Montag, 12. September 2005

>> HipHop / Soul

Nneka – Victim Of Truth (yo mama)

Geboren wurde Nneka Egbuna 1981 in einer kleinen Stadt namens Warri in Nigeria. Ihre Vorbilder – neben ihrem berühmten Landsmann Fela Kuti – hören auf die Namen Bob Marley, Mos Def, Talib Kweli, Mobb Deep und Lauryn Hill. Mit dem DJ und HipHop-Produzenten DJ Farhot (Hit Spot Productions) arbeitet sie jetzt schon über zwei Jahre zusammen. Denn ursprünglich kommt sie vom Rap, Referenz für den einen oder anderen könnte die Chosen Few-Posse sein, aber vor diesem Hintergrund geht es hier doch eher um Gesang anstatt Rap, und die HipHop-Beats kreuzen sich mit Reggae & Soul. Nach einem Auftritt im Vorprogramm von Dancehall-Ikone Sean Paul im Hamburger Stadtpark und solo mit Beats vom Band vor Gefangenen und Wachpersonal im königlichen Gefängnis Holloway im Londoner Stadtteil Islington, als sie 45 Minuten lang ihre Botschaft mit dem ungewöhnlichen Publikum teilte, erlebte ich Nneka im Vorprogramm des Label-Kollegen Patrice im Berliner Huxley’s. – Auf ihrem sehnlichst erwarteten Debütalbum „Victim Of Truth“ befinden sich 15 verdammt gute Songs, von denen mir „Beautiful“, „Changes“, „Confession“, „Burning Bush“, „Quit“, „Showin‘ Love“ und „Your Request“ am besten gefallen. Mit ihrer mitreißenden Stimme – mal einfühlsam, mal funky – singt sie über ihre Heimat, ihr Leben, ihre Träume. Am 29. September ist sie wieder live in Berlin – im Postbahnhof!

www.nnekaworld.com
http://www.yomama.de

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