Dienstag, 27. September 2022

LKA NRW: Legalisierung fördert Energiekrise 

Foto: Su/Archiv

Das Landeskriminalamt (LKA) in NRW meint, dass die Legalisierung die Energiekrise fördert. Dabei warnen sie vor explodierenden Stromkosten.

Es ist wieder passiert. Es wird sich ein Argument zurechtgebogen, um die aktuell geplante Cannabislegalisierung zu diffamieren. “Die Cannabis-Produktion verschlingt riesige Strom- und Wasser-Ressourcen”, meinte Colin Nierenz, LKA-Dezernatsleiter und Experte für Rauschgiftkriminalität, der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”. Dies geht aus einen Bericht hervor. Nierenz führt hierzu das Beispiel einer “Cannabis-Plantage” an welche “einen volkswirtschaftlichen Schaden von circa 171.000 Euro im Jahr erzeugte – nur durch ihren Stromverbrauch”. “Es dürfte der Polizei nach einer Legalisierung viel schwerer fallen, vor Ort zu entscheiden, ob das Cannabis aus legaler oder illegaler Quelle stammt.” Ebenfalls werde es Schwankungen beim Wirkstoffgehalt geben, bei dem Cannabis welches aus staatlichen Quellen kommt. “Ich gehe davon aus, dass 500 Meter weiter dann die Kriminellen stehen und Cannabis mit höherem Wirkstoffgehalt billiger anbieten.” Das werde “Unsummen” in die Kassen der Kriminellen spülen, meint Nierenz.

Herr Nierenz, ignoriert hierbei, dass Bier ohne Lizenz gebraut werden darf. Ein ähnliches Modell wäre für Cannabis ebenfalls möglich. Zudem ist der Stromverbrauch nur so groß, weil die Menschen gezwungen sind, Cannabis in der eigenen Wohnung anzubauen. Viele würden sich einen Bio-Grow im eigenen Garten wünschen. Das verursacht keine Stromkosten und würde alle zufriedenstellen. Ebenfalls gibt es z.Zt. schwere Verluste im Anti-Cannabis-Krieg

Ein Beitrag von Simon Hanf

5 Antworten auf „LKA NRW: Legalisierung fördert Energiekrise 

  1. Fred

    Ok. Dann müssen wir jetzt abwägen. Erhöhter Stromverbrauch gegen die Fortsetzung der Jahrzehnte andauernden Verletzung meiner ( unserer ) Grundrechte.

  2. Fred

    Außerdem ist es nicht Aufgabe einer Behörde in Opposition zu Regierungsvorhaben zu gehen. Ganz im Gegenteil. Beamte sind dazu verpflichtet, Vorgaben der Regierung im Sinne des Gesetzes oder des Gesetzesvorhaben durchzuführen und in diesem Fall den Prozess der Legalisierung konstruktiv zu begleiten.
    Das hat beispielsweise die Gewerkschaft der Polizei erkannt und sich bereits entsprechend geäußert.

    Die Legalisierung als ökologische Katastrophe hinzustellen ist mal wieder arbeiten am Narrativ. Ungefähr so sinnbefreit wie die Einstiegsdrogentheorie oder ähnlichen Blödsinn den die Wissenschaft und / oder die tatsächlichen Erfahrungen in legalisierten Ländern förmlich vom Tisch gefegt haben.

    Zumal es völlig problemlos möglich ist, den Anbau ökologisch und klimafreundlich zu gestalten. Wie im Artikel bereits erwähnt durch Freigabe des Eigenanbau im heimischen Garten, Balkon oder Terrasse. Und vergessen sollte man auch Özdemir`s Bauern nicht. Die scharren bereits mit den Gummistiefeln um ihre Felder endlich mit herrlich riechendem Hanf zu bestellen.

  3. buri_see_kaeo

    @ Fred, Danke für 1. Absatz im 2. Beitrag, dann ist der Müll, „der Staat im Staat“ hier abgehakt, in der Realität leider nicht, als Beispiel nur: völlig unverhältnismäßige Sanktionen.
    UND, wer lesen kann ist klar im Vorteil, nach dem Erwerb dieser/der kulturellen Grundfertigkeit(en) kommt nach der Grundschule jedoch das Verständnis des Gelesenen hinzu; steht alles in den vom DHV erarbeiteten Forderungen, einer Bündelung dessen, was normaler Menschenverstand so zu leisten vermag, inkl. Eigenanbau-Clubs (CSCs). Seit allgemeiner Verfügbarkeit „feminisierter Samen“ kommt man ohne jegliches Kunstlicht aus, vorher war zur Geschlechtsumwandlung blaulastiges Licht (LED oder Gasentladung, haben ca. gleiche Effizienz, 200..300 W/m², auf Pflanzungsgröße runterscaliert) in den ersten 4 Wochen nötig.
    Es ist und bleibt unfassbar, welchen herbeifantasierten Blödsinn die Prohibitionisten in jeglicher Hinsicht, in allen Aspekten, in allen Belangen ständig in die Welt brüllen.
    mfG  fE

  4. buri_see_kaeo

    Und dann war da doch noch etwas…, „die industrielle Massendummhaltung fördert Energiekrise!“.
    Ich habe kurz Folgendes: „bier brauer energie treibhaus gas“ in die Suchmaschine getippt; na siehe da.
    Eigentlich ging es mir um die beiden letzten Wörter in meinem Such-String, Auslöser war ein Medien/Radio-Beitrag kürzlich. Die Bierbrauer hätten mehr Zahlungsmittelaufwand wegen der Käufe von Kohlendioxyd zu erhöhten Preisen. Man muss es sich durch den Kopf gehen lassen: Beim Brau/Gär-Prozess entsteht Kohlendioxyd, welches sie in die Umwelt abblasen, um dann welches einkaufen zu müssen, wenn es an die Abfüllung geht. Nicht alle Brauereien arbeiten mit einer derart hirnrissigen Prozess-Technologie; aber die, die bei der Politik eine Weinung/Bettelung leisten, um sich die Kosten für ihre von Steuergeldern sponsoren zu lassen.
    mfG  fE

  5. Heisenberg

    Macht wütend,daß die Polizei mit miesen und billigen Aussagen in die Legalisierung grätscht.Das hat mich veranlaßt hier zu schreiben.

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