Donnerstag, 10. März 2005

Hallo, hallo, ist da Wer?

Ein ganz normaler Tag, die komplette Redaktion hängt im Büro herum, liest E-Mails oder Magazine, telefoniert und versucht sich zu konzentrieren. Los jetzt, wir wollten uns doch bei den Lesern vorstellen und ein paar Fragen des Hanf Journals beantworten.

Warum arbeitet ihr für das Hanf Journal?

M(icha):
Nach vier Zusagen beim Manager-Magazin, der FAZ, der Zeit und
dem Hanf Journal habe ich mich aus politischen Gründen für das Hanf
Journal entschieden.

R(oland):
Emmi hat mich angerufen und gefragt, ob ich in der Redaktion
fürs Hanf Journal mitmachen will. Na klar, dachte ich mir und habe
daraufhin mein Studium der Gynäkologie und Biochemie abgebrochen.

K(erstin):
Na, um die Spiele-Seite weiterzumachen.


Und, werter Online-Redakteur, warum bist du eigentlich beim Hanf Journal, wie bist du hier gelandet?

Der Online-Redakteur verweigert jegliche Auskunft mit Hinweis auf seinen Anwalt.


Welche Lieblingsfarben habt ihr?


K:
Das schwankt zwischen orange, blau und grün.

M:
Ultramarinblau, so wie der Teller, wo der Kuchen drauf steht.

R:
Dschungelgrün.


Wo kommt ihr her?


R:
Meine Eltern flohen 1981 nach dem Tod von Bob Marley aus Jamaika und
gingen nach Deutschland. Geboren bin ich in Tristan di Cunha (ihr wisst
schon, die Insel mitten im Atlantik, wo seit Jahrhunderten nur ganz
selten ein Schiff vorbeikommt, jedem alles gehört usw.). K. und M.
ziehen die Stirn in Falten.

R:
Na gut, eigentlich komme ich aus Heidelberg.

M:
Nach einer glücklichen Kindheit im schönen Hessen lebe ich seit 15 Jahren im Prenzlauer Berg.

K:
Inzwischen aus Berlin-Kreuzberg.


Was wollt ihr denn anders machen als eure ruhmreichen Vorgänger Werner und Martin?


K:
Nichts.

R:
Jeder macht, was er will, keiner macht, was er soll, aber alle machen mit.

M:
Erst einmal muss ’ne Stechuhr her. Nein im Ernst, ich will das Hanf Journal im Sinne von Werner und Martin weiterführen.

Der Online-Redakteur meldet sich zu Wort: Mehr Werbung muss her, damit
die Löhne steigen. Was er zu diesem Thema noch gesagt hat, hat er
inzwischen wieder vergessen. Ach ja, uns fehlt eine größere
Kaffeemaschine.


Fangt ihr jetzt an zu kiffen, weil ihr beim Hanf Journal arbeitet?


K:
Ganz ernsthaft: Natürlich nicht! Ich mache diesen Job hier, weil ich
es wichtig finde über Drogenpolitik zu berichten. Kiffen interessiert
mich nicht.
M und R grinsen nur blöd.


Werden Werner und Martin weiter Artikel fürs Hanf Journal schreiben?


K grinst:
Nö, die haben das Hanf Journal doch verlassen und wir sind jetzt beleidigt.

M:
Na klar schreiben die weiter für uns, dann müssen wir weniger arbeiten.
Der Online Redakteur prustet los: Nur, wenn sie dafür zahlen.

R grübelt und grübelt und grübelt
. . . Was wäre der Großstadtsurvivor ohne Werner und Martin?


Was wünscht ihr euren Vorgängern Werner und Martin?

Die neuen Redakteure sitzen im Büro und tun sehr geschäftig, K. tippt
und beobachtet, M. liest Zeitung und wimmelt seltsame Anrufer ab, R.
versteckt sich hinter einem der Bildschirme und macht drei Sachen
gleichzeitig: Interview mit Afrob kürzen, an unserem Interview
teilnehmen, aber vor allem ist der Ärmste vollkommen überarbeitet und
so was von unkonzentriert. So kommt bei K. das Gefühl auf, ihr hört
sowieso niemand zu . . .

Der Online-Redakteur aus der Ecke: In die Ausgabe muss noch was über
die kommende CannaTrade, rein, so ’ne Info, dass die Anfang April ist.
(Infos unter www.cannatrade.ch)



Was sind eigentlich eure . . . Zwischenfrage: Wie wäre es mit einer Sportseite?


Der Online-Redakteur:
Na ja, so Fun Sport-Arten wären schon gut. M. und
K. dachten eher an einen Fernseher in der Redaktion, wo im Hintergrund
Wintersport läuft. Ein Aufstöhnen der anderen macht die Diskussion
überflüssig. Also erst einmal kein Sport..


Zurück zum Thema: Was sind eure Spezialgebiete im Hanf Journal?


M:
Alles, was so mit Growing zu tun hat. Und was sonst so anfällt.

R kämpft noch immer mit dem Afrob-Interview:
ähem, dem Berliner Dschungel.

K fragt nach:
Hat das was mit Musik zu tun?

R verdreht die Augen:
Ja, die Leute verstehen schon, was ich meine.

K:
Na ja, ich mache natürlich mit dem Veit die Spiele-Seite weiter und
was sonst so alles anfällt, wie news, Autoren anrufen . . .

Wir sollten einen kleinen Artikel übers Schliemann (Kneipe im
Prenzlauer Berg) machen, da war doch ’ne Razzia, weil da irgendwelche
Kunden gedealt haben sollen. Machen wir und streichen dafür den Text
über Pornos, (M liest schon wieder Magazine) R au ja, ich will was über
Drogen und Pornos schreiben, eine Stimme aus dem Off: Eigentlich gehört
doch Sex überhaupt verboten, oder?
Die Online-Redaktion
hyperventilierend zu R:
Gib mal www.420girls.com. (aber nur für über
18-Jährige) ein. Das ist ein guter Anfang.

Kerstin:
Da sind ja gar keine Männer!
Ah, jetzt liest Kerstin im Magazin.


Was habt ihr vor dem Hanf Journal gemacht?


K:
Die Spieleseite?! Und gespielt und Futons gestopft und Geologie studiert und gespielt.

R:
Ne Ausbildung zum Fotografen. Außerdem habe ich bei einem kleinen
Kölner Musiksender gearbeitet. War ’ne lustige Zeit da. Und natürlich
Musik, die ist ganz wichtig für mich. Ich bin für das erste unabhängige
Drum’n’Bass-Forum Berlins aktiv und organisiere auch Parties.

M:
Gelernt hab ich Zimmermann, abgebrochen habe ich ein
Journalistikstudium, gearbeitet habe ich als Rinderhirte,
Sozialarbeiter und Käser. Das war einer der härtesten Jobs, die ich je
gemacht habe. Momentan arbeite ich nebenbei im Grow Shop.

So, Schluss jetzt, wir müssen mal was arbeiten. In diesem Sinne hoffen
wir, ihr bleibt dem Hanf Journal weiterhin treu und wir unseren
Ansprüchen gerecht.

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