Mittwoch, 20. Mai 2015

Designierter Bremer Bürgermeister will über Cannabis reden

Carsten Sieling will Cannabis-Regulierung im Senat thematisieren

 

spdtuete
Hanf-Fachgeschäfte für die Hansestadt?

 

In Bremen hat sich der designierte Bürgermeister Carsten Sieling für eine offene Diskussion um die Cannabis-Regulierung ausgesprochen. Gegenüber dem Weser Kurier sagte Sieling, ‚er fände die Diskussion darüber sehr wichtig. Erfahrungen der US-Prohibition hätten gezeigt, dass Verbote einen Schwarzmarkt schafften, den man nur schwer kontrollieren könnte. Er glaube, dass der Senat ernsthaft darüber reden werde.‘

 

Ob die SPD der Hansestadt jetzt umschwenkt oder sich auf ihre Position vom November 2014 zurückzieht, bleibt abzuwarten. Vor einem halben Jahr hatte ein Sprecher der Bremer SPD auf eine Legalisierungs-Initiative von „Die Linke“ und „Bündnis90/Die Grünen“ geantwortet, man könne über alles reden. Für das Betäubungsmittelgesetz sei aber der Bund zuständig. So billig sollte die SPD dieses mal nicht wegkommen, was nicht unwesentlich vom Geschick der Grünen in den Koalitionsverhandlungen abhängt.

 

 

3 Antworten auf „Designierter Bremer Bürgermeister will über Cannabis reden

  1. reefermadness

    Sehr geehrter Herr Sieling
    Laden Sie doch bitte die BayernSPD Landtagsfraktion ein und fragen sie dort mal bitte nach in welcher Welt dieser Herr Herrmann lebt und ob das ernst gemeint ist! http://bayernspd-landtag.de/abgeordnete/
    vielen dank.

    Soll man deshalb, wenn bestimmte Grenzen von Cannabis-Besitz nicht überschritten werden, die Strafverfolgung aufgeben? Herrmann verneint und zieht einen Vergleich: „Ich kann doch nicht Ladendiebstahl legalisieren, nur weil ich einige Ladendiebe nicht erwische.“
    Cannabis sei als „Einstiegsdroge“ nicht zu unterschätzen. Die wenigsten hätten in ihrer Drogenkarriere mit Heroin angefangen. Daher müsse der Staat Drogenmissbrauch von Anfang an streng verfolgen. Eine Aufweichung dieser Haltung gebe es nicht, sagt der bayerische Innenminister entschieden. Ihm habe noch niemand beweisen können, dass die Anzahl alkoholkranker Menschen zurückgegangen sei, weil alkoholische Getränke im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen frei zugänglich seien.
    Den Grünen hält Herrmann darüber hinaus einen unglaubwürdigen Zickzack-Kurs vor: „Erst machen sie wegen des Gesundheitsschutzes den Rauchern das Leben schwer. Und dann wollen sie Kiffen freigeben.“

    Cannabis freigeben?
    Das sagt Bayerns Innenminister dazu – weiter lesen auf
    Augsburger-Allgemeine:
    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Cannabis-freigeben-Das-sagt-Bayerns-Innenminister-dazu-id34130247.html

    mfg

  2. Skunky Skunk

    Wenn unsere veraltete Politik sich nicht mit der Legalisierung auseinander setzen will dann bitte zumindest damit das Langzeit Konsumenten ein recht auf eigen Anbau habe sollten und nicht nach z.B. 5Jahren Konsums immer noch zu Dealern gehen müssen!

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