oder die Geburt von Jesus sind Geschenke! Darum präsentieren wir die besten Tricks, mehr Geschenke abzusahnen:
Variante 1: Geschwister in den Keller sperren und sich als sie verkleiden.
Variante 2: Verwandten-Besuchstour. Wichtigstes Utensil: Liste, mit den unglaublichen Summen, die andere angeblich schenkten. Muss mehrmals versehentlich aus der Tasche fallen. Je älter die Leute, umso unwichtiger ist es, ob man wirklich verwandt ist, solange man es nur glaubhaft rüberbringt.
Variante 3: Drohbriefe an Verwandte, die noch nie etwas geschenkt haben.
Und wenn trotz aller Bemühungen das mit unseren Geschenken nicht so richtig klappt, kann man jemand anderem was Gutes tun: Der Polizei. Schenkt ihnen einen echten Kriminellen – per Selbstanzeige.

Ob nun der Schnee leise rieselt oder die Blätter vom Weihnachtsbaum immer noch grün sind, wir wünschen

Frohe Ostern

Eure grossstadtsurvivor

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