Montag, 1. Juli 2024

Cannabis Social Clubs am Start

Foto: Archiv

Cannabis Social Clubs am Start. Die Legalisierung von Cannabis Social Clubs in Deutschland markiert einen bedeutenden Wendepunkt für die Cannabisszene im Land. Jahrzehntelanger Einsatz und unermüdliches Engagement von Aktivisten, Befürwortern und der gesamten Gemeinschaft haben endlich Früchte getragen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein Sieg für die Legalisierung, sondern auch ein Triumph der Vernunft und der öffentlichen Gesundheit.

Cannabis Social Clubs bieten uns die Möglichkeit, Cannabis in einem sicheren, kontrollierten und gemeinschaftlichen Umfeld zu konsumieren. Es ist eine Gelegenheit, unser Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und das Stigma, das seit langem mit dem Cannabiskonsum verbunden ist, weiter abzubauen. Diese Clubs fördern einen verantwortungsvollen Konsum und setzen sich aktiv für die Aufklärung über die Wirkungen und Risiken von Cannabis ein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Legalisierung ist die Stärkung der Selbstbestimmung. Wir können jetzt unsere eigenen Pflanzen anbauen, unseren Konsum kontrollieren und sicherstellen, dass wir qualitativ hochwertiges und schadstofffreies Cannabis genießen. Dies ist ein bedeutender Schritt weg vom Schwarzmarkt, der oft unsichere und unregulierte Produkte anbietet.

Wirtschaftliche Vorteile

Die Legalisierung der Cannabis Social Clubs hat auch wirtschaftliche Vorteile. Neue Arbeitsplätze werden geschaffen, kleine Unternehmen können florieren und der Staat profitiert von den Steuereinnahmen. Diese Gelder können wiederum in Bildung, Prävention und Gesundheitsprogramme reinvestiert werden, was der gesamten Gesellschaft zugutekommt.

Für viele von uns in der Szene bedeutet diese Veränderung mehr als nur die Möglichkeit, legal Cannabis zu konsumieren. Es ist ein Symbol für Freiheit, Fortschritt und die Anerkennung unserer Kultur. Wir haben hart gekämpft, um hierher zu kommen, und werden weiterhin dafür sorgen, dass diese Clubs erfolgreich und verantwortungsbewusst betrieben werden.

Die Zukunft sieht vielversprechend aus. Mit der Legalisierung der Cannabis Social Clubs beginnt ein neues Kapitel, in dem wir gemeinsam eine positive und nachhaltige Cannabiskultur aufbauen können. Lasst uns diese Chance nutzen, um unsere Gemeinschaft zu stärken, Vorurteile abzubauen und den Weg für eine aufgeschlossene und informierte Gesellschaft zu ebnen. CSC ist Ok!

Ein Beitrag von Simon Hanf

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

Schnelles Login:

6 Kommentare
Ältester
Neuster Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare zeigen
Ali
10 Tage zuvor

Dieses Gesetz ist einfach nur Scheiße. Meines Wissens nach darf in CClubs nicht konsumiert werden. Was der absolute Schwachsinn ist. Denn nun muss man auf die Straße, um zu kiffen. Und nach dem Kiffen zurück in den Club? Blöder geht es wirklich nicht mehr. Und was sollen all die beschissenen Kontrollen? Wieviele Menschen sterben nochmal jährlich durch Alkmissbrauch alleine in Deutschland? 50 000? 60 000? 70 000? Der Alkwahnsinn kosstet den Steuerzahler jährlich um die 50 Milliarden € aufwärts. Kontrollen? NULL! Mann kann Alk überall kaufen. Kontrolle? Null. Überall konsumieren! Kontrolle? Fast nirgendwo. Wieviel % der Alk hat! Kontrolle? Null. Aber beim harmloseren Cannabis, ja da muss alles kontrolliert werden. Wieviel THC? Unregelmäßige Kontrollen der Clubs, der Mitglieder usw. Das… Weiterlesen »

buri_see_käo
10 Tage zuvor

Dann ist es (CanG) iyO halt shycä. In einer Gesellschaft, in der Unterbelichtung jahrzehntelang verbreitet wurde, muss man zur Durchsetzung politischer Veränderungen/Fortschritte auf die Befindlichkeiten der Unterbelichteten eingehen, sie berücksichtigen. Und zum Rauchen (mit oder ohne Hanf) in geschlossenen Räumlichkeiten (auch z.B. KFZ)…, in z.B. Airports…, entweder draußen oder in Siechenkammern mit Ablufteinrichtung; die ganz, ganz kleinen Kinder werden schon nicht auf’s Dach krabbeln, um durch eine Luke dort bei den Kiffern einzusehen, und vor Schreck zu Stein erstarren. Noch bleibt die Hoffnung, dass Schwarzbraun erst in ca. 15 Monaten das Ruder übernimmt, bis dahin… besser keinen Anlass bieten, es würde massenwirksam augeschlachtet werden. Schwachsinn, Idiotie, düstere, brrrfarbig(e) Gegenwart(en)…, bei YT “Stecklinge doch strafbar? – Wie anbauen”, ab ca. 2:40… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 10 Tage zuvor von buri_see_kaeo
Fred
10 Tage zuvor

Ja, ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung. Leider in den Mühlen des parlamentarischen Prozesses kräftig gestutzt, aber immerhin ist ein Regelwerk entstanden, das legalen Konsum zulässt.

Am Freitag wird wohl aller Wahrscheinlichkeit nach die Nanogrammgrenze erhöht, somit ist die Sache insofern rund, daß man als Hanfkonsument leben kann und von einer deutlich verbesserten Position auf weitere Schritte drängen kann.

Was draus wird, wird die Zeit zeigen. Und hängt sicher auch von jedem einzelnen ab.

Wichtig ist nun sich an die Regeln zu halten, bzw sich nicht beim Übertreten erwischen zu lassen. Aufgabe ist halt, die Horrorgeschichten der Gegner ad absurdum zu führen. Das ist in meinen Augen der einzig gangbare Weg zu einer dauerhaften und umfassenden Legalisierung.

buri_see_käo
10 Tage zuvor

Ja     +

 

Fragen?

 

Und wenn irgendwelche Wahlen sind, egal welcher Ebene:
Briefwahl, bei (evtl. aussichtslosen Pro-Cannabis-Partei(n)! , z.B. Piraten) kreuzen,
Foto und Mail, Begründung & Änderungswünsche formulieren und an die Ampelparteien.
Dann sehen sie “schwarz auf weiß”, dass nur hohle Wahlkampfversprechen Zahlungsmitteleinbußen zur Folge haben könn(t)en.
Einen Grund aus Frust AfD zu wählen gibt es nicht!

mfG  fE

Zuletzt bearbeitet 10 Tage zuvor von buri_see_kaeo
Phil
7 Tage zuvor

Frage in die Runde: werdet ihr Eure Mitgliedbeiträge per normaler Banküberweisung zahlen? Ich habe da irgendwie Bauchschmerzen, selbt wenn der Empfänger als z.B. CSCD e.V. abgekürzt wird. Wie seht ihr das?

buri_see_käo
7 Tage zuvor

Ich würde normal mit Überweisung oder Abbuchung zahlen, warum denn nicht? Mach’ ich bei DHV auch so. Was soll passieren? Die Bank könnte Dir dumm kommen?, reduziert den Dispo-Rahmen? Nie gehabt. Die Verfolgungsindustrie könnte auf Dich aufmerksam werden? Verfolgern gegenüber betrachte ich jeglichen Datentransfer als offen, z.B. Merkels Handy, irgendwelche Kriminellen Organisationen sind wegen vermeintlch verschlüsselten Geräten aufgeflogen, DE Militärs quasseln übers Netz (oder was auch immer) zwischen SG und DE natürlich vor den Russen, u.s.w.. Wenn was geheim sein soll, müssen sich die Personen aus verschiedenen Richtungen ausgehend, aufeinandertzbewegend im Wald treffen. Oder Du nimmst ein doppelwandiges Zelt und plazierst im Zwischenraum Lautsprecher, die ein akustisches Rauschen zwischen 400..4000 Hz abgeben.
mfG  fE