Donnerstag, 2. Dezember 2004

Das brauchen wir auch!

Drogenschulplantage in britischem Herzogtum

Eine britische Herzogin baut in ihrem Garten ganz legal verschiedenste
illegalisierte Rauschmittel an. Cannabis, Magic Mushrooms,
Coca-Sträucher und Schlafmohn – in diesem Garten bleibt keine Begierde
unbefriedigt. Erst vor kurzem erhielt das Herzogtum Northumberland die
Genehmigung zu diesem mehr als interessanten Agrarprojekt. Offiziell
ist dieser Teil der öffentlich zugänglichen Parkanlage „Alnwick
Gardens“ natürlich nur zum Angucken gedacht. Äußerst anschauliches
Anschauungsmaterial ist es, was vor allem Schulklassen zum Nachdenken
über Drogen-Missbrauch anregen soll.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Das glaubt doch keine Sau. Niemand, der an
diesen Gewächsen vorbeigeht, wird sich denken: „Oh Gott, so leicht sind
also diese schrecklichen Substanzen herstellbar.“ Viel wahrscheinlicher
ist doch der Schluss: „Ach so, das kommt alles aus der Natur, so
schlimm kann das doch gar nicht sein.“ Oder auch nur schlicht: „Will
haben!“
Der „Gift-Garten“ soll den Menschen einen neuen Zugang zum Thema
ermöglichen, so die Herzogin. Na, so kann man das natürlich auch nennen.

Dass das für die Schulklassen, die übrigens nur unter Aufsicht an
diesen Gewächsen vorbeimarschieren dürfen, eine äußerst interessante
Erfahrung ist, ist auf alle Fälle sicher. Wir vom Hanf Journal
präferieren da übrigens eine etwas näherliegende Theorie, was den Zweck
dieser Plantage angeht: Ist doch klar, die Aristokraten von
Northumberland haben genug davon, horrende Preise für ihren Nachschub
zu zahlen. Es geht doch auch viel einfacher!

Liebe Herzogin von Northumberland: Wir möchten bitte auch gerne zur nächsten Party eingeladen werden!

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