Donnerstag, 25. September 2025

Donald’s Zoll-Keule trifft den Joint – Amerika bekifft sich teuer

trump

Von unserem Sonderkorrespondenten für globalen Schwachsinn

Die Welt der Cannabisliebhaber steht Kopf – und Donald Trump ist wieder mal schuld. Der orangefarbene Orkan der Politik hat sich diesmal nicht mit Mauern oder Golfplätzen beschäftigt, sondern mit… Pre-Rolled Cones aus Indien. Ja, du hast richtig gelesen.

Der Präsident (und vielleicht bald Dauerboss) hat in einem Anflug von „America First“ die Zölle für Importe aus Indien auf satte 50 Prozent angehoben – und damit versehentlich das Rückgrat der amerikanischen Joint-Industrie getroffen. Ein Schritt, der so durchdacht ist wie ein Bong aus Porzellan im Kuhstall.

Make Joints Expensive Again

Für die Cannabisindustrie in den USA bedeutet das: High sein ja, aber nicht mehr billig. Indien liefert fast die Hälfte aller vorgedrehten Cones weltweit. Jetzt sollen Produzenten entweder ihre Margen runterschrauben, die Preise erhöhen oder sich eine neue Quelle suchen – z. B. Indonesien, China oder Omas Nähmaschine.

Aber auch andere Länder sind nicht ohne: China? Geringere Qualität. Indonesien? Volles Haus. Europa? Teuer. USA? Viel Glück beim Rollen.

Trump wollte ursprünglich „Jobs nach Amerika zurückholen“. Jetzt importieren wir vielleicht auch bald den Handrollkurs in die Berufsschule. Inklusive Abschlussprüfung: „Cone drehen unter Zeitdruck“.

Wenn Trump zollt, brennt die Tüte

Laut Brancheninsidern sind die Auswirkungen brutal: Für ein 5er-Pack Pre-Rolls könnten bis zu 60 Cent mehr fällig werden. Für Vielkiffer ist das ein Monatsbudget, für Gelegenheitsraucher ein Grund mehr, selbst zu drehen – oder umzusteigen auf Teer und Tabak.

Manche Unternehmen, wie Custom Cones USA, überlegen ernsthaft, den Job automatisierten Maschinen zu überlassen. Da rollt dann kein Joint mehr auf dem Schoß einer erfahrenen indischen Arbeiterin, sondern auf einem Fließband zwischen 3D-Drucker und Laserbeschriftung.

Zollpolitik oder schlechte Soap?

Doch das Drama geht weiter: Container mit Cones werden an der Grenze gestoppt, weil auf dem Papier „THC“ steht – selbst wenn die Dinger so clean sind wie Trumps Steuererklärung (also: angeblich). Ganze Lieferungen werden beschlagnahmt, weil sie zu sehr nach Freiheit riechen.

Natürlich versuchen manche findige Exporteure, das System zu umgehen: Made-in-France-Aufkleber auf indischen Tüten oder Zollwerte, die so niedrig sind, dass sie selbst beim Discounter verwundern würden. Willkommen in der Welt der kreativen Buchhaltung – powered by Donalds Wahnsinn.

Was bleibt?

  • Der Pre-Roll wird zum Luxusprodukt.
  • Die Industrie bekommt Schnappatmung – nicht vom Rauch, sondern vom Tarif.
  • Und Donald Trump? Der raucht wahrscheinlich gar nicht. Er pustet lieber heiße Luft.

Aber hey – vielleicht ist das ja die neue „War on Drugs 2.0“: Diesmal nicht gegen die Drogen, sondern gegen das Verpackungsmaterial.


Fazit:

Donald Trump hat’s geschafft – er hat Cannabis unsexy gemacht. Zumindest für den Geldbeutel. Aber vielleicht ist das auch der nötige Weckruf für die US-Cannabisbranche, endlich unabhängig zu werden. Make Cones Great Again – Made in USA?

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Haschberg
3 Monate zuvor

Diese irre, vernichtende Zollpolitik wird höchstens dafür sorgen, dass der Selbstanbau zunimmt.
Das wäre jedenfalls die einzige Möglichkeit, diesem abartigen Dilemma zu entkommen.