Montag, 14. Januar 2013

Keinen Einfluss auf den Konsum

Studie belegt: Legal kifft es sich besser

Das Hanfjournal zu Besuch in Amsterdsammer Coffeshops
Win-Win Situation: Die legale Abgabe von Hanf entkriminalsiert Millionen und hat keinen Einfluss auf die Zahl der Konsumierenden / Foto: Archiv

Eine neue Studie aus den Niederlanden widerlegt eines der häufigsten Argumente der Prohibitions-Unterstützer/innen: Besteht die Möglichkeit, Cannabis ähnlich wie eine legale Droge zu erwerben, steigt der Konsum in der Bevölkerung nicht automatisch an.
Das niederländische Bonger-Institut für Kriminologie hat kürzlich im Journal of Criminology einen Artikel veröffentlicht, dem zufolge die Verfügbarkeit von Coffeeshops nichts mit den Konsumgewohnheiten oder der Konsumintensität der Niederländer/innen zu tun hat. Auch konnte im Rahmen der Langzeit-Studie kein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Konsum harter Drogen festgestellt werden, Cannbiskonsumierende nehmen nicht mehr oder weniger harte Drogen als Nicht-Kiffer.
Im europäischen Vergleich sind unsere Nachbarn trotz des Coffeeshop-Systems nicht gerade Viel-Kiffer: 2009 konsumierten die Niederländer/innen in Europa mit am wenigsten Hanf, hatten doch 2009 lediglich 5,4 Prozent Cannabis konsumiert, der europäische Durchschnitt lag bei 6,8 Prozent. Der Konsum Jugendlicher und Heranwachsender liegt ebenso unter dem europäischen Durchschnitt.

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