Dienstag, 6. Juli 2004

Indoor Growing #7 Indoor Growing #7

Nach der Ernte ist vor der Ernte
(Pub. Juli 2004)

Obwohl es im Moment sehr viel Arbeit in
der Redaktion gibt, habe ich die Zeit gefunden unsere Freundin Julia
in Holland zu besuchen. Die Ernte hat sie ja bereits hinter sich
gelassen und auch die Herstellung von Haschisch oder Öl hat sie
mir schon erklärt. Und trotzdem weiß Julia immer noch
etwas zu berichten. Zum Beispiel, was aus dem stehen gebliebenen
Trieben geworden ist und wie man seine Ernte am besten langfristig
lagert.

Bei ihr angekommen, wird erst mal eine
schöne Tüte mit den ersten getrockneten und fermentierten
Blüten der letzten Zucht gebaut. Nebenbei fängt sie an zu
erzählen: „Weil beim Eigenanbau oft größere Mengen
Marijuana oder Haschisch auf einmal anfallen und für längere
Zeit dem Genuss dienen sollen, ohne an Wirkung oder Aroma zu
verlieren, müssen sie richtig gelagert werden.“

„Der Abbau von Cannabinoiden wird
durch Wärme, Licht und Frischluft beschleunigt und Feuchtigkeit
erhöht die Schimmelgefahr“, erklärt Julia und reicht mir
den Joint. Das fruchtige Aroma der frischen Ernte steigt mir in die
Nase und ich atme genüsslich den Rauch ein, während sie
weiterspricht: „Aus diesem Grund sollte man sein Gras luftdicht
verpackt an einem möglichst dunklen, kühlen und trockenem
Ort aufbewahren. Der Keller ist dafür gut geeignet. Für die
Lagerung über lange Zeit kann man sein Gras auch einfrieren.
Dafür muss es vorher aber richtig trocken sein, weil sich das
Wasser sonst beim Gefrieren ausdehnt und die Zellwände sprengt.
Nach dem Auftauen bleibt dann nur noch grüner Matsch“, warnt
sie.

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