Mittwoch, 23. Juli 2014

Kein legaler Anbau…

…aber viel Aufregung dank des Kölner Urteils zu medizinischem Cannabis

mühe-allein-genügt-nicht-gute-erträge-erfordern-liebe-zum-detail-hanfpflanze-hanf-cannabis-indoor-grün-gegenlicht-ventilator-growbox

Nach dem grundsätzlich positiven Urteil in Köln zum Eigenanbau von medizinischem Cannabis berichten viele Medien jetzt fälschlicherweise, dass der Eigenanbau für die Kläger damit legal sei. Dies ist jedoch nicht der Fall. Keiner der 3 Kläger, deren Klagen erfolgreich war, hat bisher eine Genehmigung zum Anbau erhalten. Vielmehr wird das BfArM erneut über die Anträge entscheiden müssen. Insofern sind viele Medienberichte, die momentan für Aufsehen sorgen, verfrüht. Der erste legale Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland rückt durch das Urteil zwar näher, ist aber noch keine Realität.

 

Dennoch hat das Urteil viel Aufregung erzeugt und dabei auch sehr viel Gutes bewirkt. In der Presse und der gesamten deutschen Gesellschaft wurde die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. Die unzähligen Medienberichte sind zum großen Teil äußerst positiv und betrachten die Nutzung von Cannabis als Medizin durch die Kläger ganz klar als legitimes Anliegen. Bei einer Umfrage, die der Spiegel unter mehreren aktuellen Artikeln verlinkte, äußerten sich etwa 96 % der aktuell über 80.000 Teilnehmer positiv zu dem Urteil, oder forderten gar die völlige Legalisierung des Eigenanbaus.

 

Auch von einigen Politikern gibt es bereits öffentliche Statements zum Verfahren. Der SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert im Spiegel Interview die Übernahme der Kosten für medizinisches Cannabis durch die Krankenkassen. Die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) begrüßte das Kölner Urteil ausdrücklich als „human und rational“ und kritisierte im gleichen Atemzug das jüngste Urteil des EU-Gerichtshofs, wonach der Verkauf von sogenannten Legal Highs kein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz ist. Diese Mischungen hält sie für gefährlich, weil ihre Dosierung für den Konsumenten unberechenbar sei.

 

Selbst die aktuelle Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler äußert sich positiv im Interview mit dem Bayrischen Rundfunk:

 

„Ich meine, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, dass wir im Bereich Cannabis als Medizin durchaus tiefer nachdenken müssen, um noch mehr Menschen auch die Chance zu geben das Ganze quasi via Krankenschein beziehungsweise via Antrag zu genehmigen“

 

Mehr zum Thema erfahrt ihr auch in Folge 259 von exzessiv.tv:prozess_koeln_thumb

 

N° 259 EIGENANBAU FÜR PATIENTEN?

20 Antworten auf „Kein legaler Anbau…

  1. Lörn mit Jörn

    Die übliche Copy-Paste-Berichterstattung…aber dieses mal, wie im Bericht erläutert, mit erfreulich positiven Folgen: Das Thema ist in aller Munde, und die in den verschiedenen Berichten dargestellte Meinung ist fast durchgehend positiv. Wahrlich erfreulich.

    Bis zum ersten legalem Grow ist es noch ein weiter Weg, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung ist getan. Nun heisst es: Dran bleiben, der BfArM Dampf machen und auf den anstehenden Dampf- und Hanfparaden laut werden und Gesicht zeigen.

    Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.
    Legalize it!

  2. M. Nice

    “Ich meine, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, dass wir im Bereich Cannabis als Medizin durchaus tiefer nachdenken müssen“
    Mortler CSU

    Ja, ja, tiefer nachdenken, bis es wieder in der Versenkung verschwindet!

    Es muß endlich gehandelt werden, zum Denken war genug Zeit!

  3. J2

    Na, wenn den Worten auch noch Taten folgen, dann kann man ruhig sagen, daß das Marlenchen sich zu einer geilen Sau entwickelt. 😀

  4. Lars Rogg

    Leider glaube ich das die Legalisierung dadurch keinen Schub erhalten wird….errinert Ihr euch noch an das Urteil zur geringen Menge (ich glaube Neskovic- Ralf darf mich korrigieren ). Die Medien waren voll von schwachsinnigen Komentaren und voller frenetischem Jubel in meiner Stammkneipe(geiles linkes, zugekifftes gesockse!!!). Naja, viel hat es nicht gebracht. Ich vermute das es hier nicht anders laufen wird. Viel Hoffnung und eine uneinsichtigen Regierung die gar keine Lust hat irgendetwas zu verändern, damals wie heute…!!!

  5. Littleganja

    Zitat: Der erste legale Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland rückt durch das Urteil zwar näher……

    Stimmt so nicht, vor Jahren war ein Cannabispatient (in Deutschland), der die Erlaubniss hatte Cannabis privat anzubauen in den Medien, ich glaube bei RTL. Es ging darum, das der Cannabispatient seine Pflanzen auf dem Balkon bzw. auf einer großen Terrasse im Sommer stehen hatte (3 – 5 OG).
    In die Medien kam das wenn ich mich richtig erinnere, weil jemand bei Ihm eingebrochen ist und die Pflanzen, die nicht mal Erntereif waren geklaut hatte. Zusätzlich wurde glaube ich die Polizei noch gerufen, da Nachbarn die Pflanzen auf der Terrasse gesehen hatten.

    Der Mann hatte schon vor Jahren eine Genehmigung zum Eigenanbau, deswegen ist der Satz „der erste legale Anbau“ so nicht richtig.

    Ich freue mich für die Patienten, ich als ehemaliger Krebspatient hoffe das Sie die Medizienischen Vorraussetzungen noch lockern, mir hilft Cannabis gegen Rückenschmerzen, Schlappheit, Appetitlosigkeit und macht mein Leben einfach besser……………..

    Change!

  6. Lörn mit Jörn

    Hallo Lars, so ganz stimmt das nicht, dass sich seit/durch das Nescovic-Urteil nichts geändert hat, ausser in Bayern ist es deutlich entspannter geworden -sicherlich nicht entspannt genug, aber dennoch hat sich seit dem viel getan.

    Auch dieses Urteil wird sicherlich keine Wunder bewirken, aber doch wird sich dadurch auf längerer Sicht einiges tun. Wir sind noch lange nicht am Ziel, dennoch ebnet das aktuelle Urteil zumindest einen Teil des steinigen Weges für Cannabispatienten.

    Und nicht zuletzt bewirkt das Urteil, wie im Bericht oben erläutert, dass das Thema auf ein Neues in aller Munde ist, und die Berichterstattung -wenn auch überwiegend falsch dargelegt- ist tatsächlich überwiegend positiv zu beurteilen. Die negativ-reisserischen Pressestimmen werden immer weniger und leiser, das ist ein ganz deutlicher Fortschritt.

    Dennoch gilt es weiter abzuwarten, weiter zu kämpfen, weiter laut zu werden und die Wahrheit und die deutlichen Vorteile der Re-Legalisierung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu posaunen.

  7. reefermadness

    @little es hat niemand eine anbaugenehmigung der bfarm,ausser die hamburger cops…. dort wo es auf der wache immer nach ganja stinkt!!

    Und die Richterin gibt ihm zu verstehen, dass sie ihn auch in Zukunft nicht verurteilen wird. !!!

    http://www.mopo.de/nachrichten/er-baut-sein-gras-in-der-kueche-an–heiko-hat-die-lizenz-zum-kiffen,5067140,11290286.html

    und hier haben wir schon wieder das nächste thomasius konditionierte expertenopfer….das nächste ober-a—-loch!!

    http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Aerzte-aus-Gera-schockiert-ueber-Cannabis-Urteil-1998283808

  8. Lars Rogg

    Nun dann solltest Du mal nach BW kommen. Die Staatsanwaltschaft bzw. Bullerei ist hier alles andere als entspannt. Bsp: Ein Bekannter hatte auf seinem Käfer einen Aufkleber einer Stadtbekannten linken Kneipe. Die Bullerei nahm sich das Recht daraufhin seinen Wagen zu öffnen, zu durchsuchen und in einem kleinen Behältnis 0,2g Haschisch sicher zu stellen (krümelige Reste). Der Besitzer wurde ausfindig gemacht, festgesetzt und während dessen seine Wohnung dem Erdboden gleich gemacht, ohne weiteren Fund. Freundlicherweise wurden die neugierigen Nachbarn darüber informiert was sich hier abspielt. Die Suche nach einer neuen Wohnung das Resultat. Das man ihm den Führerschein wegnahm ist obligatorisch.
    Was hat sich bitte verbessert. Möglicherweise in den nördliche Gefilden, aber hier unten sind wir immer noch Schwerverbrecher. Ich hab sogar das Gefühl das es viel schlimmer geworden ist. Jahre früher wurde man von den Cops auch gefilzt. Bei einem Fund oder mit erwischtem Joint in der Hand ermahnend angeguckt und das Zeug demonstrativ in den nächsten Gulli gekickt. Keine Anzeige, kein Strafverfahren, kein Führerscheinentzug, etc…
    Ich hab das subjektive Gefühl das wir früher sehr viel entspannter damit umgehen konnten als in diesen Zeiten. Scheiße heute muß jeder der sich bei Udopea mit Bong und Blättchen eingedeckt hat mit Strafverfolgung rechnen. Ich hab inzwischen das Rauchen eingestellt, da ich seit Jahren einen Pflegefall in der Familie hab der mich genug stresst. Diese Drecksbullen brauch ich nicht auch noch- sowas wäre mir früher niemals passiert….nichts ist besser geworden, gar nichts!!!

  9. André B.

    *diese Email habe Hernn Dr. Kretzschmar zugesand um ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten :

    Sehr geehrter Herr Dr. Kretzschmar ,

    bezug nehmend auf Ihre Ausführungen in der Osthüringerzeitung am 24.07.2014 im Artikel „Ärzte aus Gera schockiert über Cannabis-Urteil“
    kann ich nur unkontroliiert mit dem Kopf schütteln.

    Ich erlaube mir Ihnen zu diesem Thema ein paar Informationen zu geben da Sie ja ganz offentsichtlich absolut fehlinformiert sind .

    1.“Fakten zur Theorie Cannabis ist eine Einstiegsdroge ?!“

    Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der

    Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht.

    Das Bundesverfassungsgericht befand schon 1994 nach Einsicht der wissenschaftlichen Literatur, die These von der Einstiegsdroge werde „überwiegend abgelehnt“. (BVerfG 1994)

    Die Studie von Dr Dieter Kleiber, die der damalige Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) in Auftrag gegeben hatte, kam 1998 zu dem folgenden Schluss: „Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar.“ (Kleiber/Soellner)

    Staatsanwalt Körner, der Autor des massgeblichen Gesetzeskommentars zum heutigen Betäubungsmittelgesetz, schreibt dazu: „Die These vom Umsteigeeffekt des Haschisch (…) hat sich als Mythos erwiesen.“ Er führt aus, dass es etwa 40 mal mehr Cannabiskonsumenten als Heroinkonsumenten gibt, ein Umstieg also eher die Ausnahme denn die Regel ist. (Körner)

    Der Bericht des amerikanischen „Institute of Medicine“ zu Cannabis kam 1999 ebenfalls zu dem Schluss, dass Cannabis keine „Einstiegsdroge“ ist. In den USA kommen nach über dreissig Jahren „Drogenwelle“ auf etwa 80 Millionen Cannabiskonsumenten mehrere Hundertausend aktueller Konsumenten harter Drogen, ein Verhältnis von 100 zu 1.

    Die von Ihnen beschriebene „Einstiegsdrogentheorie“ ist somit überhaupt nicht haltbar !!! Bitte nennen Sie mir die empirischen Studien die Ihre Aussage belegen!

    Eine anders geartete „Einstiegsdrogentheorie“ lässt sich aber als direkte Folge des Verbotes von Cannabis und einer daraus resultierenden fehlenden Trennung von „weichen“ und „harten“ Drogen aufstellen. Viele Menschen die einfach nur Cannabis („Weiche Substanz“) konsumieren wollen, kommen beim Erwerb oft in Kontakt mit anderen „harten Substanzen“ weil Ihre Bezugsquellen“ auch oft diese anderen „harten“ gefährlichen Substanzen handeln. Da es aber für viele keine anderen Bezugsquellen gibt als den „Dealer“ kann es auch KEINE Trennung zwischen weichen und harten Drogen geben. Dies ist aber nur eine direkte Folge der über Jahrzehnte ausgeübten aber gescheiterten Verbotspolitik und hat mit der Substanz Cannabis selbst
    garnichts zu tun!

    2.Ebenso sagten Sie:“…. so habe eine aktuelle Untersuchung nachgewiesen, dass unter regelmäßigem Cannabis-Konsum das Volumen der grauen Gehirnsubstanz abnimmt. Zudem bestehe ein starker Zusammenhang zwischen dem Konsum und Psychosen …..“

    Bitte nennen Sie mir ebenfalls die empirischen Studien ( bitte mit *Quelle) die Ihre Aussage belegen. Mir persöhnlich sind darüber keine aktuellen Studien bekannt.

    3.Ihre Anmerkung … : „….andere Studien zeigen, dass Cannabis als Schmerzmittel nicht so gut geeignet sei, sich stattdessen Opiate viel besser eignen ….“. Bei allem gebührendem Respekt Herr Dr. Kretzschmar, diese Aussage könnte auch von einem Pharmakonzern stammen. In sämtlichen neurologischen bzw. psychatischen Anwendungsgebieten in dennen Cannabis
    Anwendung findet bzw. finden kann , ist Cannabis zu 99 % den Standardmedikamenten überlegen , was das Riskiko-Nutzen Verhältnis angeht. Alle Neuroleptika,Psychopharmaka und natürlich besonders die von Ihnen hoch gelobten „Opiate“ haben verherende zum Teil unheilbare Nebenwirkungen und Spätfolgen und oder können sogar schwer anhängig machen.Übrigens kommt „Opiat“ von Opium. Sie persöhnlich Herr Dr. Kretzschmar, scheinen also synthetisch gewonne „Opiumderivate“ bei der
    Behandlung Ihrer Patienten zu bevorzugen. Ich hoffe für Ihre Patienten, das diese Ansicht nicht auf genauso viel Unwissenheit beruht wie Ihre Aussagen zum Thema Cannabis.

    Sollten Sie Interesse haben sich ernsthaft über dieses Thema informieren zu wollen hier ein Vorschlag für Ihre Recherche …

    …. http://www.cannabis-med.org

    Übrigens Herr Dr. Kretzschmar, folgende Fach und Sachkundige Kollegen Ihrer Zunft haben aktuell eine neue Petition in Vorbereitung !!!

    >>> http://cannabis-medizin-petition.de/

    Mitpetenten u.a.:

    Dr. med. Franjo Grotenhermen > Mitarbeiter des nova Institutes in Hürth bei Köln und Geschäftsführender Vorstand der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM)

    Prof. Dr. Matthias Karst > Ist Leiter der Schmerzambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover.

    Prof.’in Dr. Kirsten Müller-Vahl > ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und leitet seit 20 Jahren an der Medizinischen Hochschule Hannover Deutschlands größte Sprechstunde für Patienten mit Tourette-Syndrom und anderen Tic-Störungen.

    Prof. Dr. Lorenz Böllinger > ist emeritierter Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen
    Dr.med. Peter Heß > Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Musiktherapeut (DtMG), em. leitender Oberarzt der psychiatrischen Tagesklinik in Frankenthal (Pfalz). Sehr gute Erfahrungen mit Dronabinol bei geriatrischen und anorektischen Patienten auch im stationären Setting. In der Praxis Einsatz von CBD bei Psychosen.

    Prof. Dr. rer. pol. Heino Stöver > ist Direktor des Instituts für Suchtforschung an der Fachhochschule Frankfurt am Main(ISFF) und Gründungsmitglied und Vorsitzender von akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

    Dr. med. Knud Gastmeier
    „Seit mehr als 30 Jahren behandle ich Krebsschmerzpatienten. Der Krebsschmerz ist heute eigenlich kein Problem mehr, aber

    unter dem Anorexie-Kachexie-Syndrom (Verhungerungssyndrom) leiden immer noch mehr als 60 %; 30 % versterben sogar daran. Für

    einige (hunderte/ tausende?) stellt Cannabis eine lebensrettende zu mindest leidenslindernde Therapiemöglichkeit dar, die von

    den Krankenkassen, gerichtlich unterstützt und politisch toleriert, Kassenpatienten im Regelfall verweigert wird. Nur wer es

    sich in Deutschland leisten kann, bekommt in diesen Fällen eine Chance!!“

    Dr. med. Ellis Huber > war von 1987 bis 1999 Präsident der Ärztekammer Berlin.

    Prof. Dr. med. Hans Udo Schneider > ist Ärztlicher Leiter des Medizinischen Zentrums für Seelische Gesundheit der

    Mühlenkreiskliniken in Lübbecke.

    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres > ist Facharzt für psychotherapeutische Medizin, em. Ärztlicher Direktor des

    Instituts für Med.Psychologie der Universität Heidelberg

    Prof. Dr. Sebastian Scheerer > Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozialforschung
    Georg Wurth > Berlin, Deutscher Hanfverband
    Dr. med. Sylvia Mieke > Frankfurt, Ärztin für Allgemeinmedizin

    Ich hoffe sehr Sie sind in der Lage Ihren Kollegen zu folgen und sind in Zukunft bemüht sich vorurteilsfrei zu informieren und sich dann erst zu äussern. Nein auch Ärzte wissen nicht ALLES oder ?

    Mit freundlichen Grüssen

  10. Lars Rogg

    Deine Richtigstellung ist ehrenhaft. Dummerweise wird es nix bringen, da diese Sorte Ärzte es gar nicht besser wissen wollen. Wenn der Opiat verschreibende, suchtbringende Arzt plötzlich nichts mehr verschreibt, dann gibt es doch keine Geschenke mehr von der Pharmaindustrie, d.h. sie verlieren Zuwendungen, Urlaube, etc…! In etwa vergleichbar wie die Bewegründe unseres Lieblingsarztes „Thomasius“ Ein armseliger Schwätzer vor dem Herrn. Wenn man ihm glaubt dann sind die Schäden durch Cannabis schlimmer als die von Alkohol…ja so dumm ist der. Überall wo man etwas liberaler mit dem Hanf umgeht, gibt es keinen Konsumanstieg…doch nicht nach Herr Thomasius-der prophezeit für Amerika einen eklatanten Anstieg der Konsumeinheiten. Die Uni von Berkley hat allerdings in einer Studie die gleichen Ergebnisse erzielt wie die Erfahrungen aus Holland, Schweiz und Tschechien schon erwarten ließen-kein Anstieg!! Doch sein Beruf ist die Therapierung von Cannabissüchtigen!!! Die Wahrheit würde ihm wenige „Süchtige“ in die Fänge treiben. Scheiße ich könnte mich kringeln vor lachen. Ich mach regelmäßig ein mal im Jahr für einen Monat Rauchpause (zur Zeit länger). Ich hatte noch nie Entzugserscheinungen…oder doch ich benötige weniger Schlaf…gefährlich oder???
    Diese Leute müssen überlebt werden, überzeugen können wir sie nicht, da sie nicht klar denken wollen.
    Gemein ist nur das unsere lächerliche Regierung solchen Leuten eher glaubt, als Ärzten die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und tatsächlich wissen wovon sie reden.
    Abwarten und Gras rauchen…. 🙂

  11. André B.

    Wenn Die uns mit Unwahrheiten überschütten dann überschütte ich Sie mit Wahrheiten. Vielleichts hilft es bei Dem Ein oder Anderen der einfach nur unwissend ist oder falsch informiert . Bei Ideologen oder Kapitalfinanzierten Dummschwätzern wirds freilich schwierig … ;/ aber wer nicht Kämpft der hat schon verloren oder !!!!

  12. caused

    “Wir” haben es ja schon lange hinter uns, aber mit dem rest der geselligen gesellschaft verhält es sich wie mit der “firmenphilosophie” der brd im allgemeinen… gesellschaftskonformität, kapitalismus und konkurrenzdenken als ideologie!
    komplett den bezug zum !!leben!! als selbstständig existentes Individuum verloren, verdammte …!X!

    aber!
    es wird immer schwieriger die masse dumm zu halten, denn der BEWUSSTSEINSWECHSEL wird einfach passieren, unaufhaltsam… selbst der intuitionsloseste, selbständig und mutwillig fremdbestimmteste mensch unterm himmelsdach hat mittlerweile dank informationszeitalter festgestellt, dass jenes system nicht dem vorteil aller dient und wir alleine gerade schon evolitionär betrachtet, ziemlich verdammt nochmal gut wissen was wir brauchen!

    also: bischen mehr selbstbewusstsein gegenüber unserer macht, die macht auf den wahrheitsgehalt unseres intuitiven wissens zu setzen!

  13. witchcraft

    nachdem die richter gerecht geurteilt haben wird jetzt trittbrett gefahren und es werden ärsche geleckt nach dem motto „ich wusste schon immer das das so richtig sein könnte“.
    warum hast du nicht schon vorher gehandelt bundesdrogenbeauftragte? ist das nicht dein aufgabengebiet?

    bildkommentator..plötzlich flattert ihr wie die fledermäuse nach nem gewehrschuss???
    vielen dank ans gericht. es tut gut zu wissen das es auch noch gerechtigkeitsbewußte menschen gibt in dieser nachkriegs-soap.
    das läuft so net! eure angelomutti wird im arschloch von paar leuten ihren spitzen stiefel versenken und alles wieder kippen wir immer. dabach grinsen wir uns einen beim der nächsten bundestagsveranstallung um die fotzenpower du demonstrieren.
    macht eure rechnung nicht ohne den wirt samt zecke…

    biermann, enke , etliche andere bekannte und unbekannte killen sich weil es keine ausweg gibt.
    mutti angelo hat nen pharma-deal, da sind ein paar leben die drauf gehn nicht von bedeuting. cannabis hätte diese menschen leben lassen.

    nachdem ich die frauen gründlichst analysiert habe bin ich der absoluten meinung das frauen hinter den herd gehören und sich nicht in der weltpolitik einmischen sollten. mama angelo ferkel..haste alles ein gemacht bisher schatzkes…wenn unsere kifferärsche druff gehn geht das auf dein konto.

    recht herzlichen dank mamma angelo ferkel

    (wenn das honni wüßte hätte er dich eigenhändig erwürgt als du nen teenager warst mamma) agenlo)

  14. witchcraft

    schriftliche ergänzung:

    leider haben wir sehr viele arschloch-ärtze in diesem land/welt. dumm wie ein stein/e aber darf was sagen und alle werden gläubig.
    und so eine miese ratte soll mir helfen? alles klar!

    wer bitteschön bildet diese idioten aus und läßt sie praktizieren?

  15. woewe

    Richtig, das sind die Feinheiten der Gesetze. Das was damals ablief (und da gibt es mehrere Fälle), war ein Strafverfahren, was wohl mit rechtfertigenden Notstand § 34 StGB begründet wurde. Im OVG Münster war es ein Urteil unter Auslassung der BfArM und jetzt ein Urteil, Entscheidungen der BfArM herbeizuführen wie 2005 mit dem Antrag auf Ausnahmegenehmigung für Blüten. Das aktuelle Urteil mag ein Einzelfall sein, könnte sich aber auf die generelle Ausnahmeerteilungspraxis bei der BfArM auswirken. Bei den Strafverfahren müsste ein höchster Richter bei einem Freispruch die BTMG-§§ ohne Zuhilfenahme §34 StGB ignorieren, so als seien sie vom Gesetzgeber gestrichen bzw. für Patienten irrelevant.

  16. woewe

    André, danke, Lars, ich denk es ist die Zeit, mit konkreten Fakten und Argumente die Einstiegsdroge, Gehirnerweichungsmär, Dammbruch-irgendwas immer und immer wider zu widerlegen, denn die Zahl derer, die das immer wieder aufwärmen und verbreiten, wird kleiner. Allein um die, die es nicht anders wissen und nachplappern zu bewegen (ich wusste es vor 15 Jahren auch nicht anders).

  17. Klauterbach

    Karl Lauterbach hätte auch sagen können: „die krankenkassen sollen der handvoll patienten das apothekengras als medizin bezahlen“ dann haben wir solche medienaufmerksamen urteile nicht, und es ist ruhe im karton. legalisierung? auf keinen fall! soll es ruhig die nächsten 20jahre so sein wie seit 2009

  18. Lars Rogg

    sicher, und was machen wir mit denen die es einfach nicht besser wissen wollen oder sich von zugekifften Hippies nicht sagen lassen wollen das sie Jahrzehnte lang mit Lügen und Halbwahrheiten die Menschen für Dumm verkauft haben. Scheiße, selbst unsere zurückgebliebene Dreckskanzlerin glaubt eher dem geschäftstüchtigen Thomasius als glaubwürdigen Suchtexperten und Ärzten…und warum ??? weil sie es nicht besser wissen will-es passt nicht zu Ihrer Lügenpolitik. Die wollen uns dumm halten und ausbeuten. Es gibt also, solange die Öffentlichkeit nicht aus anderen, glaubwürdigen Quellen aufgeklärt wird, keinen Grund mit der Wahrheit hausieren zu gehen. Wählerstimmen, schon mal gehört?? Solange sie die Menschen also, dank der verbreiteten Lügen (Bild etc..) , unter Kontrolle haben, werden die einen Gottverdamten Scheiß machen aber nicht die Wahrheit sagen. Ein bisschen vergleichbar mit den Hartz 4 Empfängern: wo es keine nennenswerte Lobby gibt, gibt es keinen Schutz vor Staatlichem Mißbrauch und Verfolgung durch die Charakterlosen Schergen unserers ach so tollen Staates..scheiße ich sollte wieder anfangen zu kiffen, macht vieles erträglicher…

  19. witzbold

    Sorry Andre, aber wenn man dich ernstnehmen soll, dann lerne bitte die Deutsche Rechtschreibung.

    „Persöhnlich“ finde ich, dass hier das Argument vom Blödkiffen nicht widerlegt werden kann, solange man das Gegenteil in Form nicht beherrschter Rechtschreibung/Grammatik beweist. Auf sowas warten die Legalisierungsgegner doch nur.

    Ergo wird man deine Mail auch nicht ernstnehmen, da man dich „persöhnlich“ nicht kennt. Ebenso sind Satzzeichen immer eine gute Sache, um ernstgenommen zu werden.

    Aber hey, nicht aufgeben – es war ein guter Versuch! 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.