Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Junge Union trifft den DHV Augsburg 

 

Legalize it?

 

Am Mittwoch den 12.Juli.2017 findet in Augsburg eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Legalize it?“ mit der Jungen Union Augsburg und dem Deutschen Hanfverband, Regionalbüro Augsburg statt.

 

Die Referenten, Dr. Volker Ullrich (CSU, Bundestagsabgeordneter) und Peter Schwab (CSU, Stadtrat und Polizist) wollen zusammen mit Martini Meinreiß vom Deutscher Hanfverband (Regionalbüro Augsburg) kritisch über die Fragestellungen, die sich mit dem weltweit stattfindenden Übergang von der Repression zur Regulierung von Cannabiskonsum ergeben, diskutieren. In Europa dürfen bereits rund 100 Millionen Bürger legal Cannabis konsumieren. Die Junge Union fragt sich daher: Doch ist dies wirklich sinnvoll? Bringt dies wirklich den gewünschten Erfolg oder sitzen wir einer reinen Plattitüde von einzelnen „Krachmachern“ auf?

 

Es soll offen darüber gesprochen werden, ob der Jugendschutz durch eine Austrocknung des Schwarzmarktes tatsächlich gestärkt wird oder ob die Legalisierung von Cannabis nur ein noch niederschwelligeres Angebot für junge Menschen darstellt um in den Konsum mit Rauschmitteln einzusteigen. Auch soll der Frage nachgegangen werden, wie wirksam repressive Maßnahmen tatsächlich sind und welche Verbesserungen angestrebt werden müssen.

 

Mehr Informationen für Interessierte gibt es auf der Facebook Seite des Events.

 

Wann: Mittwoch den 12.Juli.2017, um 20.00 Uhr.

Wo: im Peaches, Maximilianstr. 73, 86150 Augsburg.

24 Antworten auf „Die Junge Union trifft den DHV Augsburg 

  1. Fred

    Grundsätzlich sehr gut. Man redet drüber, nur so kann es weitergehen. Und dem einzelnen Pessimisten hier im Leserkreis sei gesagt…. es läuft. Zwar nicht in rasantem Tempo, aber halt Schritt für Schritt.

  2. Ralf

    Ihr begreift es einfach nicht. Da gibt es nichts zu diskutieren, mit diesem Gehirn amputierten Faschistenpack von der CSU, und schon garnicht mit einem Dummbullen der nichts anderes will als seine dämliche Lüge von der Einstiegsdroge wieder Salonfähig zu machen.“oder ob die Legalisierung von Cannabis nur ein noch niederschwelligeres Angebot für junge Menschen darstellt um in den Konsum mit Rauschmitteln einzusteigen“.
    Wieso gebt ihr diesen Staatsterroristen auch noch eine Plattform um sich als humane Helfer zu präsentieren die uns ja nur von unserer Sucht befreien wollen. (wollten Hitler`s Schergen offiziell auch, gleiche Methode gleiche Gesinnung)
    Geht`s noch? Mit diesen Vollverbrechern redet man nicht denn sie treten die Menschenrechte mit Füßen und sie wissen das!
    Sie woll`n uns von der Sucht befrei`n
    und hau`n in unser Leben rein,
    hör zu, du blödes Kifferschwein,
    wir sperren dich ins KZ ein,
    dort bei den Mördern, Schlägern,Dieben,
    lernst du unsre Hilf schon lieben!!!!!

  3. Fred

    @Ralf

    Es interessiert mich brennend, wie du dir den Weg zu einer Legalisierung vorstellst. Ich hatte immer den Eindruck, das Argumente auszutauschen ein ziemlich guter Weg ist, um zu einer Lösung zu kommen. Habe ich immer für eine gute demokratische Gepflogenheit gehalten. Aber kann natürlich auch sein, das ich irgendwas nicht verstanden habe. Dann kläre mich Unwissenden doch einfach mal auf. Ich bin gespannt.

  4. Ulfus Maximus

    Ich muss hier Ralf zustimmen!!! Die Junge Union und die CSU sollten eher Fragen „Ist die Kriminalisierung/Verfolgung von Hanfliebhabern sinnvoll?“ oder ob eine sogenannte Bundesdrogenbeauftragte die drogenfreie Gesellschaft mit dem Bierkrug in der rechten Hand predigt, nicht schizophren ist. Es werden täglich unschuldige Bürger als Verbrecher eingestuft, obwohl diese NICHTS kriminelles getan haben. Die wahren Verbrecher sind die Personen, die das Hanfverbot weiter unterstützen!!!! Wie kann es denn sein, das Cannabis in Deutschland als Medizin verschreibungsfähig ist, aber wehe ein Bürger baut zu Hause diese Medizin an(ohne Erlaubnis), dann ist es auf einmal keine Medizin mehr, sondern ein Rauschgift???!!! Was gibt es denn da noch zu diskutieren??? -> NICHTS! Es gibt nur eine Schlussfolgerung -> Es MUSS für Erwachsene komplett erlaubt sein.

  5. rainer sikora

    die Fragen der jungen Union könnten längst beantwortet und daher als überflüssig angesehen werden,wenn die sich etwas mit dem Thema befaßt hätten.Ein Blick in andere Länder hätte gereicht.Ich Frage mich auch warum die erst jetzt damit anfangen.Man könnte schon wesentlich weiter sein.

  6. Fred

    NICHTS! Es gibt nur eine Schlussfolgerung -> Es MUSS für Erwachsene komplett erlaubt sein.

    @Ulfus

    Völlig richtig ! Die Frage ist nur, wie man dieses Ziel erreicht. Und das wirst du nur über die Bevölkerung erreichen. Einen Sinneswandel in christlich konservativen Kreisen erreichst du nur, wenn du das Volk überzeugst. Derzeit steht es ca. 30 zu 70 % gegen Cannabis. Stände es 70 /30 hätten wir wahrscheinlich schon die ersten Fachgeschäfte.

    Die Ehe für Alle ist ein treffendes Beispiel. DIE Bastion der christlich konservativen ist innerhalb einer Woche gefallen. Der Grund ist ein Wandel im Denken der Bevölkerung. Und pure Wahltaktik, man nimmt jeder anderen Partei die Möglichkeit dieses Thema im Wahlkampf zu besetzen und damit Stimmen abzusahnen. Aus Überzeugung geschah das nicht. Wer das Gesicht von Volker Kauder nach der Abstimmung gesehen hat, dem ist das klar.

    Und aus Überzeugung wird man nie Cannabis freigeben. Solange es 30/70 steht, geht es nur in kleinen Schritten weiter. Ein Gerichtsentscheid hier und einer da, die Politik zieht dann ganz langsam nach. Wie im medizinischen Bereich.

    Solche Veranstaltungen wie in Augsburg sind Gold wert. Offen und öffentlich zu diskutieren wird auch zu Diskusionen in der Bevölkerung führen. Und genauso wird Meinung gebildet.

    Übrigens funktioniert das auch im Netz. Sachlich und faktisch die defintiv falschen Argumente von Frau Mortler und anderen widerlegen ist angesagt. Immer wieder und nochmal, und irgendwann ist es dann soweit. 70 / 30.

    Ob man diesen Sinneswandel bei Hinz und Co allerdings mit Beschimpfungen erreicht oder sogar völlig unangebracht die Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten mit der Judenverfolgung vergleicht, wage ich zu bezweifeln. Mit solchen Aussagen erreicht man eher das Gegenteil. Aber wir haben ja Meinungsfreiheit, jeder kann wie er will…. was uns übrigens von faschistischen Staaten unterscheidet.

  7. ADHSPatient

    @Fred
    Stimmt absolut was du schreibst.

    Ich kann Ralf & Rainer dabei ziemlich gut verstehen, wenn jemand politisch aktiv ist (müsste man sein, wenn man in der JU ist) und immer noch nichts verstanden hat, dann muss man ein gewaltiges Brett vorm Kopf haben. Diese Einstellung, die die haben, ist nicht nur falsch, sie ist feindselig gegenüber friedliebenden Bürgern, welche einfach nur in Ruhe als Erwachsener ihre Freizeit gestalten wollen.
    Da geht mit mir auch die Wut durch, wenn ich darüber nachdenke. Und wenn ich mir dann vorstelle in einer Runde zu sitzen mit sich moralisch auch noch überlegen fühlenden Hanseln, welche meinen Argumente für Repressionsgewalt zu haben. Also die Vorstellung, dass die Geschädigten ihre Peiniger davon überzeugen müssen, dass die doch bitteschön das Licht sehen sollen und mit der mittelalterlichen Unterdrückung menschlicher Bedürfnissen aufhören sollen, die ist schon sehr obskur.
    Dann darf man sich auch die neunmalklugen Thesen anhören von der Gefahr für Kinder und Einstiegsdingsbums und was weiß ich noch für ein wiedergekauter Schmarrn.

    Das ist doch eigentlich die Höhe, dass friedliche Bürger andere Bürger davon überzeugen müssen, sie bitte in Zukunft nicht mehr mit Gewalt (Gefängnisaufenthalt, Wohnungsdurchsuchung, etc.) zu bedrohen.

    Soll man sich mit jungen Menschen in der Union zusammen setzen, die nicht in der Lage waren bis jetzt diese kritische Selbstreflektion zu betreiben? Wahrscheinlich sind die meisten auf Parteilinie, sonst wären sie nicht in der Partei.

    Trotz allem, man muss es auf jede erdenkliche Weise versuchen an diese Betonköpfe ranzukommen, sonst ändert sich auch in 100 Jahren nichts.

    Steter Tropf höhlt den Stein, und genau deswegen sind solche Veranstaltungen wichtig.

  8. Fred

    @ADHSPatient

    Ich kann jeden mit kräftig Wut im Bauch bestens verstehen. Geht mir nicht anders. Und ich könnte manchmal auch mal einen raushauen. Und selbstverständlich wird man in einer Partei die vorgegebene Linie vertreten müssen, sonst wird man nichts. Wenn Frau Mortler von einem Tag auf den anderen ihre Meinung ändern würde, wäre der Job der Drogenbeauftragten blitzschnell neu zu besetzen.

    Und wenn 70 Jahre in Bezug auf Cannabis grandioser Unsinn unter das Volk gebracht wird, und rigorose Gesetze das ganze noch abrunden, dann dauert eine Änderung entsprechend lange. Das schlechte Image der Konsumenten muss aus den Köpfen. Erst im Volk, dann folgt die Politik und zum Schluss die Justiz.

    Wie aber schon mal erwähnt sehe ich das ganze eher positiv. Mit der medizinischen Freigabe haben die Gegner verloren. Das Image von Cannabis wird sich über kurz oder lang deutlich verbessern, wenn es dann mal kräftig verschrieben wird. Und wir können unseren Teil dazu tun. Jede offensichtlich falsche These direkt mit Fakten zerlegen, egal wer oder wo sie gepostet wird. Nur nie jemanden beschimpfen. Einen besseren Grund sich aus einer Diskussion auszuklingen, kann man jemand mit falschem Standing nicht liefern.

  9. Ralf

    @Fred
    Es hat keinen Sinn Argumente auszutauschen, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entberen. Die einzigen Argumente die diese Verbrecher haben ist mißbrauchte Polizeigewalt gegen unschuldige Menschen. Zu einem sinnvollen Austausch von Argumenten gehört ein Faktencheck, den sich diese Gehirn amputierten Loser vollkommen schenken. Alles was da ausgetauscht werden sollte ist schon lange bekannt zB.74 000 Alkoholtote und nur etwas über tausend Drogentote aller anderen Drogen zusammen. Man bietet diesen informationsresistenten Staatsverbrechern nur eine Plattform um ihre Scheingefechte durchzuziehen, die davon ablenken sollen, daß hier eine krasse Ungleichbehandlung und vielfacher Bruch der Menschenrechte brutal durchgezogen werden. Ich habe im Geschichtsunterricht gelernt daß das ausschlaggebende Moment in der Nazigesetzgebung das permanente Ignorieren wissenschaftlicher Fakten und das Ersetzen dieser, durch irrationale aus dem Bauch gekotzte Scheiße wie der Rassenschandeparagraf war, der sich genau wie heutzutage, auf die von den Nazis erfundene „Volksgesundheit“ berief. Ich will eine Legalisierung ja, aber nicht auf Kosten der über zwei Generationen geschundenen Opfer, und der Wahrheit, dann scheiß ich lieber drauf. Übrigens rennen heutzutage in diesem Unrechtsstaat auch noch viele Homosexuelle, die deswegen im Knast waren, einer ihnen zustehenden Entschädigung hinterher und warum? Weil sie über die gleiche Schiene nämlich der Zusammenarbeit mit den Staatsverbrechern entkriminalisiert worden sind so wie ihr das hier versucht. Das akzeptiere ich für uns nicht ! Mich interressiert nicht was diese Verbrecher denken, denn sie sind kranke unqualifizierte Nazis die aus ihren Ämtern entfernt gehören. Ich werde diesem Pack niemals die Stiefel lecken!!!

  10. Ralf

    @Fred
    Mit der medizinischen Freigabe haben die Gegner verloren. Das Image von Cannabis wird sich über kurz oder lang deutlich verbessern, wenn es dann mal kräftig verschrieben wird……
    Mit der medizinischen Freigabe wird in Deutschland eine Tür für die Farmaverbrecher geöffnet, damit sie in Zukunft weiter fette Mafiagewinne machen kann.Jedr der mit denen gemeinsame Sache macht IST MIT SCHULDIG und schlägt auf die Opfer ein, pfui Teufel, mich würgt es, wenn ich nur daran denke !

  11. ADHSPatient

    @Ralf
    Ich teile die emotionale Einstellung. Was du forderst ist eine Art französische Revolution, die die vergangenen Ungerechtigkeiten wieder zurechtrückt und die Unterdrücker/Peiniger/Mächtigen bestraft, sowie die Opfer des bisherigen Systems anerkennt und entschädigt. Im Prinzip wäre das gerecht.

    Eine Demokratie soll aber nun mal genau das verhindern, sie soll friedlichen Wandel ermöglichen um einen sonst auf Dauer unausweichlichen gewaltvollen Wandel zu unterbinden.

    Wir kämpfen im Grunde gegen die Dummheit der Allgemeinbevölkerung an.

    Die meisten, die gegen eine Legalisierung sind, wie dämlich deren Argumente auch sein mögen, glauben (so unglaublich wie mir und dir das erscheint) an die Richtigkeit ihrer Auffassung und sie glauben den längst widerlegten Argumenten.

    Ich finde das ist so ähnlich wie mit der Bibel und anderen Glaubenstexten. Eigentlich müssten gebildete Menschen doch verstehen, dass abgesehen von einem kleinen Kern von Wahrheit 99% davon Humbug ist und eine moderne Gesellschaft solchen Kauderwelsch links liegen lassen sollte. Eigentlich.

    Dennoch gibt es bestens gebildete Menschen und eine riesige Masse der sogenannten Mittelstandsbevölkerung, die immer noch an diesen Mist glaubt, und für die es selbstverständlich ist ihre Kinder zu taufen etc. pp., obwohl der gesunde Menschenverstand einem sagen müsste, dass das alles mittelalterlicher Quatsch ist.

    Gäbe es auf der Welt nur intellektuelle Menschen, dann wäre die Legalisierung überhaupt kein Thema, dann wäre die Kriminalisierung von Drogen nie eingetreten.

    Leider werden die meisten Menschen aber von Feindbildern, Stereotypen, Emotionen (insbesondere Ängste) und Halbwahrheiten so stark beeinflusst, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen können.

    So ist das mit dem Glauben, wo viele Gläubige von Atheisten immer noch schlecht denken (Oh Gott! Diese Heiden!). Obwohl sie eigentlich selbst die dümmeren (oder wenigstens intellektuell inkonsequenteren) sind.

    Und so ist das mit tausenden anderen Themen, wie auch politischen Themen.

    Da muss man als Besserwissender (in diesem Fall nicht negativ konnotiert) dafür arbeiten die Stereotypen, Ängste, Halbwahrheiten in der Bevölkerung abzubauen und ihnen ein positives Bild entgegensetzen (Regulierung, Steuereinnahmen, Freiheit des Einzelnen). Während Fred, du und ich das alles sofort verstanden haben, hat ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung eine lange Leitung. Dazu kommen Politiker, die sich nach ihrer Färbung richten (müssen), deren Holzköpfe also ein besonders schwerer Fall sind.

    Das mit den Homosexuellen ist eigentlich eine Frechheit, dass sie nämlich jetzt erst so langsam akzeptiert werden und die Jahre der Nichtakzeptanz und Verfolgung werden gerade so Beiseite gewischt.

    Die Homosexuellen mussten in diesem Kampf die Bevölkerung auf ihre Seite bringen. Anders konnte es auch gar nicht gehen, und das nicht nur weil sie sonst keine Mehrheiten im Bundestag gehabt hätten, sondern vor allem, weil die legale Gleichstellung wenig bringen würde, wenn man nicht auch im Alltag durch die Mitmenschen eine Gleichbehandlung erfährt.

    Mindestens genauso wichtig wie die gesetzliche Legalisierung ist deshalb auch für Freunde von Cannabis (oder anderen Drogen) die Menschen im Alltag zu erreichen, damit diese ihr falsches Bild über Drogenkonsumenten aufgeben und diese Menschen wie Menschen behandeln.

    Dass die Regierung gegen friedliebende Menschen mit Gewalt vorgeht ist im Grunde kriminell.

    Es verstößt meiner Meinung nach auch gegen Artikel 1 des Grundgesetzes, denn wenn die Würde des Menschen unantastbar ist, warum sollte ein Mensch dann dafür herabgewürdigt werden, dass er ein berauschendes Mittel konsumiert, welches Gesellschaft nicht die gleiche Anerkennung hat wie das berauschende Mittel was sein Nachbar konsumiert? Rein logisch betrachtet macht das alles keinen Sinn.

    Doch selbst Richter, von welchen man annehmen müsste sie seien hochintelligente Menschen, die sich nach den obersten Gesetzen zu richten hätten, sind Teil der Herde und folgen der Mentalität des Zeitgeistes.

    Wir müssen den Zeitgeist also wandeln, wenn wir die Köpfe der Masse, der Politiker, der Abgeordneten, der Regierung usw. erreichen wollen.

    Wie Fred sagt, der größte Teil, vorallem der Alten, hält Cannabis und andere Drogen solange sie nicht Alkohol heißen für Teufelszeug. Auch die kognitive Dissonanz, die daraus besteht, dass die überwiegende Mehrheit pro medizinischem Cannabis ist, aber gleichzeitig Cannabis für etwas Schlechtes hält welches kriminalisiert sein sollte, zeigt doch wie einfältig die Menschheit ist.

    Logisch denkende Menschen würden zwei widersprüchliche Gedanken auf Dauer nicht gleichzeitig für völlig wahr halten. Der Großteil von uns Menschen (einschließlich der Politiker) denkt nun mal nicht logisch, der denkt in einer Mischung von Emotionen, Glaubenssätzen, Stereotypen, Traditionen mit ein bisschen vorgeschobener Logik als Rechtfertigung für die jeweilige Denke.

    Daran erkennt man mal wieder, dass wir nichts anders als eine riesige Affenbande sind. Niemand will das zugeben, jeder hält sich selbst für rational und klug. Falls jemand unsere Klugheit anzweifelt, dann echauffieren wir uns!

    Wenn wir unsere Argumente für die Legalisierung vorbringen, dann stellen wir die Gegner bloß.

    Deren Reaktion ist menschenaffentypisches Lachen.

    Sie lachen uns aus weil sie bei „Kiffern“ an Loser und Kriminelle denken, und weil sie ihre Kinder von solchen Typen fernhalten wollen.

    Aus ihrer Sicht können von diesen „Bösen“ gar nicht genug im Gefägnis sitzen.

    Früher hat man mal so über Schwule gedacht. Im damaligen Zeitgeist war es normal Schwule zu verfolgen. Davor gab es irgendwann mal einen Zeitgeist da hat man „Hexen“ verfolgt, und man nannte es normal.

    Was normal ist bestimmt also leider der Zeitgeist und nicht die Ratio. Es müsste in einer perfekten Welt andersrum sein, in dieser perfekten Welt haben wir Menschenaffen aber leider noch nie gelebt.

    Deswegen müssen logisch denkene Affen die Affenbandenherden in mühseliger, Ewigkeiten dauernder Kleinstarbeit davon überzeugen den klügeren Weg zu gehen. Was eine undankbare Aufgabe ist.

    Wenn man die Herde endlich überzeugt hat und die Zeiten sich wandeln, dann behauptet plötzlich jeder in der Herde (allen voran die Politiker), sie hätten es doch schon immer gewusst.

    Der Mensch ist ein dummes Vieh.

    Das ist der einzige Grund warum Cannabis nicht legal ist.

    Ich hasse diese verkackte Spiel genau so wie du.

    Wenn wir nicht mitspielen und mit Sisyphosarbeit die Siege erringen,
    dann kann sich traurigerweise nichts ändern.

    Ich hasse, dass es so ist, aber das sind die Realitäten.

    Und wenn du jetzt kommst und sagst jemand macht sich mitschuldig, weil er sich mit Leuten von der Jungen Union zu einer Diskussion hinsetzt, dann ist das eigentlich eine Frechheit von dir.

    Es geht bei so einer Diskussion nicht nur um die Leute von der JU, sondern auch um Zuschauer. Jeden Kopf den man erreichen und vielleicht überzeugen kann ist es wert.

    Wie kann man Leute die sich für die Legalisierung einsetzen als mitschuldige bezeichnen, nur weil sie sich mit den Gegnern in einer Debatte auseinandersetzen wollen?

    Wäre es dir lieber sie würden die JU Mitglieder mit Steinen bewerfen? Denkst du das würde das Image der Cannabiskonsumenten in diesem Land aufwerten?

    In einer Debatte können wir zumindest zeigen, dass wir keine stinkenden, faulen Loser sind, die nichts anderes wollen als den ganzen Tag breit zu sein. Wir können ihre unlogischen Gedankengänge vor der ganzen Welt vorführen und für die Nachwelt dokumentieren (Youtube).

    Wenn ich mir die Sonntagsumfragen auf ansehe, dann liegen die Mehrheiten in Deutschland aktuell eher rechts als links.

    Es reicht also nicht nur im eigenen Spektrum die Menschen zu überzeugen, man muss versuchen alle zu erreichen, am besten sogar diejenigen die politisch am entferntesten von einem selbst sind.

    Es wird immer Konservative geben, aber auch die werden vom Zeitgeist beeinflusst.

    Und den Zeitgeist beeinflussen kann man definitiv mit Debatten/Diskussionen.

    Dein Geschwafel von Mitschuldigkeit ist von daher Unfug und eine Unverschämtheit denjenigen gegenüber, die sich auch für deine Rechte einzusetzen versuchen und dafür keine Zeit und Kosten scheuen.

    Und trotzdem halte ich von der Jungen Union nichts, nicht falsch verstehen, das sind nicht meine Freunde.

  12. rainer sikora

    An Gott zu glauben ist keine Dummheit.Nur darf man das nicht mit Kirche in Verbindung bringen.Wir denken alle unterschiedlich in Zusammenhang mit dem was wir gelernt und gedanklich erarbeitet haben.Deshalb stehen uns andere Menschen und auch ungünstige Entwicklungen im Weg.Dann sind wir gefordert das richtige Mittel,die richtige Methode zu finden um den Weg freizumachen.Da muß der Kopf noch lange rauchen.

  13. ADHSPatient

    @rainer sikora:
    Daran zu glauben, dass es einen „Gott“ gibt, ist vielleicht alleine keine Dummheit. Aber daran zu glauben, dass die Bibel und andere menschengeschaffene Werke Gottes Wort enthalten ist nicht anders als mit Dummheit zu umschreiben.
    Diese Werke sind Kontrollinstrumente/Machtinstrumente, nichts weiter.

    Gäbe es einen wirklich guten und lieben Gott, würde in seiner Bibel nur stehen:
    Denke für dich selbst.

  14. Drunkfail

    Cannabis ,ist eine Medizin und nicht tödlich . Täglich Sterben in Deudschland ,500 Menschen ,an Alkohol sowie an Tabak . Tabak und Alkohol-Werbung , in Filmen ,Videos , Musik , Theater , Literatur und Religion , füllt die Tresore der CDU/CSU und die Friedhöfe, Kliniken und Kinderheime des Landes . Kein Alkohol , kein Fetales Alkoholsyndrom ! No Alcohol no Capitalista !

  15. Ralf

    ADHSPatient
    „Wäre es dir lieber sie würden die JU Mitglieder mit Steinen bewerfen? Denkst du das würde das Image der Cannabiskonsumenten in diesem Land aufwerten?“
    Wir sitzen ja alle in einem Boot, deswegen verstehe ich nicht, wieso nicht ein einziges mal auf meine Argumentation eingegangen, sondern mir so ein Mist in den Mund gelegt wird, wohl, um meine harte aber gerechte Argumentation in eine bestimmte, gewalttätige Ecke zu stellen. Ich glaube ich habe oft genug klar gemacht, daß Gewalt die einzige Sprache der Prohibitionsverbrecher und nicht die unsere ist. Diese Leute sind bereit zum töten und sind uns deswegen darin auch weit überlegen. Was sie aber nicht haben ist die Wahrheit, und wenn wir uns die auch noch verbiegen und vewässern lassen, uns nicht trauen sie zu sagen, ihr damit den richtigen Stellenwert, im Vergleich mit der primitiven Naziargumentation der Prohibitionisten verweigern, und diejenigen dadurch schonen, die schuldig sind, damit wir ihre Almosen (Teil-und Halbwahrheiten und somit am Ende auch Teil- und Halblegalisierungen) nicht verlieren, haben wir am Ende garnichts mehr, und die einzigen Gewinner dieses Unrechts werden wieder einmal ALLES bekommen. Die verhöhnten Opfer, die schon in der Vergangenheit niemals für ihre Leiden eine Entschädigung erwarten durften, sind sowieso auch wie immer, eben mal wieder nur Kollateralschäden, in einem von vorne herein verbrecherischen und sinnlosen Krieg der eigenen Bevölkerung, gegen eine Minderheit, während die Täter ihre Kriegsgewinnspensionen verprassen !
    “ …… französische Revolution, die die vergangenen Ungerechtigkeiten wieder zurechtrückt und die Unterdrücker/Peiniger/Mächtigen bestraft, sowie die Opfer des bisherigen Systems anerkennt und entschädigt. Im Prinzip wäre das gerecht.

    Eine Demokratie soll aber nun mal genau das verhindern, ……..“

    Eine Revolution soll die in der Gegenwart bestehenden Ungerechtigkeiten sofort, und nicht in einer imaginären Zukunft, die den Unterdrückern genehm ist, beseitigen. Außerdem wüßte ich nicht, daß Demokratie das zügige schaffen von Gerechtigkeit verhindern soll. Ihr träumt immer noch von einer Demokratie (in der der Minderheitenschutz mindestens eben so wichtig ist, wie die Mehrheitsentscheidung) die haben wir aber nicht haben, sondern nur die DIKTATUR der MEHRHEIT und so etwas nenne ich DEMOKRATUR, die Vorstufe zur DIKTATUR eines einzelnen oder einer Gruppe. Das wir auf dem Weg dahin sind beweist anschaulich der Gipfel der Waffendealer und Massenmörder !
    Einen Dank an @Drunkfail der nicht müde wird, eines der besten, immer wieder von der eigenen, sowie von der Gegenseite ignoriertes Argument einzubringen, nämlich die DIKTATUR der mehrheitlichen ALKOHOL(UN)KULTUR haben.

  16. ADHSPatient

    @Ralf:
    Ich will dir nichts in den Mund legen. Du gibst es doch selber zu, dass du Revolution willst. Also Umsturz. Ein Umsturz geschieht meistens nicht ohne Gewalt, und in jedem Fall braucht er einen langen Vorlauf, nach dem ein großer Teil der Bevölkerung (nicht zwingend die Mehrheit) dahinter steht. Ich sehe nichts dergleichen am Horizont. Ich schätze 70-80% der Bevölkerung sind mit ihrer Lebenssituation in diesem Land ziemlich glücklich, bei allem üblichen Gejammer, was zum Deutschsein irgendwie dazu gehört.

    Der Boden für eine Revolution ist normalerweise keine Minderheit, sondern ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der sich gegen Unterdrückung auflehnt. Die meisten fühlen sich nicht unterdrückt. Das aktuelle System wird alle 4 Jahre durch Wahlen legitimiert (auch wenn ich den Wahlausgang regelmäßig Kacke finde). Jedes alternative/revolutionäre System was versuchen würde das jetzige abzulösen hätte zunächst mal keine demokratische Legitimationsgrundlage, es sei denn es würde etwa einem charismatischen, nennen wir ihn mal Revolutionsführer, gelingen Aufmärsche zu organisieren und breite Unterstützung zu finden. Nichts dergleichen ist am Horizont. Nahezu alle Deutschen beschweren sich regelmäßig über Dinge, sind aber im Grunde glücklich, schauen sich vor dem Fernseher das Dschungelcamp (gibt es das noch?) an und hauen sich die Hucke voll.

    Du hast Recht, eine echte Demokratie sollte die Minderheiten schützen und der Mehrheit nicht erlauben den Minderheiten das Leben zu diktieren. Es gibt Widersprüche zwischen dem was rosig im Grundgesetz formuliert wurde (und theoretisch an erster Stelle steht), und den geltenden Gesetzen und Lebensrealitäten.

    Wir können froh sein, dass im Grundgesetz Sätze stehen wie im Artikel 1. Warum werden sie aber beliebig und nicht konsequent angewendet?

    Genau so etwas könnten wir theoretisch innerhalb des existierenden politischen Systems verändern. Theoretisch müssten Leute wie du in die Politik gehen und eloquent formulieren, weshalb es nicht angehen kann, dass z.B. Menschen wegen Drogen verfolgt werden (und zig andere Themen). Du hast die besseren Argumente auf deiner Seite. Was heißt, dass du dich auf Dauer (es macht nicht bei jedem sofort klick) durchsetzen wirst.

    Du sagst du bist gegen Gewalt (löblich) und du willst trotzdem einen Umsturz. Du wendest radikale Sprache an (was vielleicht im Kern aus einer Lage des Ungerechtbehandeltseins gerechtfertigt ist, aber bei den Normalos immer scheiße ankommt), redest von Umsturz und Revolution und alle Veränderungsvorschläge, die darunter liegen sind für dich nicht gut genug. Nicht nur gut genug, es ist für dich sogar ein Verrat. Eine Kollaboration mit dem Feind. So klingt das bei dir.

    Ich könnte mir jeden Tag die Haare ausreißen wegen der verkackten Situation hier, wegen den Gesetzen, wegen den lahmarschigen Politikern, wegen der trägen Masse der Leute, wegen der Dummheit die aus allen Ecken blinzelt, wegen der Zeit die flöten geht während wir auf Veränderungen warten.

    Sag mir mal wo es auf der Welt den Menschen so viel besser geht als bei uns. Weshalb kommen die Flüchtlinge denn zu uns (oder nach Schweden), wenn es hier eine totale Katastrophe ist, eine Unterdrückungsdiktatur der schlimmsten Sorte, in der der Mensch nichts zählt und keine Freiheiten hat. Das ist der Tenor den man bei dir raushört. Ich habe 2015 einige Flüchtlinge aus Eritrea getroffen, die ganz außer sich waren, weil sie Deutschland so toll fanden. Sie haben mir von ihrem Leben aus Eritrea erzählt. Deutschland ist für sie ein echtes Paradies. Ganz so beschissen kann dieses Land wohl nicht sein.

    Wenn du die Welt besser machen willst, warum versuchst du dann nicht dich innerhalb des Systems einzusetzen? Hält dich jemand davon ab in einer Partei aktiv zu sein?

    Ich glaube du fühlst dich überlegen wenn du dich als Teil des „Widerstands“ stilisieren kannst, weil du alles besser weißt und du musst niemanden was beweisen, denn du hast es immer gewusst.

    Das ganze Schweinesystem ist ein Unrechtssystem und alles Schlechte was dir passiert hängt damit zusammen. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Jeder der auch nur versucht innerhalb des Systems etwas zu verbessern ist ein Dummkopf oder ein Kollaborateur des Unterdrückungssystems und er halst sich die Verantwortlichkeit für alle Verbrechen mit auf.

    Der einzige moralische Weg ist der totale Widerstand und die Umwerfung des bestehenden Systems. Dabei hast du noch nicht definiert mit was du das System ersetzen willst, oder wie es dazu kommen soll, dass dieses neue System von der Bevölkerung angenommen (also legitimiert) wird.

    Du hetzt auf deutliche Weise gegen das verfassungsgemäße, etablierte, legitimierte und in der Bevölkerung verankerte System, ohne auch nur zu sagen durch was oder wie konkret du es ersetzen möchtest.

    Du übst keine Kritik mehr, du machst einen Totalrundumschlag und lässt nichts Gutes an dem System und der Gesellschaft in der du lebst.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
    1) Du siehst Missstände in unserem verfassungsgemäßen System und möchtest, dass diese Missstände innerhalb der Regeln dieses Systems (Grundgesetz) drigend korrigiert werden, und du willst alle Hebel in Gang setzen um dies zu erreichen.
    2) Du siehst Missstände in unserem System, aber du glaubst auch nicht an die Rechtmäßigkeit des Systems an sich, und auch nicht an die Verfassung. Du möchtest das komplette System deshalb Umwerfen, und dich und die wie du selbst denkenden an seiner Stelle ermächtigen. Damit bist du im Sinne dieses herrschenden Systems (hinter dem wahrscheinlich 90%+ der Bevölkerung aktuell überzeugt stehen dürften) ein radikales, verfassungsfeindliches Element.

    😀

    Ich kann ja verstehen, dass du Veränderung hier und jetzt willst, und nicht erst in 10 Jahren, tröpfchenweise verabreicht durch die „Demokratur“, aber dann ist deine realistischste Option nun mal dich innerhalb des Systems für schnellere (hierauf liegt die Betonung) Veränderungen einzusetzen.

    Dein alles oder nichts, mit dem Kopf durch die Wand, bringt dich selbst nicht weiter (außer dass du dich an deiner eigenen Radikalität sonnen kannst) und bringt den Rest von uns nicht weiter.

    Um mal auf das Beispiel der Homosexuellen zurück zu kommen. Hätten die wie du es jetzt willst, gefordert die „Demokratur“ abzuschaffen und versucht das System umzuwerfen, dann wären sie vermutlich heute noch in der Gesellschaft schlecht angesehen (was sich zum Glück geändert hat), sie würden vermutlich heute noch ins Gefängnis gesteckt (was sich zum Glück geändert hat), sie dürften auch heute noch nicht heiraten (was sich zum Glück geändert hat). Warum hat sich die Sichtweise auf diese Menschen geändert, von Menschen die mal als Verbrecher betrachtet wurden, zu Menschen die genau so angesehen sind wie alle anderen auch? Weil sie sich besonnen und beherzt für sich selbst eingesetzt haben. Ohne Radikalität.

    Genau das müssen wir tun, wir müssen uns besonnen und beherzt für unsere Rechte einsetzen und für die Rechte von anderen.

    Radikal sein fühlt sich klasse an, da kann man in seiner kleinen Kopfkinofantasiewelt den weltverbessernden Superhelden mimen. In der Realität drehen sich 90% oder mehr der Leute bei solchem Geschwätz gegen die Verfassung und ein im Grunde akzeptiertes System sofort um und wollen nichts weiter mit einem zu tun haben.

    Ich finde ja schon mal toll, dass du nichts mit Gewalt zu tun haben willst.

    Also was hast du vor? Willst du mit Flugblättern für die Abschaffung der Verfassung werben?

    Ernst gemeinte Frage! Ich vermute, dein großtuerisches, selbstgefälliges Gelabere von Revolution ist nur heiße Luft mit Nullkommanix dahinter!

    Was willst du konkret tun außer in Foren wie diesem deine offensichtliche Verachtung für ein über Jahrzehnte gewachsenes Zivilsystem, für das uns ein Großteil der Welt beneidet, kund zu tun?

    Von dir kommt immer nur Genöle. Alle, die schrittweise etwas verändern wollen, liegen falsch und habe keine Ahnung, und schlimmer noch sind die Bösen.

    Was hast du vor? Werde mal konkret!

    Was ist dein Lösungsvorschlag und was sind die konkreten Schritte um dort hin zu gelangen?

    Oder willst du das lieber anderen überlassen?

    Hast du einen Plan der wenigstens ein bisschen realistisch ist?

    Wenn ja, dann brenne ich dafür, bitte rücke raus damit! Vollkommen ernst gemeint.

    Ich vermute du hast nichts außer Plattitüden, Kampfgeschrei und Wut.

    Die Wut hast du mit mir gemeinsam, die fühle ich auch.

    Also was ist dein konkreter Plan aus dieser Wut etwas Positives zu machen?

    Ich höre?

    Wenn du jetzt einen ausgeklügelten, realistischen Plan ablieferst, hinter dem du die Bevölkerung versammeln kannst, nehme ich alles zurück.

    Ansonsten werde ich mir bei deinen Beiträgen nur noch meinen Teil denken.

    Nimm’s mir nicht böse, wir sind in einem Boot, wie du sagst. Ich will nur das Beste für dich, ich will nämlich, dass die Ungerechtigkeiten, die du erlebst so schnell wie möglich enden. Mein Plan ist nur realistisch im Gegensatz zu deinem.

    Du nennst deine Argumentation „hart“. Laut deiner Argumentation sind doch alle die dieses System stützen Verbrecher. Aber du bist gegen Gewalt. Dann sagst du, du willst die Verbrecher bestrafen, und du willst du Opfer entschädigen. Woher willst du die Entschädigung nehmen? Willst du die „Verbrecher“ enteignen? Und wer sind die Verbrecher? Ca. 70% der Bevölkerung nehmen an Wahlen und in anderer Form (also eigentlich 100%) am System Teil. Du bezahlst auch Mehrwertsteuer und somit den Apparat. Bist du jetzt selbst auch ein Verbrecher? Wo ziehst du die Grenze? Ist jemand ein Verbrecher weil er bei der Polizei arbeitet und die bestehenden Gesetze laut Dienstvorschriften umsetzen muss und dir diese Gesetze nicht gefallen? Oder sind nur die Politiker „Verbrecher“?

    Man kann das willkürlich definieren, und wer soll am Ende darüber richten?

    Was ich von dir mal gerne hören würde wären konkrete Maßnahmen und Lösungsvorschläge.

    Wen willst du konkret bestrafen und wie?

    Wie willst du die Opfer entschädigen und wer sollte dafür aufkommen?

    Wie willst du das System umstürzen (ohne Gewalt)?

    Wer fällt für dich alles unter Verbrecher und sollte dafür bestraft werden? (Wähler? Steuerzahler? Gesetzeshüter? Beamte? Politiker (wenn ja, alle, oder nur die Regierenden?)?)

    Wer hat in deinem neuen System die Macht und wie wird die Macht organisiert?

    Wo willst du die Unterstützer für deine Revolution finden?

    Was hast du mit Menschen vor die an der Verfassung festhalten wollen, weil sie sie im Kern gut finden (z.B. Art. 1)? Willst du sie in deinem neuen Staat unterdrücken, oder wie möchtest du den Umumsturz unterbinden?

    Wird es in deinem neuen Staat/System Polizeigewalt geben, oder sollte er ganz ohne diese auskommen? Wenn ja, wie würde er die Bevölkerung vor Terroranschlägen und Vergleichbarem schützen.

    Würdest du alle Gesetze seit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 auf einen Schlag abschaffen und das BGB in die Tonne werfen?

    Gäbe es in deinem neuen System noch Wahlen? Wenn nein, wie stellst du sicher, dass die Bevölkerung repräsentiert ist.

    Wie stellst du sicher, dass das neue System legitimiert ist? Eine Wahl?

    Was wäre deine größte Kritik am Grundgesetz mit der du die Bevölkerung/Allgemeinheit und deine Mitrevolutionäre davon überzeugen würdest, dass es auf seiner Grundlage keine gerechte Zukunft geben kann?

    Wie möchtest du Menschen davon abhalten eine Konterrevolution zu planen/durchzuführen, die im politischen Spektrum auf der zu dir entgegengesetzten Seite stehen? Das dürften laut Umfagen sogar mehr als die Hälfte der Bürger, gelinde gesagt. Wie willst du deren Wut gegen deine/eure Machtergreifung ohne militärische oder polizeiliche Maßnahmen einschließlich Überwachungsstaat im Zaum halten?

    Ich glaube, du lebst in einer idealistischen, utopischen Fantasie, die du nicht zu Ende gedacht hast.

    Ich glaube das, weiß es aber nicht. Vielleicht kannst du auch mein Lehrer sein, und mich schlauer machen.

    Ich bin ganz Ohr und werde ernsthaft deinen Argumenten lauschen.

    Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten.

  17. Ralf

    @ADHSPatient
    „Ich will dir nichts in den Mund legen“
    Warum tust du das dann permanent?
    Beweis:“ Du gibst es doch selber zu, dass du Revolution willst. Also Umsturz……………usw.usw.usw.“
    Wo,verdammt nochmal habe ich das denn losgelassen? Wo habe ich auch nur ein einziges mal die Worte Aufstand,Umsturz oder Revolution geschrieben?
    .“……….eine echte Demokratie sollte die Minderheiten schützen und der Mehrheit nicht erlauben den Minderheiten das Leben zu diktieren. Es gibt Widersprüche zwischen dem was rosig im Grundgesetz formuliert wurde (und theoretisch an erster Stelle steht), und den geltenden Gesetzen und Lebensrealitäten.“
    Wo du die Wahrheit schreibst gebe ich dir ohne Vorbehalt recht, sogar bei dem Satz: „Wir können froh sein, dass im Grundgesetz Sätze stehen wie im Artikel 1.“
    Und genau da sind wir am entscheidenden Punkt. Ganz davon abgesehen daß diese Werte (mich schüttelt es regelmäßig bei dem Gedanken) von einem Eroberer und Massenmörder, was alle Generäle sind, über Europa verbreitet worden sind (Napoleon Bonaparte), versetzen sie doch heute Menschen wie mich in die Lage, sich auf ein moralisches Recht zu berufen, das es vorher nicht gab und möglicherweise in der Zukunft, nicht heute, auch einmal gelten wird.
    Eine Lösung gibt es in dieser durch und durch faschistischen Gesellschaft meiner Meinung nach nicht, und komm mir ja nicht mit den armen Schweinen aus Afrika, die die am schlimmsten geschädigten Opfer des selben Systems sind, es aber nicht wissen, und sich natürlich von der Glitzerfassade bei uns leicht blenden lassen. Es ist für mich der Zug in`s Verderben längst abgefahren, weil dieses System so starr ist, und sich viel zu langsam den Veränderungen anpaßt die es selbst verursacht, aber das Thema ist viel zu umfassend, dazu gibt es ausreichend Literatur.
    Um so wichtiger ist es, heute und jetzt diesen Verbrechern nicht zu erlauben WIEDER die Geschichte zu verfälschen, sie wieder ihre Untaten verniedlichen zu lassen und damit die Opfer für alle Zeiten zu verunglimpfen. Ich schreibe die unverblümten Fakten, und wer mir auch nur einmal das Gegenteil beweisen kann, soll das tun, ich werde stichhaltige Beweise immer akzeptieren. Nicht für meinen heutigen Vorteil oder sonst etwas, was mir in meinem Alter noch nützen könnte, tue ich das, sondern für die Wahrheit (in dem Wissen daß mein Name mit mir aussterben wird weil auch mein Sohn in diese Welt keine Kinder mehr setzen wird), denn sie ist, außer der Familie, das einzig wertvolle, was mir noch geblieben ist. Weil es, dank zu vieler System akzeptierender Menschen wie dir, mehr noch aber weil es die Menschheit schon vor 5000 Jahren unwiderruflich verbockt hat, keine Lösung gibt, du aber sofort ein Wunder erwartest von Menschen die sich nur nicht weiter verarschen lassen wollen, denke ich, und das ist dein Zitat:
    „Ich glaube, du lebst in einer idealistischen, utopischen Fantasie, die du nicht zu Ende gedacht hast.“
    Und am Ende bleiben dir nur wieder ein und die selben persönlichen Angriffe das Abdrängen in die Radikalenecke, und drei mal gequirlter Blödsinn, den ich nie gesagt habe, um meine unwiderlegbaren Beweise und die sie treffend beschreibende Sprache, zu diskreditieren.
    Der Beweis, ist deine Vermutung, voll unter der Gürtellinie:
    „Ich vermute, dein großtuerisches, selbstgefälliges Gelabere von Revolution ist nur heiße Luft mit Nullkommanix dahinter!“
    Daß die Zustände die ich, ich gebe zu unverblümt und schonungslos, beschreibe, dich verzweifelt und agressiv machen, kann ich verstehen, aber du schlägst mal wieder den Falschen, ich bin, bis du meine Beweise mit Fakten entkräften kannst, nur der Bote, der die schlechte Wahrheit überbringt.
    „Wie willst du das System umstürzen (ohne Gewalt)?“
    Du gibst die Antwort selbst in deiner Frage.
    Ich will das System nicht umstürzen, sondern immer und immer wieder nur die Wahehrheit sagen!
    Wenn sich die Wahrheit trotz drohender Unterdrückung und Gewalt, du sagst dazu „Konterrevolution“, der Schergen und ihrer Befehlsgeber, vor denen du katzbuckeln willst damit sie dir nichts tun,(was ich verstehe weil auch du die Gewalttätigkeit dieser Verbrecher zu Recht fürchtest) durchsetzt, und sich darauf was ändert isses gut, dann bekommen wir zum ersten mal was halbwegs sauberes, qualifiziertes und neues, wenn nicht, können die sich ihre verlogene Pseudolegalisierungssch..e sonst wo hin stecken, denn dann wird sich die Geschichte, analog zum Mainstream-Wiederholungs-Fernsehen, wieder mal wiederholen und das wird wirklich echt langsam langweilig.

  18. ADHSPatient

    @Ralf:

    Ich entschuldige mich, wenn ich deine Position falsch wiedergegeben habe. Steigere mich manchmal ich Diskussionen rein, und einige Wortfetzen von dir haben mich zu der Ansicht gebracht, dass du im Grunde die Revolution oder den Umsturz der BRD anstrebst.

    Z.B. dieses Zitat:
    „Eine Revolution soll die in der Gegenwart bestehenden Ungerechtigkeiten sofort, und nicht in einer imaginären Zukunft, die den Unterdrückern genehm ist, beseitigen.“
    Das klingt nicht als ob du gegen eine Revolution bist. Fairerweise kommt als nächstes der Satz:
    „Außerdem wüßte ich nicht, daß Demokratie das zügige schaffen von Gerechtigkeit verhindern soll.“
    Was einerseits zeigt, dass du eine echte Demokratie willst, und da bin ich bei dir, aber dann zusammen mit dem Rest des
    Absatzes zeigt, dass du nicht glaubst, dass wir in einer leben. Da bin ich gespaltener Meinung, denn es gibt tatsächlich
    riesige Demokratiedefizite, die Diktatur der Mehrheit gibt es hier durchaus, andererseits gibt es demokratische Prozesse
    die in der BRD seit Gründung funktionieren, und wenn auch langsam viele Veränderungen gebracht haben (beispielsweise die
    Abschaltung von AKWs (was ja längst nicht in jedem anderen demokratischen Land passiert), Legalisierung der Homoehe, Gleichstellung der Frauen,
    mehr Verbraucherrechte, und vieles mehr). Auch die Rechtsprechung der obersten Richter kann sich auf einigen Gebieten sehen lassen,
    beispielsweise wurde die Vorratsdatenspeicherung jetzt mehrmals einkassiert (zuletzt auch vom EuGH), und auch der Konsum von Drogen ist
    prinzipiell auf diesem Weg „legalisiert“ worden, was die Politiker leider nie korrekt umgesetzt haben.

    Die Legalisierungsgegner und den Staatsapparat belegst du zudem mit Begriffen wie Dummbullen, Unrechtsstaat,
    Nazis, die dich ins Kiffer-KZ werfen wollen, usw. Kannst du dir denn nicht vorstellen, dass beispielsweise
    Marlene Mortler, so schwierig es zu verstehen ist, tatsächlich an die Gefährlichkeit von Drogen glaubt, und
    ihre Politik für richtig hält? Konservative lehnen Veränderung und das Unbekannte ab, das Problem ist ja eigentlich,
    dass jemand wie die Marlene keine eigene Erfahrung mit Cannabis hat, mit Alkohol selbstverständlich schon.
    Klar ist das eine scheiß Grundlage für eine repressive Politik, sie deswegen mit Massenmördern (Faschisten/Nazis)
    gleichzusetzen finde ich da in der Tat hart. Auch wenn sie moralisch tatsächlich etwas Verwerfliches tut, nämlich
    aus schwer verständlicher Unwissenheit dazu beizutragen, dass eine Gruppe von Menschen weiterhin kriminalisiert wird.
    Irgendwie finde ich sogar, dass dadurch echte Nazis und deren Verbrechen verharmlost werden, auch wenn ich mir sicher
    bist, dass du selbiges nicht tun wolltest.

    Übrigens löst es in mir keine Aggressionen aus, aber ich bin nun mal diskussionsfreudig. Mich irritiert wie man gegen die
    politische Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner argumentieren kann (was du mehrfach mit deinen sehr harten Worten
    getan hast), weil das eine der Möglichkeiten ist, die man längst nicht überall in der Welt hat (bis auf wenige Ausnahmen
    geht das nur in der sogenannten westlichen Welt), die Staatsmacht bei einer Diskussion zu stellen, Zuhörer zu überzeugen,
    und anschließend Mehrheiten zu gewinnen, die die Verhältnisse zurechtrücken.

    Ich habe dich so verstanden, dass du diesen Pfad des politischen Streits wie er in der BRD noch immer möglich ist,
    nicht willst, und lieber das gesamte System auf einmal umstürzen würdest. Worte wie „Verbrecher“ und deine Aussagen wonach
    du diese nicht davon kommen lassen willst, haben mich dazu geführt zu glauben, dass du dich selbst innerhalb unsere Verfassung
    nicht mehr einordnest, weil ich dachte, dass diese für dich ein Werk eben dieser Verbrecher wäre.
    Vielleicht bin ich mit diesen Annahmen zu weit gegangen, weil du nie explizit gesagt hast welches Vorgehen dir vorschwebt,
    von dir sind immer nur Aussagen dazu gekommen, welchen Weg du scheiße findest, und dass man sich mit den „Verbrechern“ gar nicht
    erst hinsetzen dürfte.

    Hab deine Beiträge nochmal überflogen, und ich kann alles durchaus nachvollziehen. Beispielsweise die Homosexuellen, die jetzt
    ihrer Entschädigung nachlaufen dürfen, da hast du einfach nur Recht. Und dein kleines Kiffer-KZ-Gedicht, trifft irgendwo schon
    den Punkt wie man sich als Verfolgter in diesem Staate fühlt. Klar ist diese Politik verächtlich, und man sollte sie auch
    so nennen dürfen.

    Ich würde ehrlich gesagt gerne eine Diskussion von dir mit einem Prohibitionisten sehen, weil ich es zu gerne sehen würde, dass
    du ihm deine ehrliche offene Meinung direkt ins Gesicht sagst. Die Empörung bei diesen scheinheiligen schützern der Volksgesundheit
    wäre freilich groß, aber tief in ihrem Innern würdest du mit Sicherheit einen Nerv treffen, denn auch sie können sich nicht
    vollständig von der Wahrheit verbergen, selbst wenn sie ihre eigenen Argumente glauben.

    Wenn jeder in unserer Gesellschaft sich in seiner kleinen Blase abschottet und meint er hätte die Wahrheit und alles was abläuft
    sei grundsätzlich falsch, aber er würde sich niemals mit den Andersdenkenden auseinandersetzen, weil die ja das Problem sind und
    deswegen Geächtete, dann radikalisieren sich auf Dauer verschiedene Strömungen und die Stimmung im Land wird gereizt, bis es
    zu Gewalt kommen muss.

    Reden, zusammensetzen, harte Wortgefechte, einschließlich harter Vorwürfe, sind der demokratische Weg. Der Staat muss es schließlich
    schaffen verschiedenste Interessen unter einen Hut zu bringen ohne den Frieden im Land zu gefährden.

    Ich entschuldige mich auch dafür dich in die radikale Ecke gedrängt zu haben, du wolltest nur die Wahrheit sagen, sagst du.

    Wenn du deine Beiträge liest, wirst du auch darauf kommen, wie man zwischen den Zeilen deinen Willen zur Revolution herauslesen
    könnte, und insbesondere deine Wortwahl lässt dich radikal erscheinen. Finde deine Kommentare strotzen vor Hass, und diesen Hass
    kann ich absolut nachvollziehen, hab ich doch auch schon einige male den Stinkefinger in Richtung meines Bildschirms gezeigt,
    wenn ein Mist laberndes CSU-Gesicht aufgetaucht ist.

    Bei mir stirbt die Hoffnung zuletzt, dass man auch diese Sturrköpfe irgendwann wird belehren können. Du hast ganz offensichtlich keine mehr,
    und scheint dir die „Entfernung“ dieser Gestalten zu wünschen, in Form einer Umsiedelung in den Knast.

    Zum Abschluss möchte ich mich auch entschuldigen, wenn ich unter der Gürtellinie argumentiert habe. (Wobei du damit beim politischen Gegner kein Problem hast,
    Ironie, und Menschen die sich auch nur mit ihm hinsetzen schlecht machst)

    Meine Vermutung, dass du keine besseren Lösungsvorschläge für die Aufhebung der Prohibition hast als den Weg durch das System zu gehen, hast du teilweise nochmal bestätigt, weil du verweigerst welche zu nennen (oder nennen zu müssen), und deine Aufgabe daran siehst die Wahrheit zu sagen.

    Das kann ich so akzeptieren, ist legitim.

    Lässt den Widerspruch aber nun mal weiter bestehen, dass du Anderen, die versuchen auf realistischem Weg etwas zu verändern (wenn auch unendlich langsam und zum Haare ausreißen mühselig) an der Situation, die du und ich scheiße finden, Vorwürfe machst, während du davon träumst (ein Traum den wir alle haben), dass sich das System am besten über Nacht komplett wandelt, während dein Beitrag scharfe Verurteilungen mit der Wahrheit sind, und ansonsten?!

    Dass ein geänderter Wind in der Bevölkerung auch eine reale Änderung in der Politik nach sich ziehen kann sieht man an den Beispielen Kalifornien und Kanada, und das gleiche wird meiner Meinung nach hier geschehen, nur für meinen Geschmack viel zu spät. Ich schätze erst in der übernächsten Wahlperiode wird Cannabis teillegalisiert. Bis dahin werde ich die Auseindersetzung mit dem politischen Gegner suchen.

  19. Ralf

    @ ADHSPatient
    „Mich irritiert wie man gegen die
    politische Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner argumentieren kann (was du mehrfach mit deinen sehr harten Worten
    getan hast),“
    Ich finde eine Antwort mit Worten, egal wie hart sie ist, immer noch besser als eine mit der Knarre in der Hand, deren sich die Prohibitionsverbrecher henmmungslos gegen uns bedienen. Komischerweise irritiert dich die blanke lebensbedrohende Waffengewalt der Prohibitionsverbrecher nicht, meine Worte aber schon, seltsam ,seltsam…irgendwie steht bei euch alles auf dem Kopf !?
    “ Finde deine Kommentare strotzen vor Hass, und diesen Hass kann ich absolut nachvollziehen, hab ich doch auch schon einige male den Stinkefinger in Richtung meines Bildschirms gezeigt, wenn ein Mist laberndes CSU-Gesicht aufgetaucht ist.“
    Siehst du, dein Hass resultiert nur aus dem bischen Verlogenheit die dich regelmäßig aus den Medien anspringt und auf die Palme bringt. Nun stelle dir aber mal vor, so ein bewaffnetes Dreckschwein von Scherge hält dir wegen ein paar Gramm die Knarre an den Kopf und sagt: Wenn du dich noch einmal bewegst knall ich dich ab, und dieser Vorgang des Eindringens in deine Privatsphäre wegen kleiner Mengen nicht Kilos, wiederholt sich so oft daß man es kaum noch zählen kann ! Dazu kommt noch ein krimineller Richter (Schutheiß heist das Schw..n) und Staatsanwalt (Gries heißt dieser Nazi beide im Amtsgericht Landstuhl) die sich im Duett seit 20 Jahren permanent darin üben, mich mit erfundenen Bagatelldelikten wie versuchter Sachbeschädigung (ich habe barfuß in einer Entfernung von 1m einen Tritt gegen ein Eisenschloß angedeutet ohne dieses zu berühren, oder Erpressung, weil ich meinem betrügerischen Zahnarzt gesagt habe daß ich ihn anzeigen werde, hat mich dieses Schw..n wegen Erpressung verurteilt) in ihr Kiffer KZ zu kriegen, weil sie es mit den geringen Mengen Cannabis mit denen ich zu tun habe nicht schaffen. Nicht einen Tag meines Lebens habe ich zugebracht ohne eine konkrete Verfolgungmaßnahme dieser Verbrecher gegen mich.
    Ich darf keine geologischen Gutachten schreiben, nicht auf einem Landesamt oder in der Uni arbeiten, habe also Berufsverbot und vollkommen umsonst Abi nachgemacht und studiert, und der Lappen ist auch schon seit 7 Jahren weg. Alles was mir im Leben was bedeutet hat haben diese Gangster mutwillig zerschlagen. Außer meinem Hass haben die mir alles genommen, und zumindest den werde ich mir weder von diesen Verbrechern noch von irgendwelchen blauäugigen Schreibern, die selbst nie im Leben wirklich so ein Leid ertragen mußten, hier nehmen lassen !
    „Zum Abschluss möchte ich mich auch entschuldigen, wenn ich unter der Gürtellinie argumentiert habe. (Wobei du damit beim politischen Gegner kein Problem hast, Ironie, und Menschen die sich auch nur mit ihm hinsetzen schlecht machst)“
    Das ist kein politischer Gegner sondern ein Kriegsgegner, schon vergessen ?Der „Krieg gegen Drogen (Konsumenten) wurde unter Benutzung blanker Waffengewalt ausgerufen vom FEIND, denn im Krieg ist das Gegenüber der Feind und nicht der politische Gegner,. Mit diesem gewalttätigen Pack rede ich erst wenn sie aufhören zu schießen, und den Krieg gegen uns offiziell aufhören. Friedensverhandlungen bedingen normalerweise wenigstens einen Waffenstillstand, den es aber gegen Cannabiskonsumenten nicht gibt, im Gegenteil man versucht verbrannte Erde also möglichst viele zerstörte Biographien zu hinterlassen. Bis also so ein Waffenstillstand existiert, sind alle die mit den Kriegsverbrechern reden nichts weiter als Kollaborateure die ihren eigenen Leuten, den Opfern in den Rücken fallen!
    „Der Staat muss es schließlich schaffen verschiedenste Interessen unter einen Hut zu bringen ohne den Frieden im Land zu gefährden“,
    genau das, hat er aber durch die Ausrufung diese kriminellen Krieges, innerhalb der Bevölkerung gemacht. Er hat für Geschäfts- und Machtinteressen auf Gerechtigkeit und den inneren Frieden geschissen und den Krieg gegen eine Minderheit ausgerufen und diesen wie jeden vorherigen Krieg über die Lügen der Medien salonfähig gemacht.

    “ weil du verweigerst welche(Lösungsansätze) zu nennen“
    Ich verweigere garnichts, ich sage nur, es gibt in diesem gewaltmonopoltätigen System keine Gerechtigkeit und deswegen auch keine Lösung, die ich nennen könnte, die nicht zu Lasten der unterdrückten Opfer geht. Ich kann dir aber eine Prognose geben, die lautet: Innerhalb der nächsten höchstens 50 Jahre, wird dieses System unter Erzeugung von milliarden Toten zusammenkrachen wie ein Kartenhaus.
    „Ich schätze erst in der übernächsten Wahlperiode wird Cannabis teillegalisiert.“Na dann träum mal schön noch 10 Wahlperioden weiter.
    Die Hoffnung ist der Regenbogen
    über den herabstürzenden Wasserfällen des Lebens.
    Friedrich Nietzsche
    Ich schwimme schon ganz unten in der Nähe der Mündung, für mich gibt es keinen Regenbogen mehr!

  20. ADHSPatient

    @Ralf:
    Tut mir leid zu lesen, was dir alles passiert ist, und in Folge dessen ist deine meiner Meinung nach radikale Argumentation nachvollziehbar.

    Wenn das alles stimmt (und ich glaube dir!), dann bist du nicht nur Opfer der Prohibition, sondern auch staatlicher und richterlicher Willkür, die auch unabhängig von Prohibition existiert hätte.
    In diesem Staat, wie in jedem Staat oder jeder Organisation mit Macht, gibt es schwarze Schafe.

    Du hast das Recht nicht bekommen, was dir zugestanden hätte, und dein Leben wurde kaputt gemacht. Da wäre ich genau so sauer wie du.

    Offensichtlich haben mehrere Menschen eine private Fehde gegen dich (also die können dich nicht leiden, um es milde auszudrücken..), und sie konnten sich durchsetzen und dich beschädigen, da sie mächtiger sind als du.

    Ich glaube die Prohibition war dabei nur Mittel (eine Art Waffe), die sie gegen dich verwendet haben, und nicht das Problem an sich (was viel größer ist), jedoch Teil des Problems.

    Dass du Menschen die dir Unrecht angetan haben bestraft sehen willst, kann ich auch absolute nachvollziehen.

    Ich kann sogar nachvollziehen, dass du dich im Krieg siehst.

    Das ändert nur alles wenig daran, dass der Großteil der Bevölkerung die Prohibition für etwas Gutes hält, weil er auf die prohibitionistischen Argumente hereingefallen ist.

    Und wenn du dann kommst und Leuten Kollaboration unterstellst, die den Versuch unternehmen wollen diesen Argumenten durch politischen Streit (Debatten, Diskussionen, wie man es immer nennen mag) den Wind endlich aus den Segeln zu nehmen, damit die Bevölkerung aufwacht und sich somit etwas ändern kann, dann triffst du genau diejenigen, die auf deiner Seite kämpfen wollen.

    Es ist eine absolute Unverschämtheit von dir, mir und anderen vorzuwerfen wir würden „diesen Verbrechern“ auch noch helfen. Mein Ziel ist, dass diese Verbrechen gegen die Menschenwürde möglichst schnell Geschichte sind.
    Wenn wir uns alle wie du verhalten, uns in unserem Kämmerlein einsperren und darüber wütend sind, dass die Welt schlecht ist, ändert sich genau gar nichts, und alles bleibt beim Alten. Damit wird die unerträgliche Situation verlängert.

    Die Prohibitionisten, z.B. in der konservativen CDU/CSU, sind so sozialisiert worden, dass sie glauben Gutes zu tun. Für uns beide ist das absurd, man muss es aber so sehen können, damit einem klar wird, dass das Problem weniger in Bosheit als in waschechter Dummheit besteht.

    Es ist vergleichbar damit, dass die meisten katholisch sozialisierten Menschen (ich nehme die Katholiken nur als Beispiel, hätte auch jede andere Religion nennen können) ihre Kinder wiederum katholisch sozialisieren, und den gleichen Unsinn durchlaufen lassen, weil man halt „glaubt“ was einem das Umfeld sagt. Babys und Kinder sind offensichtlich leicht zu beeinflussen, und selbst viele Erwachsene sind im Kern noch Kinder. Intelligenz ist nicht sehr weit gediehen. Man kommt im Leben (leider) durch Anpassung weiter.

    Konservative Menschen, sind besonders gut angepasste Menschen.

    Natürlich gibt es darunter auch einige echte Arschlöcher.

    Der Großteil der Bevölkerung und der Politiker ist schlicht und ergreifend von falschen Glaubenssätzen in die Irre geführt worden.

    Um diese Menschen zum Erwachen zu bringen, muss man sich auseinandersetzen können, und zwar in dem man sich hinsetzt (und das selbstverständlich auch mit dem politischen Gegner) und ihre falschen Argumente ein ums andere mal entkräftet.

    Das du so etwas Kollaboration nennst lässt mich nur mit dem Kopf schütteln.

    Angesichts deiner traumatischen Erfahrungen, kann ich es jetzt besser verstehen.

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