Sonntag, 15. Oktober 2023

600 Kilo Cannabis an der französisch-spanischen Grenze gefunden

Bild: Archiv/Su
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600 Kilo Cannabis an der französisch-spanischen Grenze gefunden. Zwei Männer wurden deswegen festgenommen.

An der französisch-spanischen Grenze wurden zwei Männer wegen “Handels und Einfuhr von Betäubungsmitteln” verhaftet. Beide Männer hatten insgesamt 603 Kilogramm Cannabis bei sich, diese wurden beschlagnahmt. Dies berichtet Euronews.

Das Cannabis wurde in einem Fahrzeug gefunden, welches die Grenze von Spanien nach Frankreich überqueren wollte. Dies berichtete die Staatsanwaltschaft der französischen Stadt Toulouse. Die Beamten fanden nicht nur Cannabis, sondern auch Bargeld in Höhe von 38.000 Euro. 

Auch in Frankreich ist Cannabis weiterhin illegal. 2020 trat in Frankreich zwar ein Gesetz in Kraft, welches “nur” eine Geldstrafe und nicht mehr eine Haftstrafe beim Besitz von weniger als 50 Gramm Cannabis festlegt. Dies ist allerdings immer noch weit entfernt von einem gerechten Umgang mit Cannabis. 

Der Fahrer des Fahrzeugs wird verdächtigt “einer der Hauptdrahtzieher” eines Drogenhandelsnetzes zu sein. Gegen diesen ermittelt die örtliche Polizei seit sechs Monaten. “Nach und nach verstehen wir, wie das Netz funktioniert, und wir haben diesen letzten Konvoi genutzt, um ihn abzufangen”, sagte die Polizei von Toulouse.

Cannabis wird in Europa weiterhin kriminalisiert. Dies ist besonders paradox, da der Konsum einer Substanz die höchste nur dem Konsumenten selbst schadet, nicht kriminalisiert und verfolgt werden sollte. Besonders interessant ist auch, dass trotz Illegalität der Konsum von Cannabis in den EU-Ländern zugenommen hat. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

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Rogg
1 Monat zuvor

“Nach und nach verstehen wir, wie das Netz funktioniert”…..sosoooo…das nenne ich mal selbstbewusst…oder arrogant und dumm..??? Wegen lächerlichen 600 Kilo so einen Spruch bringen und sich wichtig machen, während Tonnen von Weed und Hasch zur gleichen Zeit jedes europäische Land fluten…auch oder vor allem in Frankreich. Ein Land in dem mit am meisten gekifft wird und das ein Transitland für den Rest Europas ist. Zumindest für Delikatessen aus Spanien und Marokko. Alleine in Deutschland werden, je nach Berechnungsgrundlagen, zwischen 1 bis 4 Tonnen am Tag (!!) geraucht. Diese Menge wird zum Teil hier selbst produziert oder eingeführt. Also nur auf die BRD heruntergebrochen “würden” diese lächerlichen 600 KG die Versorgung für lächerliche 7-12 (+-) Stunden unterbrechen, wenn denn nicht genug… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von Rogg