Mittwoch, 1. Juni 2022

Seid ihr Opfer der Prohibition? Schreibt uns!

Cannabis

Liebe Leser*innen,

Seid ihr Opfer der Prohibition? Schreibt uns! Cannabis wird legalisiert, allerdings werden immer noch täglich Menschen strafrechtlich verfolgt. Dafür möchten wir Aufmerksamkeit erzeugen. 

Wenn euer Leben durch die Strafverfolgung negativ beeinflusst wurde, schreibt uns und wir führen ein Interview mit euch. Wir suchen nach Menschen, welche Ihren Job verloren, deren Ehe beendet, die Kinder entzogen wurden, oder die sonstige Einschnitte im Leben bekommen haben. Wir suchen hierbei nach den besonders krassen Fällen. Also z.B. Jobverlust bei 1-2 Gramm.  Schreibt uns, was euch widerfahren ist. Aufgrund ungewisser Nachfrage können wir vielleicht nicht auf jede Nachricht antworten. Wenn ihr zusätzliche Dokumente, wie z.B. Urteile, Schreiben der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft habt, sendet uns diese gerne zu. Selbstverständlich wahren wir eure Anonymität. Wir schreiben euch dann bei Interesse und würden gern ein Interview mit euch führen.

Dieses Interview wird dann veröffentlicht. Wir freuen uns auf eure Nachrichten. 

Schreibt uns: leserstory@hanfjournal.de

Liebe Grüße

Die Redaktion 

4 Antworten auf „Seid ihr Opfer der Prohibition? Schreibt uns!

  1. Ramon Dark

    Coole Aktion! Hoffentlich gibts eine hohe Resonanz der Opfer und dadurch danach auch bald eine detailliertere, anonyme und vielleicht auch statistische Übersicht über die zweifelsohne häufig zu findenden Prohibitionsschäden. Damit kann zusätzlicher politischer Druck hinsichtlich Opferrehabilitation und -entschädigung erzeugt werden. Glücklicherweise bin ich selbst bislang vor grösseren Schäden verschont geblieben (ausser Geldstrafe v. 100 Mark vor ca.40 Jahren für 1,5 g schwarzen Nepal, waren mangels Bezahlung aus Protestgründen 10 Tage Knast, schade um das megagute und spirituell tiefenwirksame Zeug, hat damals allerdings nur meinen Zivildienstanfang etwas verschoben).

  2. winfried kuechel

    Ich, 64, Berufskraftfahrer, habe mehrfach Ärzte aufgesucht um mir gegen meine Schmerzen Cannabis zu verschreiben. Die Antwort war immer die gleiche. „Bitte gehen sie zu einem anderen Arzt, die machen mir nur Probleme wenn ich es ihnen verschreibe“. Ich besorgte es mir dann illegal und nahm es dann nur Freitags uns Samstags, also am Wochenende. Bei einer Kontrolle stellte man bei mir 0, 024 Ng. fest und mein Führerschein wurde eingezogen. So wurde ich dann auch arbeitslos. Mein ganzes Leben wurde ruiniert dadurch, weil ich kein Geld mehr verdienen konnte. Heute muss ich von Harz IV Leben.

  3. Rainer

    Die Betäubungsmittelgesetze sind unbedingt ,vor allen anderen Gesetzen zu befolgen.Unterwürfigkeit ist oberstes Gebot.und die Uniform immer ehren und achten.

  4. Ralf

    @winfried kuechel
    Mir ist es ebenso ergangen. Meine Nachbarn haben mich verpfiffen wegen 5 Pflanzen. Seit 13 Jahren habe ich jetzt keinen Führerschein mehr und lebe von Hartz IV , mittlerweile bin ich Rentner mit Armutsrente.
    Als studierter Geologe hatte und habe ich auch keine Chance in meinem Beruf zu arbeiten (ohne Lappen schon mal garnicht) und praktisch Berufsverbot. Jetzt ist es egal und scheiß auf das Prohibitionistenpack. All denen die noch keine Erfahrung mit den Schergen haben rate ich: Belügt und betrügt dieses Lügenpack wo ihr nur könnt falls sie euch in die Finger kriegen. Das selbe gilt praktisch für diesen gesamten Lügenstaat, und seine Verwaltungsnazis, der hat bei euch kein Recht auf garnichts. Fickt ihn so wie er euch ficken will.
    Wie hat der korrupte Luxemburger EU Kommissionschef Junker gesagt: „Wenn es eng wird muss man lügen“ Ihr wißt also was zu tun ist.

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