Mittwoch, 3. Februar 2021

30 Jahre Haftstrafe für drei Jugendliche in Tunesien


Haftstrafe wegen Cannabiskonsum – Menschenrechtaktivisten kritisieren das Urteil

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Foto: Archiv / Su

News von Derya Türkmen

Tunesien – Drei Jugendliche in Tunesien wurden zu 30 Jahre Haft verurteilt, da sie auf einem Sportplatz Cannabis konsumiert haben. Ein Sprecher des Gerichts El Kef erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich bei dem Urteil „nicht nur um Drogenkonsum“ ginge, sondern auch um das Konsumieren von Drogen auf einem öffentlichen Platz. Amnesty International dagegen stuft das Urteil als schädlich für die Jugend des Landes ein. Es würde eine Strafe vollzogen werden, ohne dass jegliche Reformen eingeleitet werden.

7 Antworten auf „30 Jahre Haftstrafe für drei Jugendliche in Tunesien

  1. M. A. Haschberg

    Selbst ein Land wie Tunesien, das wie alle anderen arabischen Bruderländer auf eine uralte Haschischkultur zurückblicken kann, scheint sich noch immer dem modernen Diktat der Ungläubigen westlich orientierter Staaten zu beugen und damit ihre ursprüngliche Tradition zu verleugnen.
    Des Tourismus wegen scheinen sie dafür ihre Seele schon dem üblen Alkohol geopfert zu haben.
    Das ist unwürdig und eine Schande!

  2. Otto Normal

    @M.A.Haschberg
    Ja das stimmt, aber man darf nicht vergessen das Nordafrika lange Zeit von den westeuropäischen Kolonialmächten unterjochte wurde. Tunesien ist auch kein Staat so wie Deutschland. Es ist nur eine Art Scherenschnitt einer rechtsstaatlichen Demokratie. In der gesamten arabischen Welt kenne ich keine rechtsstaatliche Demokratie. Also darf man nicht mit unseren Maßstäben messen. Die Europäer haben Tunesien zu dem gemacht was es heute ist. Tunesien war lange Zeit von Frankreich beherrscht worden. Noch heute kann man dort die mächtigsten Militärfestungen bestaunen die es in Afrika gibt. Der kulturelle französische Einfluß ist dort heute noch so stark, daß typische französische Redewendungen, wie z.B. „peu à peu“ (Schritt für Schritt) von vielen Tunesiern als Teil der tunesischen Sprache gehalten wird. Die Angepaßtheit an Westeuropa sorgt auch dafür das es ein beliebtes Urlaubsland für Westeuropäer (insbes. für Deutsche) geworden ist, ebenso wie die Türkei (bevor Erdogan das Ruder übernahm).

    Nach meinen Kenntnissen war übrigens nicht nur Cannabis weitverbreitet, der Wein kommt auch aus der arabischen Welt (Stichwort Syra-Traube). Die arabische Antike kannte beides: Alkohol und Kiffen.
    Ohne den Kontakt der Römer mit der arabische Welt hätten die Europäer nur die scheiß Bierkultur der dummen Germanen. Es ist also nicht ganz richtig das die Europäer den Alkohol dorthin gebracht hätten.

    Das der Alkohol heutzutage in der muslimischen Welt so gehaßt ist liegt ausschließlich an deren Religion und zeigt auch sehr gut wie behindernd Religion (jeder Glaubensrichtung) grundsätzlich bei der zivilisatorischen Entwicklung der Menschheit ist.

    Aber möglicherweise gab es in der Zeit der Entstehung des Islam auch gewaltige soziale Probleme mit dem Alkohol so wie mit Schweinefleisch.

    Übrigens würden uns die verlogenen Arschlöcher von CDU/CSU/SPD/FDP/AFD ebenfalls gerne 30 Jahre in den Knast stecken, aber das ist zu teuer, also arbeitet man hierzulande mit anderen Mittel um Cannabiskonsumenten zu tyrannisieren.

  3. Bier und Brum Brum!

    Unverhältnismäßig hoch zu bestrafen, nur um Andere abzuschrecken zeugt von Hilfslosigkeit und mangelnder Autorität. Die Richter*innen in Tunesien verhalten sich wie “studierte Barbaren“.
    Dennoch sollten Sie nicht auf Sportplätzen Substanzen konsumieren die berauschen.
    Sonst werden sie wegen “Dopeing“ disqualifiziert.
    Es sei den sie befinden sich in Deutschland, der Sportplatz ist ein Fußballplatz und es handelt sich bei der Substanz um Alkohol, dann werden sie als dazugehöriges Mitglied der Gesellschaft, das sich der Lei(d)kulur unterwirft angesehen. Möge der Apfelsaft mit euch sein.

  4. DIE HANFINITIATIVE

    { Lieben Dank an Peter Haacke und die SZ 😀

    […] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/diskurs-ueber-legalisierung-von-der-liste-der-gefaehrlichsten-drogen-gestrichen-1.5197188

    Februar 2021, 21:44 Uhr

    +++ Diskurs über Legalisierung: +++

    Von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen

    Nach Empfehlung der Word Health Organisation könnten Cannabis und Haschisch womöglich auch hierzulande bald als Genussmittel freigegeben werden [Anm.: !?]

    Von Peter Haacke, Starnberg

    Der Diskurs darüber, ob Cannabis in Deutschland generell legalisiert werden sollte, wird schon seit Jahrzehnten kontrovers geführt. Derzeit ist der Cannabis-Konsum an sich zwar erlaubt, doch Erwerb, Besitz, Verkauf sowie der Anbau von Hanfpflanzen sind verboten. Ausnahmen gibt es seit 2017 für Medizinalhanf. Doch weltweit lockern immer mehr Länder ihre Gesetze. Erst im November befand der Europäische Gerichtshof, dass … […]

    siehe auch: +++ „https://hanfjournal.de/2021/01/21/cannabispaste-oder-oel/“ +++
    „https://hanfjournal.de/2021/02/03/corona-patienten-wurden-erfolgreich-mit-cannabidiol-behandelt/“
    „https://hanfjournal.de/2021/02/02/gute-cbd-oele-erkennen/“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/31/drogendealer-wird-bei-einer-polizeikontrolle-durch-eine-stoffmaske-enttarnt/“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/25/kein-maulkorb-fuer-richter-und-cannabis-aktivist-andreas-mueller/“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/24/das-urteil-des-flensburger-cannabisprozesses-wurde-verkuendet/“

    Fängt „man“ langsam an das „Gesamtsystem“ zu betrachten? Zusammenhänge zu erkennen? Auch die Paradoxien und Anomalien?

    […]
    +++ +++ +++ +++ +++
    +++ Epigenetik +++
    +++ +++ +++ +++ +++

    Was ist das?

    Die +++ Epigenetik +++ ist ein Fachgebiet der Biologie. Sie untersucht, welche Faktoren die Aktivität oder Inaktivität des Genoms – also des Codes unserer DNA – festlegen. Das können sowohl äußere als auch innere Einflüsse sein, etwa mentale Gesundheit, Ernährung oder Stress.

    Was passiert dabei im Körper?

    Einer der meisterforschten epigenetischen Prozesse ist die DNA-Methylierung. Dabei fungieren sogenannte Methylgruppen als An- und Ausschalter der Gene. Sie bestehen aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen und können entweder vom Körper selbst produziert oder durch Nahrung aufgenommen werden. Spinat, Kohl, Spargel, Eigelb und Walnüsse enthalten zum Beispiel viele Komponenten, die epigenetische Prozesse beeinflussen und so unsere Genome regulieren.

    Warum ist das wichtig?

    Weil nicht all unsere Zellen und Gene zur gleichen Zeit aktiv sein sollen. Jede Zelle hat ihre eigene Funktion, bei einer Nervenzelle müssen andere Gene aktiviert werden als bei einer Hautzelle. Dank der epigenetischen Faktoren können sich die Zellen zur richtigen Zeit am richtigen Ort entfalten – die Gene, die etwa für unser Wachstum zuständig sind, müssen ja auch mal wieder abgeschaltet werden. Sonst würden wir endlos weiterwachsen. … … […] „https://taz.de/Auf-den-Spuren-der-Epigenetik/!5744490/“
    +++
    Das Sein bestimmt das Bewusstsein – Der tiefere Sinn erschließt sich noch … „Epigenetics“

    […] He had the hardest lesson of all to teach humanity and one that would leave to be known as a Tyrant to almost every single citizen of the Known Universe.

    The Golden Path is not an easy one. It involves repressing humanity in order to force them to evolve and progress and ultimately defeat him – or something like that. Admittedly the full extent of the Golden Path is never truly revealed in detail and we readers are left to speculate as to what his true goals were and why he had to carry such a heavy burden. […]

    Siehe weiterhin auch:
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/24-endocannabinoide“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/30-nobelpreis-please“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/18-system-paradoxon“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/17/cdu-landtagsabgeordneter-fordert-legalisierung-von-cannabis/#comment-26933“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/20/cannabisversteck-auf-grazer-baustelle-gefunden/#comment-26925“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/20/die-zahl-der-cannabis-patienten-steigt-langsam/#comment-26952“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/20/einbruch-in-eine-hanfplantage/#comment-26908“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/19/eine-droge-rettet-die-welt/#comment-26901“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/18/beeintraechtigt-cannabis-die-fruchtbarkeit-der-frau/#comment-26883“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/17/cdu-landtagsabgeordneter-fordert-legalisierung-von-cannabis/#comment-26871“
    „https://hanfjournal.de/2021/01/17/hanfaktivist-wenzel-cerveny-steht-vor-gericht/#comment-26874“ }

    Aus „Die Quantenphysik der Liebe“ – „Epigenetics – Biohazard“

    oder Argumentationshilfen für das Bundesverfassungsgericht – und den Menschenrechtsgerichtshof 🙂 🙂 🙂

  5. Rainer

    Wenigstens eine Gedenkminute für dreißig Jahre Gefangenschaft sollten wir investieren.

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