Mittwoch, 25. August 2004

Köln:

Sondereinsatzkommando aufgelöst

Auch bei der Polizei gibt es schwarze Schafe. Schon im
letzten Jahr beeindruckte uns ein Kölner Sondereinsatzkommando, weil es zweimal
hintereinander die falsche Wohnung stürmte. Und dieses Mal kam es noch dicker.
Drogenhandel, Hasch-Konsum während der Arbeitszeit, Verdacht auf fahrlässige
Tötung, Misshandlungen von Verdächtigen und dann noch das tragische Versehen,
bei dem ein Kollege einen anderen bei einer nächtlichen Übung erschoss. Die
Liste der Anschuldigungen ist länger als bei so manchem Schwerkriminellen.

 

Aber kein Wunder, denn solange Polizisten nicht
gekennzeichnet, und damit voneinander unterscheidbar sind, fällt es allzu
leicht, mal im Anonymen über die Stränge zu schlagen.

 

Das betreffende SEK wurde inzwischen aufgelöst und die
Verdächtigen vom Dienst suspendiert.

 

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