Samstag, 23. Juli 2022

Darmstadt – Grow fliegt durch Rauchmelder auf

Foto: Su/Archiv

In Darmstadt flog ein illegaler Grow durch einen Rauchmelder auf

Am Dienstagnachmittag dem 17. Juli entdeckte die Polizei in einer Wohnung in der Moltkestraße einen illegalen Cannabis Grow. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die drei Tatverdächtigen ein. 

Gegen 17:30 Uhr alarmierte der Rauchmelder die Behörden welche schnellstmöglich zum Einsatzort rückten. Dort wurde eine sogenannte “Plantage” mit 80 Cannabispflanzen festgestellt. Es waren mehrere Anbauutensilien mit dabei. Es konnten drei männliche Tatverdächtige im Alter von 32-36 Jahren identifiziert werden. Über das Amtsgericht wurde ein Durchsuchungsbeschluss zu deren Wohnungen erwirkt. “Hierbei nahm die Polizei unter anderem 930 Gramm Marihuana, 115 Gramm Haschisch, 48 Gramm Kokain, mehrere Luftdruckwaffen und über 30.000 Euro Bargeld in amtliche Verwahrung.” heißt es in einer Stellungnahme der Polizei Hessen. 

Gegen diese drei Straftäter wird nun ein weiteres unnötiges Strafverfahren hauptsächlich wegen illegalem Anbau von Cannabis durchgeführt. Bei diesen Mengen sowie den zusätzlichen 48 Gramm Kokain ist eine Verurteilung aber durchaus wahrscheinlich. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

2 Antworten auf „Darmstadt – Grow fliegt durch Rauchmelder auf

  1. Ramon Dark

    Soweit ich weiss sind Luftdruckwaffen und 30.000 € Bargeld besonders im Alter der Festgenomenen erst einmal nichts illegales, aber sobald illegalisierte Drogen im Spiel sind lässt sich daraus natürlich wieder hervorragend ein toller, schwer bewaffneter und gefährlicher Rauschgift-Fall für die Öffentlichkeit konstruieren. Ohne Beweise für einen wirklichen Zusammenhang mit den Drogen müssten in einem wirklichen Rechtsstaat wenigstens das Geld und die Luftdruckwaffen zurückbekommen. Aber meistens findet bei so etwas automatisch eine Vorverurteilung durch die Ermittlungsbehörden statt, die sich auch auf die leider folgenden Gerichtsurteile auswirken. 3 weitere überflüssige Prohibitionsopfer und die politisch Verantwortlichen der Hampel schauen weiterhin tatenlos und labernd dabei zu bzw. schliessen vorsorglich erst einmal unter dem Vorwand einer gesetzlichen Neuregelungsproblematik alle ihre Augen samt der Hühneraugen. Ob der angeblich angestrebte Legalisierungsentwurf wohl auch eine angemessene Rehabilitations- und Entschädigungsregelung enthalten wird? Glaube, kaum.

  2. Buck

    @ Ramon Dark

    Sorry, aber bei 30.000 Euro in bar und 48g Kokain von „Prohibitions“-Opfern zu sprechen ist doch sehr gewagt. Weder das Geld, noch das Kokain hat ein gemeiner Kiffer in der Wohnung zu liegen. Und 80 Pflanzen für den Eigenbedarf? Come on…

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