Freitag, 15. Juni 2018

Cannabiskonsum führt nicht zu suizidalem Verhalten

 

Patienten mit psychischen Problemen regulär eingeschlossen.

 

 

Es gibt immer noch viele Schauergeschichten über die Gefahren des Cannabiskonsums, die nicht mit der Realität im Einklang stehen. Weder macht der Gebrauch von Marihuana dauerhaft dumm, noch führt der Einsatz der natürlichen Rauschsubstanz zwingend zu weitreichender Drogenaffinität. Auch wenn man den traurigen Selbstmord eines verschuldeten Kiffers in Bayern schon einmal als den ersten Cannabistoten in die Geschichte eingehen lassen wollte, so führt der Konsum von Hanfprodukten sicherlich nicht zum Tode. Cannabiskonsum führt nicht zu suizidalem Verhalten, wie durch Untersuchungen der McMaster Universität anhand von Daten über Menschen mit psychischen Problemen festgestellt werden konnte.

 

Die Ergebnisse der Forschung widersprechen zwar vorangegangenen Untersuchungen – da bisher angenommen wurde, dass Cannabiskonsum selbst bei psychisch gesunden Menschen zu einer erhöhten Gefahr von suizidalem Verhalten führen könne – doch das Team der Wissenschaftler der McMaster Universität bekräftigt die neuen Erkenntnisse. Datenerhebungen aus zwei Forschungsreihen beinhalteten Informationen über 909 Personen, die sich in psychiatrischer Behandlung befanden. Unter 465 Männern befanden sich 112 Personen mit Suizidversuchen in der Vita, unter 444 Frauen gab es 158, welche dieses Schicksal teilten. Dennoch fanden die Forscher keine eindeutige Verbindung zwischen dem Konsum von Marihuana – einer Gewohnheit, welche sich wohl besonders häufig in dieser Personengruppe auffinden ließe – und der tatsächlichen Ausführung eines Suizidversuches.

 

Dagegen habe man herausgefunden, dass Patienten mit Stimmungsstörungen – und häufiger auch Frauen – mit steigender Gefahr zu Suizidversuchen neigen und mit dieser Form des Freitods in Verbindung gebracht werden könnten. Ein fester Arbeitsplatz hingegen wäre eine stabilisierende Sicherheit gegen derartige Handlungen. Eine Ausnahme machte jedoch ein gewisser Prozentsatz von Männern, die bei starkem Cannabiskonsum besondere Auffälligkeiten in der dann lebensbedrohlichen Situation aufwiesen. Leen Naji, die die in dieser Woche im Journal Biology of Sex Differences veröffentlichten Studienergebnisse mitverfasste, rät daher zu tiefer greifender Forschung, auch weil im Heimatland Kanada die weltweit am häufigsten illegal konsumierte Substanz Marihuana künftig legal über Ladentheken gehandelt werden wird.

 

Darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist Menschen mit psychischen Störungen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, wird aber auch nicht vergessen.

11 Antworten auf „Cannabiskonsum führt nicht zu suizidalem Verhalten

  1. Rainer Sikora

    Sinnvoll beschäftigen könnte sich jeder selber.Auch sind die Beschäftigungen die man verpaßt kriegt,nicht immer sinnvoll.Aber viele wollen lieber gelebt werden.Andere sollen und wollen über unsere Beschäftigung bestimmen.So funktioniert unsere Demokratie.

  2. Lotus

    Haha..
    Wow,ich glaubich grieg nen Nervenzusammenbruch…ich schreib ne Stunde an einer meiner besten Kommentare… und aufeinmal ist er weck,
    das ist mein ernst,
    ich könnte kotzen…
    es passierte einfach während des schreibens des letzten Satzes
    aufeinmal schließt die Seite und der Kommentar ist weck…WTF ?!? 🙁
    was solls… ich hab genug für heute ,aber Morgen wird wieder angegriffen ;D
    Allen noch einen schönen Abend…
    Peacezeichengruß

    #Befreit den Hanf

  3. R. Maestro

    Unsere Schulmedizin ist ein Billiardenmarkt, weltweit.
    Auf meinen, nahezu täglichen Recherchen, bin ich heute auf zwei sehr interessante Artikel gestossen:

    http://njuskam.net/cannabis-schrumpft-tumore-und-die-regierung-weiss-es-seit-dem-jahr-1974/

    und:

    https://www.medcan.ch/de/news/61-die-us-regierung-gibt-zu-dass-cannabis-krebs-heilen-kann

    Allgemein ist die Erkenntnis, dass THC, CBD, usw., …., bei vielen Krankheiten helfen kann nicht neu.
    Den Willen auf Heilung spreche ich unserem Gesundheitssystem definitiv ab.
    Das Verwerfliche daran: Ziemlich offensichtlich weiß man es, aber anscheinend lieber Vernichtung, als Lebenserhaltung. Rechnet sich halt eher.

    Das Wissen darum, dass man die Menschen lieber verrecken, als in Würde sterben lässt, hammermäßig!
    Und die Schulmedizin hat fast alles unternommen, weniger um Leid zu lindern, als Geld aus den Menschen zu quetschen. Seit dem Bestehen der Schulmedizin.
    Seit ca. 1920 haben wir Schulmedizin, glaubt man dieser alles, hätte der Mensch, bis zu derem erfreulichen Eintreffen, nicht überleben können.
    Von der Evolution bis ca. 1920 ?!
    Die Erfahrung zehntausender Jahre, aber die Schulmedizin weiss es in ca. 80 Jahren besser, ja?

    Dies, in den angeblich zivilisiertensten Ländern, in der westlichen Welt.
    Mit Krankheiten lässt sich mehr verdienen, als ohne.
    Gesundheit ist kontraproduktiv.
    Recherchen zufolge, sterben ca. 50 % der Betroffenen an der Chemotherapie, nicht am Krebs selbst.
    Meine Vorstellung dazu: Arbeiten und produktiv sein, bis zur Rente, danach am Besten, ohne weitere Kosten (Rente/Krankheiten) mehr zu verursachen. Was der Krebs nicht schafft, die Chemo wird`s schon korrigieren.
    Wie unser BTMG. Was THC nicht schafft, erledigt das BTMG,
    Zerstörung!

    Das nennt man dann so schön, bei tödlichen Krankheiten?!:

    „Sozialverträgliches Frühableben“

    sorry, und jetzt Euch allen einen schönen WM-Abend.

    Neblige Grüße,

    R. Maestro.

  4. R. Maestro

    Es sind eigentlich vier bzw. jetzt fünf Antworten auf diesen Artikel.

    Vier Antworten, wegen vorauseilendem Gehorsam, seitens des Hanfjournals, es wären es fünf, aber Zensur sei Dank, vier!

    Echt traurig!!!

  5. Irgendwer

    Es war einmal…oder ist er immernoch ?… ein irrer Rechtsanwalt, der glaubte an „fremde Wesen“ als Erklärung für erstmal unerklärliches.

    Bei dem hat’s gespukt… ja… paranormale Ereignisse.
    Und einmal berichtete er davon, daß seine „fremden Wesen“ ihm Telefon und Internetzugang lahmgelegt hatten.
    Kommentar dazu: „Tja wer geistig-mental im Mittelalter lebt, der braucht auch garkein Telefon und Internet“.
    Spuk ist nicht kausal, also AKAUSAL und das bedeutet, daß die Wirkung vor der Ursache auftritt. Der RA selber hat seine technischen Ausfälle bewirkt in Form von psycho-physikalischer Wechselwirkung mit bzw. auf die technische „Außenwelt“.
    Er hatte sich irgendwelches uraltes Geschreibsel von einem Pater Pio reingezogen, hat sich das Hirn damit verschmutzt und behauptete „Stimmen sind fremde Wesen“
    Drogen waren nur in Form von Oxycodon im Spiel gegen seine psychosomatischen
    Schmerzen —
    Wenn Dummheit weh tut ….
    _____

  6. Lotus

    @R.Maestro
    soweit ich weiß ist das alles eine sehr merkwürdige Geschichte…
    überleg dir mal wer davon angegriffen wird,
    alle beteiligten haben schaden erlitten und wer gewinnt,
    die Prohobitionisten…
    das Hajo ist ein Treffpunkt und ZugPferd in der ehrlichen Legalisierungsbewegung,
    wie man das eingefähdelt hat kein Plan,
    und ich weiß das es sein kann das Fehler gemacht wurden,
    aber ich halte es für Propaganda das so darzustellen,
    ich glaube weiterhin das Emi ein cooler Dude ist und niemanden einfach so ohne weiteres verraten würde,
    nichts gegen das Schicksaal des vermeintlichen Opfers,
    aber er hat wohl ein sehr großen Teil selber dazu beigetragen das er gebustet wurde…
    wenn du mehr wissen willst schreib eine Mail an das Hajo und frag nach informationen zu dem Fall ,
    da bekommst du eine Stellungsnahme und kannst dir selber ein Bild machen,
    Gute Nacht…
    #ich bleibe treu

    Peacezeichengruß

  7. R. Maestro

    In Bayern kann man Leute verletzen, erschlagen, töten, im Suff.
    Auf Alkohol, anscheinend, relativiert es fast alles.
    Auch Folter seitens der Polizei!!!
    Natürlich nur, wenn unserer Obrigkeit ins System passt.
    Hier findet man nschon einen Weg.
    Erfahrungsgemäss.
    Ein Hurrah, auf unser Rechtssystem.
    In Bayern gehen die Uhren anders, und leider nicht nur die Uhren.
    Das Bier heilig zu sprechen, wollen hier eigentlich gar nicht so viel,
    aber unsere Politik hier?! ……..
    Blind, unvernünftig, und, und, ….
    Ich denke, die Bayerische Bevölkerung, ist gescheiter als unsere hiesige Poitik(er).

    Na, denn, gute Nacht Euch, so long.

    R.M.

  8. Ralf

    Es gibt eine lange Reihe von Schriftstellern, von Ernest Hemingway bis zu Thomas Mann, alle mit Literatur Nobelpreis, die sich mit 60 mit dem Colt die Birne weggeblasen haben, und alle waren sie Alkoholiker. Noch Fragen..? es ist schon unglaublich wie hilflos ihre Versuche, uns nieder zu machen geworden sind, und sie widersprechen sich permanent selbst. Das Beste was die noch machen können, ist ihre dämlichen alkoholisierten Gehirne anzuhalten, endlich das noch dämlichere Prohibitionistenmaul zu halten, denn mit allem was die noch so an Verbalschleim absondern, liefern sie uns nur noch mehr Argumente!

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