Donnerstag, 19. Februar 2015

Wien: Stecklinge noch legaler als ohnehin schon

„Dem Gesetz ist jedoch ein generelles Aufzuchtsverbot von Cannabispflanzen, mag es sich auch um THC-haltige Sorten handeln, nicht zu entnehmen“

 

Bounty´s kleine Indoor-Anlage
Fraglos legal: Nicht blühende Hanfpflanzen in Österreich

 

 

Österreichs größter Stecklingsproduzent, Flowery Fields aus Wien, hat vor dem Oberlandesgericht Wien einen wegweisenden Sieg errungen. Staatsanwaltschaft und Polizei hatten der Stecklingsgärtnerei vorgeworfen, mit der Pflanzenzucht in Wien und in Niedrösterreich die Suchtgiftproduktion zu unterstützen. Als Flowery Fields  vergangenes Jahr zusammen mit einer großen Wiener Gärtnerei  auch andere Gärtnereien in ganz Österreich mit Stecklingen beliefern wollte, schlug die Polizei zu. Sie beschlagnahmte 4000 Pflanzen in einem Wiener Gewächshaus und klagte beide Unternehmen der Beihilfe zur Suchtmittelgewinnung an. Die Gärtnerei wurde bereist Ende 2014 freigesprochen, der Freispruch für Flowery Fields folgte gestern.

 

„Der Schlussfolgerung der Anklagebehörde, wonach bei lebensnaher Betrachtung schon der Anbau potenter Cannabispflanzen den auf Suchtgiftgewinnung gerichteten Vorsatz begründe, kann ohne weiteres Beweissubstrat in dieser Allgemeinheit nicht beigetreten werden“ , heißt es in der Urteilsbegründung. Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf das Einlegen von Rechtsmitteln.

 

Da der Stecklingshandel bislang nur in wenigen Regionen Österreichs von den Behörden geduldet wurde, könnte das Urteil wegweisend für Produzenten, Händler und Kunden in jenen Bundesländern sein, die solch spezielle Gärtnereien bislang vehement verfolgt hatten. Seit gestern  gibt es ein Urteil einer hohen Instanz, auf das sich die Betroffenen ab sofort berufen können.

3 Antworten auf „Wien: Stecklinge noch legaler als ohnehin schon

  1. konter

    Was ist das denn für ein sinnfreier Kommentar?

    In dem Artikel hier geht es um Österreich und nicht um Deutschland und afaik wurden andere Artikel von Franjo Grotenhermen schon bei der Meldung bzgl der Kostenübernahme initiiert durch Fr Mortler verlinkt.

    Kannst aber gerne ausführlicher werden

  2. daito aka myndos akan

    Bitte nicht so aufbrügelerisch hier. Vielen Dank im Vorraus.

    Die Website des deutschen Hanfverbandes hat deutlich mehr Defizite.

    Im Artikel um CBD hieß es einzigartiger „Rausch“ -.-
    Da mein ich doch zu Wissen, dass es um eine Wirkung geht.
    Selbst bei Zwillingen (Drillingen etc.) verspürt jeder von ihnen eine andere Wirkweise,
    die man allerdings auf keinen Fall Rausch nennen sollte…
    Es sei denn man möchte sich auf das Niveau von Alkohol und anderen Hardcore Substanzen herablassen.
    Gerade die Verkehrsdebatte zeigt man fährt ja überhaupt gar nicht im „Rausch“zustand.
    Zudem wäre ich nach 10 Jahren ständiger „Rausch“erfahrung garantiert nicht im Stande solche und andere Texte zu schreiben.
    Und ja gerade weil ich jeden Tag oder auch jeden zweiten eine andre Wirkweise wahrnehme [von wegen betäubt und andere Märchen] -> kann ich eben davon sprechen, dass man immerhin Abwechslung findet auch wenn die Rauchhandlung bzw. Konsumhandlung oft die selbe ist.
    Demnach kann und darf eigentlich niemand von Rauschzuständen sprechen es sei denn er möchte sich der Verleumdung strafbar machen.

    Andauernd wird man in irgendwelche Ecken getrieben. Verbal als auch physisch 🙁

    Hier IST EINFACH DER KNACKPUNKT. (und ihr Leute von Heute da können Knackis schon mitreden … DOCH wer gibt ihnen die ausreichen Chance und Möglichkeit dazu?!)
    Möge Gott uns doch allen helfen vernünftig zu handeln und zu denken und zu !fühlen!.
    Letzte Frage: Ist fühlen nicht auch spüren?!?

    Danke fürs lesen und Entschuldigung.
    Man bittet um Absolution 🙂

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