Donnerstag, 5. Februar 2015

Facebook-Zensur für Hanfapotheke

Gefällt uns gar nicht:  Facebook-Seite des Oakland’s Harborside Health Center geschlossen

 

facebook-hhc-block
Müssen leider draußen bleiben: Hanfapotheken auf Facebook

 

 

Der Oakland’s Harborside Health Center ist eine der bekanntesten und größten Hanfapotheken der USA. Das in San Francisco ansässige Unternehmen wurde durch die Discovery-Channel Serie „WeedWars“ über die Grenzen Kaliforniens hinaus in den ganzen USA bekannt. Selbstredend nutzte Inhaber Steve DeAngelo , der zugleich einer der bekanntesten Cannabis-Aktivisten des Landes ist, alle Social Media Tools, um die Interessen seiner Patienten und seiner Firma bestmöglichst zu vertreten. Vor wenigen Tagen sperrte Facebook ohne Vorwarnung den Harborside Health Center-Account sowie das Instagram-Konto der Medical Dispansary.

 

Facebook hat kurz darauf mitgeteilt, einige Mitglieder wären aufgrund der Verbreitung illegaler Inhalte geflaggt worden. Sie seien daraufhin entweder gesperrt oder ermahnt worden, das Verbreiten des umstrittenen Contents zukünftig zu unterlassen. Steve DeAngelo hingegen meint,  er empfinde die Schließung als willkürlich, da viele Dispensarys weiterhin auf Facebook aktiv seien, ohne gesperrt oder ermahnt zu werden. Obwohl die Dispensarys in Kalifornien legal agieren, dürfen sie den größten Spielplatz der Welt nicht mehr betreten, denn der Kodex Sozialer Netzwerke ist eindeutig: Wenn jemand einen Account zu einem Themenfeld eröffnet, das in einem Land legal, in einem anderen jedoch illegal sei, dürfe der Inhalt aufgrund der Internationalität der Mitglieder nicht verbreitet werden. Klingt gut, allerdings kontrolliert das in Wahrheit kein Mensch. Konsequent angewendet hieße das nämlich auch, Accounts zu Alkohol, Christlichem Glauben, Hexerei, schwuler Kultur und anderen Dingen, die in einigen Ländern der Welt verboten sind, hätten auf Facebook nichts verloren. Denn all diese Dinge sind in vielen Kulturen explizit verboten.

 

“Facebook wollte, dass wir unsere Grundüberzeugung und unsere Geschäftsgrundlage leugnen. Das werden wir nicht tun. Das widerspricht allem, für das wir einstehen“, kommentierte Harboursite-Gründer DeAngelo den Schritt.

 

Weed Wars:

 

 

7 Antworten auf „Facebook-Zensur für Hanfapotheke

  1. Littleganja

    Facebook ist der letzte Sch…! Keine Ahnung was alle so cool daran finden?!?!

    Habe kein Konto und werde auch nie eins haben.

    Denke das Harborside Health Center wird auch so gefunden ohne Facemock……

  2. Michel

    Bitte Netiquette berücksichtigen

    Leider mussten wir Ihren Kommentar auf hanfjournal.de entfernen, da er nicht der allgemeinen Netiquette entspricht. Um ein angenehmes Diskussionsklima zu bewahren, ist die Einhaltung dieser unabdingbar. Bitte halten Sie sich für weitere Kommentare an die allgemeine Netiquette.

    Beste Grüße
    Michel
    Agentur Sowjet

    PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

  3. X-KIFFER

    Fratzenbuch:
    Die digitale Seuche des 21. Jahrhunderts. Die Realität übersteigt Orwells Vision um ein Vielfaches.
    Man muß Fratzenbuch nicht beruflich haben. Kein Beruf verlangt das, kein Mensch braucht den Dreck. Zuckerberg ist ein Dieb. Er hat die Idee damals geklaut. Die ganze Welt weiß das. Wer seine Daten einem Kriminellen ausliefert ist selber schuld und dem ist auch nicht zu helfen. Ich werde niemals einen Fratzenaccount haben und habe genug Möglichkeiten meine Freunde zu kontaktieren.
    Es gibt ein Gesetz das solche Dienste verpflichtet kostenlos Auskunft über die gespeicherten Daten zu geben. Wer also FB Arbeit machen und sie damit bissel ärgern möchte verlangt regelmäßig Auskunft über die gespeicherten Daten und Löschung falls etwas dabei ist. 1x pro Jahr kann man das tun. Email genügt. Wenn sie nicht antworten mit Klage drohen, das macht denen dann schon Beine.

  4. Ralf

    @Michel
    „……… wobei es in der Hand des jeweiligen Betreibers/Verantwortlichen liegt, Art und Ausmaß der Netiquette vorzugeben, deren Einhaltung zu kontrollieren und Verstöße ggf. durch Ausschluss von Teilnehmern negativ zu sanktionieren. Es gibt keinen einheitlichen Netiquettetext ( !!!!!!), sondern eine Vielzahl von Texten und Vorgaben.“
    Auszug aus Wikipedia durch oben genannten Link

    Viel Spaß beim immer extremer werdenden zensieren, denn immer öfter sehe ich hier das Kommentare entfernt werden. Was ihr hier treibt ist die reine Willkür und wenn das so noch eine Weile weitergeht werde ich mir überlegen ob ich euch überhaupt noch lese.

  5. Michel

    Hallo Ralf

    Jeder kann hier sagen was er möchte so lange es keine Beleidigungen oder Ausdrücke enthält. Was haben Beleidigungen und Ausdrücke mit Meinungsfreiheit oder Zensieren zu tun, da hast Du was falsch verstanden. Wenn Du es einfach nicht schaffst, einen zivilisierten Kommentar zu hinterlassen, dann Punkte doch Deine Ausdrücke das ist dann auch ok. So schwer ist das nicht.

    Beste Grüße
    Michel

  6. Georg Wissen

    Zensur usw.kann nicht ungestraft infrage kommen!Aber niemand darf vergessen,daß das Fratzenbuch keine Verkaufsplattform sondern eine Datensammelmaschine darstellt,die auf der Dämlichkeit bzw.der Ungebildetheit der Teilnehmer beruht;um nicht basiert zu sagen.
    Für „Vermarktungszwecke“gibt es geeignetere Webseiten wie z.B. die eBucht.
    Das Fratzenbuch ist für mich eine Prolodomäne in der unsereins nichts zu suchen hat.

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