Donnerstag, 27. Januar 2005

Newsticker Januar 2005

LAG Drogen wird 10
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Berliner Grünen zum Thema
Drogen feierte im Dezember letzten Jahres ihr erstes rundes Jubiläum.
Zehn Jahre gibt es sie nun schon. Zehn Jahre im Dienste der Aufklärung
und einer verantwortungsvollen Drogenpolitik. Die LAG zeichnet sich
unter anderem verantwortlich für viele Aufklärungsbroschüren zu
verschiedenen Drogen, einige Podiumsdiskussionen und die ständige
Erinnerung der Grünen an ihre Verantwortung beim Thema Drogen.

Das Hanf Journal wünscht noch weitere zehn Jahre!

Ein Jahr rauchfrei
Begeisterte Leser wissen es noch: am 19.12.2003 hörten die ersten
Mitglieder unserer Redaktion auf Tabak zu rauchen und versuchten
seitdem mit der Reihe „Hanf Journal hört auf zu rauchen“ auch ihre
Leserschaft zum Pur-Kiffen zu bewegen. Ihr Missionierungseifer hat
inzwischen nachgelassen, aber der feste Vorsatz, nie wieder Nikotin
anzurühren, steht nach wie vor.

Das Hanf Journal wünscht sich: „Vielleicht inspiriert’s ja doch noch jemanden. . .“

Razzia in Schule
In einer kleinen Gemeinde nahe Hamburg ließ die Rektorin einer Schule
einfach so zum Spaß mal ein Grossaufgebot der Polizei kommen, um ihre
Schüler zu durchsuchen. Ohne einen begründeten Verdacht. Der wurde dann
wie selbstverständlich auch nicht bestätigt. Gefunden wurde nämlich
genau nichts. Da kommt man sich als Schüler wohl schon ein bisschen wie
im Polizeistaat vor.

Hanf Journal fragt sich: „Ist das überhaupt legal?“

Drogenbaron Orejuela an USA ausgeliefert
Die USA haben es tatsächlich geschafft, Kolumbien zur Auslieferung des
letzten Führers des Cali-Kartells, Gilberto R. Orejuela, zu bewegen.
Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, hat doch Orejuela beinahe
alle seine Taten, und mögen sie noch so schmerzhaft für die USA gewesen
sein, von Kolumbien aus begangen. Das Cali-Kartell lieferte zu
Hochzeiten 80 Prozent der in Nordamerika konsumierten Drogen, bot 2.500
Menschen einen Arbeitsplatz und finanzierte mit den Gewinnen den
wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufschwung seiner
Herkunftsregion.

Das Hanf Journal grübelt: „Wie viel die Amis für die Auslieferung wohl bezahlt haben?“

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