Samstag, 18. Juni 2022

Stadtrat Leipzig für legales Gras

Foto: Su/Archiv

Der Stadtrat in Leipzig ist für legales Gras.

Das Verfahren der Legalisierung überträgt sich auf diverse Stadträte so auch auf den in Leipzig. Dieser hat beschlossen sich nun ebenfalls für die Legalisierung von Cannabis einzusetzen. 

Die Stadträte beauftragen den Oberbürgermeister Burkhard Jung , ein Modellprojekt zur Cannabis-Legalisierung zu entwickeln welches auch den Jugendschutz involviert.

Der Antrag wurde vom den grünen Politiker und Ratsmitglied Jürgen Kasek eingebracht. Der Antrag wurde mit 37 zu 17 Stimmen angenommen.

Zwar gab es wenig überraschend Widerworte seitens der CDU und der AFD welche allerdings erfolglos blieben. Der Antrag ist durch und nun muss seitens des Stadtrats dieser Antrag umgesetzt werden. 

Die Legalisierung schreitet weiter voran und an diesem Wochenende findet in Berlin die CaNoKo statt, in der diverse Politiker und Cannabisaktivisten vertreten sind und sich für die Legalisierung stark machen. Es geht definitiv in die richtige Richtung. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

5 Antworten auf „Stadtrat Leipzig für legales Gras

  1. greenness

    Es ist bezeichnend.

    In der Stadt, in der die Leute Cannabis und dessen Konsumenten kennen und wissen, was das ist, spricht man sich für die Legalisierung aus.

    Auf dem Land bekommen die Leute ihre Infos diesbezüglich vom Pfarrer und dem CD/SU-Bürgermeister und haben keinerlei Ahnung, über was da geredet wird. Als Resultat wird dann wacker gegen die Todesdroge angekämpft.

    Es ist fast ein bisschen wie mit den Ausländern. Die, die welche kennen, haben kein Problem. Die, die keine/kaum Ausländer kennen, halten sie für eine Gefahr.

  2. Haschberg

    Leipzig ist eine moderne Großstadt mit viel jungem Publikum, die wissen was gut ist und sich nicht alle nur mit dem öden Alkohol berauschen wollen.
    Hoffentlich orientieren sich weitere Städte im doch eher cannabisfeindlichen Osten ebenfalls in diese Richtung.

  3. Ramon Dark

    Super, an und für sich sind solche Modellprojekte aufgrund der Legalisierungserfolge anderer Staaten und aller bereits bekannten wissenschaftlichen Fakten zur Legalisierung hier bei uns als Orientierungshilfe eigentlich überflüssig, aber je mehr gut organisierte und dadurch erfolgreiche regionale Aktionen dieser Art, desto höher der Legalisierungsdruck auch auf Bundesebene. Ist aber natürlich für das konsumierende Publikum ausserhalb der Modellprojekte selbst wegen der fehlenden Teilnahmemöglichkeit bis zur bundesweiten und vollständigen Legalisierung trotzdem diskriminierend und entwürdigend.

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