Donnerstag, 26. Februar 2015

Kiffen 114 mal sicherer als Alkohol

Studie untermauert, was ohnehin fast jeder weiß

 

 

Cannabistote waren bislang immer Zeitungsenten
Cannabistote waren bislang immer Zeitungsenten / Bild: christgr/freeimages

 

Die internationale Aufmerksamkeit, die diese Studie in den letzten zwei Tagen in der Presse erhalten hat, ist schon ein wenig übertrieben, auch wenn Cannabis bestens abschneidet. Denn schaut man auf die Details, wird schnell klar, dass die eigentliche Erkenntnis der Wissenschaftler ist: Alkohol ist 114 mal tödlicher als Gras und bei anderen Drogen sieht es in Sachen Letalität ähnlich aus. Schön, dass wir jetzt wissen, wie viel mal tödlicher Alkohol ist, aber dass es keine Cannabistoten gibt, wusste man bereits vor der Studie.

 

Aber merke: Gute Schlagzeilen sind besser als schlechte oder gar keine, also feiern wir mit: Alk sucks, Weed is safe.

 

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7 Kommentare
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Lars Rogg
Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Jetzt fehlt uns nur noch eine Regierung die sich für die Wahrheit interresiert und auf der Realität basierende Gesetze macht…wenn da nicht der Lobbyismus wäre !!!

Gasterl
Gasterl
6 Jahre zuvor

Washington hat nun auch legalisiert – und in Österreich schreiben die Ministerien, da es auf Grund internationaler Abkommen nicht möglich sei Cannabis zu legalisieren…..

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Gasterl
6 Jahre zuvor

Jedes Land hat durchaus die Möglichkeit einen eigenen Weg zu wählen. Siehe die Niederlanden, Portugal, USA, usw. Es ist nur die Frage ob man den Lobbyisten der Pharma etc. ans Bein pissen will oder nicht. Wer Eier sucht der findet sie auch !! Deutsche Politiker sind aber strohdumme Herdentiere. Konservativ bis ins Mark. Egal welche Partei- oben angekommen hängen sie ihre Eier in die Politiksoße und verlieren sie dort, oder sie werden bis zur Unkenntlichkeit weich gekocht. Unfähige, Geldgierige Ar…… wie der Thomasius bestätigen sie auch noch darin. Fakt ist das die Wahrheit schon lange auf dem Tisch liegt, sie aber von Entscheidungsträgern nicht gesehen werden will. Die interresieren sich nicht für die Belange des friedfertigen Kleinkiffers und für die… Weiterlesen »

X-KIFFER
X-KIFFER
6 Jahre zuvor

Bei der Studie gehen die Wissenschaftler von reinen Stoffen aus, also ohne die Streckmittel die der Schwarzmarkt noch reinbringt. Würde man mit durch Streckmittel verunreinigten Stoffen forschen wäre die Quote von 1 zu 114 gegenüber Alk nicht zu halten. Deshalb kann man zur Zeit leider nicht behaupten das Kiffen 114 mal ungefährlicher ist als Alkohol zu konsumieren. Die Prohibition macht es extrem gefährlich gestrecktes Cannabis vom Schwarzmarkt zu konsumieren. Allerdings, wäre der Alkohol ebenfalls illegal, würde sich durch die Streckmittel des Schwarzmarktes das Verhältniss von 1 zu 114 um ein Vielfaches zu ungunsten des Alk. erhöhen. Auch der Selbstanbau von Cannabis reduziert das Risiko leider nicht unbedingt. Zur Herstellung von Gras gehört nicht nur ein grüner Daumen und der korrekte… Weiterlesen »

OTTo
OTTo
6 Jahre zuvor

Leider ist das Gras von der Straße oft gestreckt, wodurch am es am Ende genau so schädlich wenn nicht noch schädlicher als Alkohol ist.
Und das nur weil der Staat Cannabis nicht legalisiert und uns nicht reines cannabis mit gute Qualität aus Coffee Shops kaufen lässt.
#legalize it

Werner Fischer
Werner Fischer
6 Jahre zuvor

Wenn ich einen betrunkenen mir ansehe in welch einem Elend er sich befindet dann denke ich an eine Heroinsüchtigen denn da gibt es fast keinen Unterschied außer die Kotze am Leib des Trinkers und als Cannabis Konsument kann man nur Mitleid haben auch wenn man verfolgt wird weil Hanf ja als Teufelszeug geächtet wird

Littleganja
Littleganja
6 Jahre zuvor

Vor kurzem wurde bei Nano (3sat) das schöne Alkoholiker Argument “”” Rotwein ist gut gegen Krebs / schützt vor Krebs “”” endlich zerstört. Zwar ist es richtig das im Rotwein Krebshemmende Stoffe vorkommen, steht auch z.b. auf Wikipedia. Zitat: “”” Insbesondere einigen Arten von Krebs soll durch Rotwein vorgebeugt werden können. Dieser Effekt wird hauptsächlich dem pflanzlichen Antioxidans Resveratrol zugeschrieben, welches einen Mechanismus einleitet, an dessen Ende entsprechende Krebszellen zerstört werden.””” Bei Nano wurde jedoch gesagt laut neusten Untersuchungen müsste man ca. 10 Liter Rotwein trinken um einen Effekt auf Krebszellen zu haben bzw. um soviel von den “gesunden Stoffen” aufzunehmen um den Krebs vorzubeugen. Mir ist kein Alkoholiker oder Alkoholgenusstrinker bekannt der solche Mengen schafft, zumal vermutlich eine erhebliche… Weiterlesen »