Donnerstag, 25. November 2021

Ampelkoalition bestätigt die Cannabis-Legalisierung in Deutschland


Die Cannabis-Legalisierung in Deutschland wurde nun offiziell bestätigt

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Foto: Archiv / Su


Eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften wurde nun von den Ampelparteien bestätigt. Für viele war dieser Schritt in Deutschland längst überfällig. Im Koalitionsvertrag heißt es, dass durch die Legalisierung vor allem der Verkauf und Konsum von verunreinigten Substanzen verhindert wird. Und auch der Jugendschutz gewährleistet wird. Doch sofort wird dieses Vorhaben nicht umgesetzt werden können, nach vier Jahren soll das geplante Gesetz auf „gesellschaftliche Auswirkungen“ überprüft werden. Zudem wurde im Koalitionsvertrag Folgendes festgehalten: „Wir verschärfen die Regelungen für Marketing und Sponsoring bei Alkohol, Nikotin und Cannabis.“

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14 Kommentare
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Typ1
Typ1
7 Tage zuvor

Warten wirs mal ab ob es auch tatsächlich umgesetzt wird. Als Patient seit 2017 würde ich auch den Eigenanbau von 1-2 Pflanzen begrüßen, dann muss ich mich nicht mehr mit Ärzten, Apotheken und Krankenkasse rumärgern

Otto Normal
Otto Normal
7 Tage zuvor

Eigenanbau wird es wohl nicht geben, sonst funktioniert die Sache mit dem Abkassieren nicht.

Zuletzt bearbeitet 7 Tage zuvor von Otto Normal
Greenkeeper
Greenkeeper
7 Tage zuvor

Ich will ja kein Spielverderber sein. Aber an die Legalisierung glaube ich erst, wenn der erste Cannabisladen hier eröffnet. Und wenn die Staatsmacht aufhört, Menschen wegen 3 g Gras zu durchsuchen und die (bezahlte) Ware zu rauben. Koalitionsverträge gab es schon viele, umgesetzt wurde daraus meist wenig. Ich wundere mich schon etwas darüber, wieviel Vertrauen die Menschen bereit sind, den Politikern zu schenken. Denn umgekehrt trauen die Politiker den Menschen wenig bis gar nichts zu, wie man in diesen Zeiten immer wieder schockiert feststellen muss. Nun haben sie vier Jahre Zeit, beim Thema Cannabis etwas auf den Weg zu bringen. Ob das reicht, da habe ich meine Zweifel. Die nächsten sechs Monate wird das Gesundheitsministerium sicherlich mit seinem Lieblingsthema Corona… Weiterlesen »

greenness
greenness
7 Tage zuvor

Die Themen Cannabis und Corona hängen schon zusammen.

Ich unterstelle mal, daß der Kauf von Cannabis in einem Fachgeschäft während der Coronaepidemie doch etwas sicherer ist als eine anderweitige Beschaffung. Oder tragen die Dealer im Stadtpark seit neuestem medizinische Masken?

Kanada und die Niederlande haben gleich zu Beginn der Pandemie die Dispensaries bzw. Coffeeshops zu systemrelevanten Geschäften erklärt, um das riskante (bezüglich Corona) Straßengeschäft nicht noch anzuheizen.

Das hat unsere bisherigen Gesundheits- und Lebensschützer in der Politik allerdings nicht interessiert.

Rainer
Rainer
7 Tage zuvor

Jedenfalls hat das ganze eine lange Bank.(Doch sofort wird das Vorhaben nicht umgesetzt.)Zeit,in der noch viel passieren kann.Und so lang sind 4Jahre auch nicht.Und welchen Zeitraum man sich da jetzt vorstellt?Als hätte es keine Eile.Und dann mal sehen,ob überhaupt noch was draus wird.

Florian Starke
Florian Starke
7 Tage zuvor

Sehe ich genau so grad für Patienten is der eigenanbau von großer Bedeutung und Wert zumindest mir persönlich… Das selbst bemutterte wa nach wie vor von allem das beste

Ramon Dark
Ramon Dark
7 Tage zuvor

Ein grosser Schritt in die allerbeste Richtung, aber die Schritte der Tat müssen möglichst bald folgen. Sonst kommen die nächsten Wahlen und es ist unklar, was die folgende Regierung aus dieser Situation macht. Derzeit kann die reaktionäre Opposition der Legalisierung noch ganz schön viele Steine in den Weg legen, also Gas geben mit dem Geländefahrzeug! Vorschlag: Den DHV ganz offiziell als fachkenntnisreichen Legalisierungsberater der Bundesregierung einsetzen. Schliesslich gibts von der Wirtschafts- und Finanzlobby auch schon viel zu viel gut bezahlte Berater*innen und Institute aller Art, die im Zuge ihrer Tätigkeit teilweise sogar Gesetzesvorlagen erstellen. Wieso also nicht auch bei Hanf?

trackback
6 Tage zuvor

[…] die Beamten etwas hinter der Tür in der eigenen Wohnung, zu der man noch nie Zutritt hatte? Doch nicht etwa Cannabis?So geschehen in einem Dorf bei Anklam – glaubt man der Angeklagten, die sich zu […]

Harry Anslinger
Harry Anslinger
6 Tage zuvor

Alles eine Glaubensfrage Ich glaube, das es weder einen Massenansturm von Neukonsumenten noch einen wirschaftich sinnvollen Preiskampf geben wird, denn am Ende ist es ja auch eine Frage der Qualität, billig hat ja seinen Grund, und auch der illegealen Notwendigkeit, gewinnorientiert arbeiten zu müssen. 10 €/g ist da schon eine gute Größe. Hoffen wir also, das die illegalen Verkäufe, die natürlich bis zu einer Neuregelung weiterlaufen, eher ein Abverkauf der Lagerware darstellen und sich die Lieferanten vielleicht lieber im neuen legalen Markt plazieren möchten. Spätestens dann, wenn man hier feststellt, dass man nicht 400 to , sondern 1.800 to benötigt, braucht man sie. 400 reichen nicht mal für das Ruhrgebiet! Eigenabbau wäre da zu Beginn sicher hilfreich, wenn auch kein… Weiterlesen »

Harry Anslinger
Harry Anslinger
6 Tage zuvor

Sorry, schon wieder ich
Ist der Herr Habeck nicht für die Ökobilanz aller neuen Gesetze zuständig?
Da bin ich ja mal auf die Zahlen bei dem Kunstlichtprodukten gespannt.
Ganz sicher kann ich jetzt schon sagen, die Ökobilanz im marrokanischen Riffgebirge fällt da auf jeden Fall besser aus, der vom Eigenanbau ohne Kunstlicht wohl auch.

Harry Anslinger
Harry Anslinger
6 Tage zuvor

Grundsächliche Frage
Was ist eigentlich von der Ampel bezüglich der Aussetrzung aller anhängigen Verfahren oder zumindest in lapidarer Fälle als Sofortbeschluß geplant?
Jede weiter Strafenbarkeit in diesem Bereich müßte doch auf jedenfall auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden , abgeschlossene Verfahren und damit ja z.T. inhaftierte Personen oder Geldstrafen sind ebenfalls daraufhin zu prüfen, von den Vorstrafeneinträgen ganz zu schweigen.
Der Kuppeleiparagraf und der $175 wurde doch bis zur erkennbaren Abschaffung auch nicht mehr angewand.

trackback
4 Tage zuvor

[…] Ampel-Koalition aus SPD, Grüne und FDP nennt verschiedene Gründe für die Legalisierung von Cannabis: Trockenlegung des Schwarzmarktes, bessere Produkte für Konsumenten und massive […]

trackback
4 Tage zuvor

[…] darauf verständigt hätten, die Cannabis-Prohibition zu beenden. Kaum eine Woche später, am 24. November, war es dann amtlich: „Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in […]

MikeJonesCrusher
MikeJonesCrusher
3 Tage zuvor

Was ist mit den Freaks die ohne Hasch nicht musizieren möchten und das Zeug echter Mist ist ? Dann ist man abhängig von Giftstoffen . Ehrlich gesagt nennt man das nicht umsonst SHIT . Man erlebt eine Geisteskrankheit ungeahnter Ausmaßen . Da hat der Teufel seine Finger mit im Spiel .